getmad denken ist die arbeit des intellekts, träumen sein vergnügen

Wir kommen den Problemen sehr nahe. Diesmal gibt es einen Internet Rückblick und eine Selbstreflexion woher alles kommt, wie man es weg bekommt.

Dieses mal beginnen wir direkt mit dem Internet Rückblick:
Und hier muss ich euch direkt enttäuschen. Mein Laptop ist kaputt gegangen, bevor ich dieses Dokument vollenden konnte. Ich dachte erst alles wäre verloren, hab vieles versucht, schon einen Reparatur Service angefragt (die wollen 514,80€ für beide Laptops!), jup auch den Ersatz Lappy hat es auch ein wenig erwischt.  Bis mir dann einfiel, Mensch du schreibst doch alles immer in Google Docs vor.

Hier deshalb meine Gedanken ohne Grafiken:

Ich würde diese 30 Tage nochmals in zwei Hälften teilen. Einmal 11 – 22 Dez. und ab 25 Dez. – 10 Jan.

Auffällig ist, der Anteil Youtube hat gegen wertschöpfende Websites (Webflow, Udemy, Google Docs) extrem zugenommen. Auch das was ich mittlerweile auf YouTube konsumiere ist anders.

Natürlich noch gerne Dhalucards TTT.

Neu Entdeckt im Bereich Konsum habe ich für mich die Pixelhelden am Wochenende für einmal Cops vs. Racer.

Auch wirkt ein gewisser Selbstbetrug. Chrome wird getrackt. Firefox nicht. Da ich die Arbeiten für die Uni gerne vom Konsum trennen wollte habe ich mir gesagt, Unisachen aufm Firefox, der rest aufm Chrome.

Aber dann denkt sich das innere: Okay dann schauen wir auch Porn aufm Firefox. Wenn man sich dann was zu essen gemacht hatte der Firefox noch offen war, so hatte man eben diesem verwendet um während des Essens beispielsweise TTT zu schauen. Auch wenn die Tendenz des Konsums eindeutig ist. (ER SINKT)  Ich entsinne mich nur einen Tag in der Pornhell gewesen zu sein.

20. Dezember Herzensdame Vorlesung

Am 20. habe ich tatsächlich bevor ich zu meiner Uni gefahren bin, etwas mit meiner Herzensdame gemacht, an ihrer Uni. Es gab diese:
“Pascal, Nein das mach ich jetzt nicht”, Momente. 30 Sekunden später dreht man sich rum und wundert sich warum man mit ihr jetzt doch in eine Vorlesung gegangen ist. Es war sehr schön, mit vielen bedeutungsvollen Blicken.

Als wir in der Mensa waren, meinte Sie:
“Du hast dich sehr verändert, du scheinst jetzt wieder richtig im Leben zu stehen”

Zum Schluss holten wir noch eine Weihnachtskugel, die Sie am 23. zu ihrer Freundin bringen wollte. Wir verabredeten uns Anfang nächsten Jahres bei mir zu Kochen, den Abschied einer gemeinsamen Freundin zu feiern.

Weihnachtstage

Am 23. bin ich nach Hause gefahren um mit meiner Clique Weihnachten zu feiern. Einen Tag darauf habe ich mit der Familie von meiner besten Freundin Weihnachten gefeiert. Sie hatte mich eingeladen, gehöre ja schließlich mittlerweile schon zur Familie.

Es war sehr schön, meine Kuschelreserven wieder aufzufüllen. Auch mal wieder was mit Freunden zu machen, sich keine Gedanken über politisches oder Unternehmerisches zu machen war super.

Aufgrund des übermäßigen Ausverkaufs an der Börse bin ich dann einen Tag früher, am 25. Dezember abgereist.

Kuschelige Dominanz?

Zuhause angekommen hatte mich meine WG nicht mehr wieder erkannt. Der sonst so extrem schüchterne Pascal war plötzlich sehr dominant. Die WG war, nach kurzem Mimimi, sehr sauber. Sie ist es immer noch 😀

Auffällig war für mich, dass damit mein Mangeldenken von einem Tag auf den anderen geendet hatte. Auch sind meine stimmungstechnischen Drawdowns mittlerweile marginal. Man steht sehr schnell wieder auf. Auch ist schmerz wieder ein Motivator und zerfickt einen nicht mehr direkt.

