getmad reich wird man erst durch dinge, die man nicht begehrt
11. Januar 2009

Dann bleib doch zuhause ..

Einst beinhaltete die Reise – als Metapher wie auch als Realität – ein hohes Maß an Läuterung und Wandlung. In den meisten Religionen galt das Reisen als rechte Lebensführung, als Instrument der Katharsis, als Mittel zur Erleuchtung.

In dem hinduistischen Lehrbuch „Aitareya-Brahmana“ etwa steht geschrieben: „Es gibt kein Glück für den Menschen, der nicht reist. In Gesellschaft von Menschen wird auch der Beste zum Sünder … also brich auf.

Des Wanderers Füße sind wie eine Blume: seine Seele wächst, erntet Früchte; seine Mühen verbrennen seine Sünden. Also brich auf! Wenn du rastest, rasten auch deine Segnungen; sie stehen auf, wenn du aufstehst, sie schlafen, wenn du schläfst, sie regen sich, wenn du dich regst. Gott ist der Freund der Reisenden. Also brich auf.“

Ich glaub zwar nicht an Gott oder irgend eine Religionslehre .. trotzdem muss ja nicht falsch sein was jahrtausende an Erfahrung gebracht haben.

Reisen … und ich meine wirkliches Reisen
(Nicht 2 Wochen Pauschalurlaub auf einer Insel bei der man das Hotel nicht verlässt, Clubkreuzfahrten und Wellnessurlaube)
so beschwerlich und anstrengend es auch oft sein mag ist der Weg des Herzens … auf keine andere Art und Weise kann man seine Gedankenwelt reinigen und seine Erfahrungen erweitern. Die Erklärung hierfür ist auch ganz einfach .. wenn du heute nicht weißt was dich morgen erwartet .. was dich in ein paar Stunden erwartet versorgst du dein Gehirn mit Arbeit … es hat sich permanent auf neue Gegebenheiten einzustellen sich mit neuen Dingen auseinanderzusetzen … denn nichts ist langweiliger als das was man schon kennt.

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