getmad don't panic .. verdammte scheisse
17. Januar 2007

Drop the thought

ich lese gerade „Ich bin dann mal Weg“ vom Hape Kerkeling und finde es ziemlich gut …

zumal er auf dem ganzen weg erkentnisse und kleine weisheiten sammelt die einem vielleicht nicht alle geläufig sind .. er beschreibt viele menschen und ihre eigenarten .. schlechte und gute .. nervige und angenehme .. komischerweise kann man sich fast in jedem der menschen die er beschreibt wiederfinden und sehen wie man eigentlich nicht sein möchte und vom wem man gerne mehr haben möchte .. quasi als spiegel des charakters und der seele ..

er muss qualvolle etappen laufen und will oft alles hinschmeißen .. auf der anderen seite hat er während der wanderung (oder der pilgerreise) so tolle und wichtige erlebnisse das sich das ganze leid wirklich lohnt und er feststellt das leiden nicht zwangsläufig eine qual ist sondern eher sowas wie eine prüfung .. (wäre abgedroschen wenn ich sage: wie das leben selbst)

eine der für mich persönlich wichtigsten weisheiten hat er von einer englischen pilgerin die monatelang bei buddhistischen mönchen gelebt und denen englisch beigebracht hat …

und zwar: Drop the tought!

frei ins badische übersetzt:
wenn (d)(s)ich ein gedanke quält lass ihn fallen .. gib ihn frei und höre auf auf ihm rumzudenken .. denn das führt nur zu qualen
eine für mich sehr weise erkentniss … die mir irgendwie schon klar war .. aber die ich nie umsetzen konnte ..

aber heute werde ich mit dem (umsetzen) üben beginnen 🙂

Kommentare:


  1. schwarzspecht

    Witzig, lese ich auch gerade seit knapp 10 Tagen! Wusste anfangs nicht so recht, was davon halten – find’s inzwischen aber auch sehr interessant …

    Meine nächste Lektüre wird danach übrigens die „Wanderung mit einem Esel durch die Cevennen“ von Robert L. Stevenson (der mit der „Schatzinsel“).

  2. Chaoleh

    Ja, wirklich witzig. Auch ich lese gerade das Buch von Hape Kerkeling und war vor ein paar Tagen an der Stelle mit „Drop the thougt“. Seitdem versuche ich die Weisheit vom Dalai Lama zu verinnerlichen. Ich übe ständig und …tatsächlich, es hat mir schon geholfen.

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