Die restlichen Tage des Jahres waren viel mit den Einsendearbeiten für die Uni Verbunden. Ich hab den 30. Sogar durchgearbeitet, wurde für Silvester von mehreren verschiedenen Leuten eingeladen. War mir egal. War zu müde.

Surreale Erfahrung

Kurz vor Mitternacht bin ich wieder aufgewacht. Ich hörte draußen die ganzen Böller, Raketen, Sirenen, Leute die Feiern.

Es schepperte extrem. Doch innerlich war ich entspannt, sehr in meinem Gedanken. Ist es das was ich will? Ich hatte wieder dieses Gefühl aus mich heraus zu gehen, mich und mein Leben von außen anzusehen. Dachte mir jemand zum Kuscheln wäre schon toll. Ich freute mich mega auf den 4. Januar. Ich war dort mit meiner Herzensdame verabredet. Wir wollten Kochen. Den Abschied einer Freundin feiern.

Fahrt nach Hagen

Da das prokrastinations Monster zugeschlagen hatte, ich am 30. Dezember fertig mit meiner Einsendearbeit war. Diese aber am 3. Januar in der Uni spätestens vorliegen hätte müssen, hab ich mir gedacht, bring ich die doch am 2. Persönlich vorbei. Gesagt getan. In der Mensa in Hagen hatte ich zwei Studentinnen aus Bonn (auch irgendwie cool) kennen gelernt. Wir haben uns nett unterhalten. Als ich dann wieder im Zug aufm Heimweg saß ist mir erst aufgefallen, dass ich mir ja die Nummern von denen geholt hatte. Wie früher 🙂

Herzliche Vorbereitungen

Am 3. Tag des neuen Jahres wurde nochmal kräftig die Wohnung geputzt. Schließlich erwarteten wir am 4. königlichen Besuch.

Wait. Was!?! Sie hat abgesagt. Zumindest das Kochen bei mir. Weil. Ich konnte es nicht glauben. Weil ich zu weit von der Innenstadt entfernt sei. (etwas über 10 min mit der Tram, es fahren mehrere Linien im guten 5-10 min takt hier hin) Ich fühlte mich leicht verarscht. Selbst viele Orte in der Innenstadt haben nicht direkt eine Straßenbahnanbindung. Hier ist direkt alles erreichbar.

Sie boten an in der Innenstadt was essen zu gehen. Okay, dachte ich mir wird dann halt dort eben lustig 🙂

4. Januar, der Tag an dem ich meine Freiheit wiederbekam

Ich war voller Vorfreude und ein bisschen zu spät (doofe DB). Aber alles okay, schließlich habe ich bescheid gesagt.

Wir neckten uns wieder direkt. Gingen Burger essen. Meine Herzensdame setzte sich natürlich neben mich. Ich hatte wieder dieses Spannungsgefühl. Welches ich auch immer in der Uni hatte. Am liebsten würde ich ihr alle Klamotten von dem leib reißen. Dinge tun, die ich nur mit ihr tun würde. Aber es geht nicht. Dies erzeugt in einem ein ganz komisches Gefühl.

Wir unterhalten uns über verschiedene Themen. Umwelt und Co. auch über Plastik Strohhalme und Verschmutzung der Meere. Das war so einer der ersten Momente an dem Abend wo ich dachte:
Moment wieso ist sie jetzt so komisch drauf.”

Burger essen war nicht genug. Eis musste her. In mir drinnen ratterte es. Ich war zu dem Zeitpunkt schon echt nicht mehr Glücklich. Ich hatte dieses Gefühl welches ich während des Studiums ganz oft hatte. Dieses als ob jemand dich ausgesaugt hatte. Batterie leer.

Ich verstand die Welt nicht mehr. Auch hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass ich dort meine jungfräuliche Herzensdame hatte. Sie hatte sich sehr innerhalb der letzten 14 Tage, an denen wir uns zuletzt gesehen hatten, verändert.  

Wir waren fertig mit dem Eis. Zur Verabschiedung unserer gemeinsamen Freundin meinte ich zu meiner Herzensdame (sinngemäß): ”Wir können ja noch die Tage bei mir kochen”

H: Nee du wohnst zu weit weg. Ich hab auch erst frühestens im März wieder Zeit. Wir können uns aber doch hier in der Uni treffen. Du bist ja nie hier. Komm doch zu den VL dann können wir was zusammen machen.

