getmad reich wird man erst durch dinge, die man nicht begehrt

Heidi ho Leute,
das Jahr neigt sich dem Ende hin. Was waren die Keyereignisse dieses Jahr? Was hat mich am meisten geprÀgt? Was habe ich gelernt?

Du musst nicht von jeden gemocht werden, nur von den Richtigen 😉
Irgendwie wollte ich immer dazu gehören, auch bei den Studenten, die meist sehr kontrÀre Ansichten hatten und gerne alles politisieren.

Der Debattierclub steht fĂŒr mich dabei exemplarisch. Zugegebnermaßen wollte ich wirklich meine Sprachskills verbessern und ich habe auch die ein oder andere nette Person kennen gelernt. Dennoch war alles hochpolitisiert, Wirtschaft war immer das Böseste von allen. Sogar der Doktor, der an dem Debattierclub teilgenommen hatte, war sowohl bei den Linken als auch in der hiesigen Antifa aktiv.

NatĂŒrlich kam es so immer wieder zu Reibereien. So fuhr ich sehr oft mit dem GefĂŒhl “Was mache ich Falsch” nach Hause. Eigentlich wollte ich es durchziehen mit dem Debattierclub, aber, wie ich jetzt behaupten kann, kam zum GlĂŒck mein Job mit dem wöchentlichen Meeting dazwischen.

Versteht mich nicht falsch. Nur weil jemand Links oder Rechts ist, ist das nicht gleich schlecht. Ich konnte wirklich vieles mitnehmen in der Zeit, und bin im nachhinein wirklich froh das gemacht zu haben. Auch wurde ich, und das ist wirklich kein Scheiß, deshalb zum SPD Jahresempfang eingeladen. Menschlich war es nur irgendwie komisch.

Die wirklich richtigen Leute habe ich eher durch Zufall kennengelernt. Ein Freund hatte gefragt, ob ich mitkommen könne zu einem GrĂŒnder Event.
Dort habe ich viele Kontakte knĂŒpfen können zu Personen die Ă€hnlich denken, die sich mit Ă€hnlichen Problematiken rumschlagen. 

Der Staat ist ĂŒberall

Bis zu diesen Events dachte ich, der grĂ¶ĂŸte Teil des Staates liegt offen in Sozialbudgets, Bildung und MilitĂ€r. Jedoch fĂ€llt einen bei diesen Events auf, das einige Unternehmer sind. Diese es aber nur dank einer Förderung von einer staatlichen Stelle geschafft hatten.

Als wÀre das nicht genug, gibt es auch viele GmbHs die einfach im kompletten Staatsbesitz sind, aber privatwirtschaftlich agieren. So kann man auch als Bundesland, trotz Schuldenbremse, nochmals die Schulden erhöhen und inoffiziell seinen politischen Wirkungsbereich erweitern. 

Der kleinste Teil waren wirkliche Unternehmer, das fand ich dann doch irgendwie erschreckend.

Konsistente Inkonsistenz 

Weg vom Staat hin zur Person 🙂
Es wird mit der Inkonsistenz definitiv besser. Daran arbeiten möchte ich dennoch. Es gibt dafĂŒr verschiedene Auslöser: 

  • Innere Ausreden
    Dabei erwische ich mich immer öfters. Ausreden nicht als Tatsachen hinzustellen sondern diese auch als Ausreden zu erkennen. Im besonderen hat mir hier das Treffen mit Thomas den Sparkojoten und dem Autodidakten geholfen.
  • Essen ist wichtig
    WĂ€re an zweiter Stelle zu nennen. Mittlerweile esse ich auch regelmĂ€ĂŸig. Was sich fĂŒr die meisten NormalitĂ€t ist, war fĂŒr mich ein Kampf.
  • Menschen = Energie
    Wie lange hatte ich richtig Angst vor Menschen? SpĂ€testens seit diesem Jahr bin ich wieder kontaktfreudig geworden 🙂
    Es gibt mir sehr viel Energie was mit Menschen zu machen. Mit den richtigen Menschen.

Energielos → seltener

Diese Fehlerquellen zu beseitigen half mir sehr mein Energielevel auf eine neue Ebene zu bringen. Immer seltener kommt es vor, dass der Körper nicht reagiert, weil keine Energie mehr da ist. Wieder der eigene Herr ĂŒber seinen Körper zu sein, ist Gold wert.

Der ewige Feind

Mein Perfektionismus. Ihn ĂŒberhaupt mal als Problem zu erkennen, dabei hat mir insbesondere mein jetziger Chef geholfen. Er kostet nur viel Zeit und Energie.

So habe ich fĂŒr meinen YouTube Channel ĂŒber vier reine Drehtage gehabt, aber bis jetzt nur 1 Video veröffentlicht. 

Falsche Blender 

Die Personen mit dem hĂŒbschesten Instagram die mit den nettesten Aussagen ĂŒber dich, wenn du anwesend bist, aber ohne nachweisbaren Erfolg sind meistens Blender. Dieses Jahr habe ich sehr viel (freiwillige Arbeit) in Projekte von solchen Menschen gesteckt. Wo ich am Anfang dachte, “sind doch eigentlich super Nett. Pascal sei nicht so pessimistisch. Wird bestimmt gut.” Weil es sich von Anfang an irgendwie komisch angefĂŒhlt hatte.
Ich wĂ€re fast in eine Sache hineingezogen worden, die rechtlich fĂŒr mich wahrscheinlich nicht so gut geendet wĂ€re. Zum GlĂŒck lasse ich VertrĂ€ge und Co. immer doppelt checken.

2018 das Jahr an dem ich den Hass verlernte, 2019 lernte ich zu lieben 

Mich selbst zu akzeptieren. Mit all den Macken die ich habe. Alles ein wenig lockerer zu sehen. Fehler nicht als Weltuntergang zu sehen. Dies hat sich vor allem seit der Fahrt im November nach Hamburg geÀndert.

Ich habe dort einen Tag mit dem Sparkojoten verbracht. Es war extremst lehrreich. Bin aber die ganze Woche in Hamburg geblieben.

In meinem Hostel habe ich spÀter noch jemanden kennen gelernt.
FĂŒr sie war es, nachdem sie bemerkt hatte, das ich das mit dem Minimalismus ernst meinte, nur ein One Night Stand.

Dennoch hat es extremst mein Selbstbewusstsein geboostet.

Mein erstes Mal

ohne Depressionen mit einem Mensch innig zu werden ist was ganz anderes. FrĂŒher habe ich immer danach angefangen zu weinen. Weil der Kopf Entspannung sah, weil der Kopf meinte unbedingt nochmal alles durchkauen zu mĂŒssen.
Wahrscheinlich deshalb hatte ich so eine große Abneigung gegen Sex an sich. Wollte nur Kuscheln.

Wie dem auch sei, seitdem nehme ich die Welt anders war. So eine nachhaltige BewusstseinsverĂ€nderung habe ich mir immer bei harten Drogen vorgestellt. Man nimmt Werbeplakate ganz anders war. Genauso wie seine Mitmenschen. Als ob sich der Kopf komplett neu verknĂŒpft hatte. Oft höre ich auch, dass ich seitdem ganz anders auf Mitmenschen wirke.

Lerne von den richtigen Menschen

Von denen die schon da sind wo du hin möchtest. Klingt ausgelutscht. Hat mich dieses Jahr weitergebracht. Im besonderen sei das Treffen mit dem Autodiktaten hervorgehoben. Jetzt bin ich in der Bringschuld auch umzusetzen. 

Das Leben wird langsam lebenswert 🙂

Was habt ihr dieses Jahr gelernt? 

Nicht Klicken!

Kommentare:


  1. Vroma

    Hallo PW,

    finde ich super, dass Dein Jahr positiv verlaufen ist. Jetzt kuckst Du nach dem Pimpern einfach mal nach ein paar besagten Drogen, dann kommt die Birne vollends in die Spur.

    Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr falls man sich nicht mehr sieht! 😉

  2. Pascal Weichert

    Ich glaube ich verstehe deinen Kommentar nicht richtig.

    Bevor hier der Eindruck entstehen wĂŒrde, möchte ich nochmal Klipp und Klar feststellen, dass ich, bis auf Alkohol und Zucker, nie Drogen genommen habe und auch nicht vorhabe jemals welche zu nehmen.

    Ich wollte mit dem Vergleich im Text nur darstellen, das es nach diesem Ereignis eine Dauerhafte Bewusstseins- und VerhaltensverÀnderung gegeben hat.

    Die besagten Drogen waren in diesem Fall ein sehr Sympathisches MĂ€dchen. Von da aus verstehe ich wirklich den Kommentar nicht.

    Dennoch danke fĂŒr die GlĂŒckwĂŒnsche. Dir auch einen guten Rutsch 🙂

  3. Vroma

    Hallo PW,

    Entschuldigung manchmal verstehe ich Dinge falsch. Habe gedacht die kleine hÀtte Dir LSD verabreicht.

    WĂ€re natĂŒrlich eine heiße Sache dies mit seinem Klarnamen zu posten.

    Wenn das so ist, musst Du der Coachingtruppe vom Maschinisten beitreten (Das ist eine offizielle Nominierung!).
    119 Euro fĂŒr einen bewusstseinserweiternden Monsterorgasmus finde ich ein SchnĂ€ppchen.
    Gerade vor Weihnachten(!)

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