P: oder ich komme zu dir da können wir auch was zusammen machen.

H: (Der Blick, das war so ein scheiße ich hab keine Ausrede blick mehr) Komm doch einfach zur uni. Du bist nie dort, dann können wir dort was zusammen machen.  

P: #Warmhalten

Wir verabschiedeten unsere gemeinsame Freundin. Ich ging noch ein paar hundert Meter mit meiner Herzensdame. Sie wolle noch einen Freund besuchen. Ihm die Weihnachtskugel vorbei bringen. Also die vom 20. Bitte was? Ich umarmte Sie zur Verabschiedung. Das letzte Mal.

Wieder Zuhause

Habe ich mir eine Flasche Wein geschnappt (die ich im übrigen bis heute nicht aufbekommen hatte) und hab mich den Rest des Tages im Zimmer eingeschlossen. Ich fühlte mich leer. Verarscht. Wieso spielte sie mir so etwas vor? Wieso war sie so anders. Ich verstand die Welt nicht mehr.

Am nächsten Tag wurde für mich einiges klarer. Ich glaub sie mochte mich früher wirklich sehr, immerhin hatte sie mich, sofern wir alleine waren, Schnucki genannt und bestand darauf Hase genannt zu werden. Ich verstand wieso so viele dachten Pascal du erzählst mist. Ich hatte nicht ihren wahren Charakter kennen gelernt, so zumindest meine Theorie. Sondern den “OMG du bist so cool ich passe mich an” Charakter. Ich meine ich hatte auch eine Maske auf. Diese Beziehung war, wenn man es überhaupt so nennen kann, der reinste Maskenball.

Ich habe entschlossen sie für mich virtuell zu löschen. Sprich Nummer weg. Unwiderruflich weg. Löschen. Alle Fotos weg. Dieses mal hatte ich das wirklich konsequent durchgezogen.

In diesem Moment verstand ich auch, warum es meinen Vater damals so einfach empfand seine große Liebe von einem Tag zum anderen zu verlassen, weil sie ihn angelogen hatte.

Dominiks Buch

Ich wurde von Dominik gebeten, sein Buch gegenzulesen. Ich dachte, “OMG wieso hab ich mir dafür 14 Tage Zeit gelassen, die Excel Tabelle ist mit Sicherheit auch nicht gut, und so viel wie ich beanstandet habe, der fühlt sich mit Sicherheit vollgespammt”.

Seine Reaktion war aber: Ach du meine Güte ging das schnell und dann sogar noch eine Exel tbl. mit Berechnungen. Hätte wirklich nicht sein müssen. Danke für die ganzen Tipps.

Ich denke im ersten Moment immer, die Leute wollen mich auf dem Arm nehmen, oder mich lächerlich machen. Es dauerte seinen halben Tag bis ich bemerkte, er meinte es wirklich ernst.

Und mal wieder bemerkte ich mein Selbstbild stimmt nicht mit der Welt überein, es ist zu negativ.

Das Gefängnis ist überall

Eigentlich wollte ich euch zeigen, hey so glücklich bin ich mittlerweile (inverse Depression). Aber es fühlt sich eher nach dem Beginn einer großen down Phase an. Es hatte auch den Typischen verlauf.

Erst steigt die Arbeitswut ins Extreme, man fühlt sich unschlagbar. (Ja so fangen down Phasen bei mir an). Nach ca. 3 Tagen kippt es ins andere extrem.

Eigentlich wollte ich euch zeigen, hey ich hab hier oder dort Arbeit gefunden. Aber ich habe keine einzige Bewerbung abgesendet. Es fällt mir verdammt schwer etwas zu verkaufen wohinter man nicht steht. Ich denke immer, ich bin doch ein Versager, Nichtsnutz, wer will mich denn schon haben?!?

Ich habe in meinem Browser die Erweiterung Deathclock. Die dir bei jedem öffnen eines neuen Tabs zeigt, wie viele Tage du statistisch noch zu leben hast, mach was draus.

Es sind die Tage in denen man hofft, dass dort irgendwann eine 0 stehen wird. In denen man hofft, dass draußen ein Auto ein erwischt, wenn man nicht aufpasst.

Es sind die Tage in denen man zu viele Sachen die passiert sind nochmal durchlebt, zusehen muss wie das Gehirn Erinnerungen abspielt von Personen die eines nicht natürlichen Todes durch das beschleunigen von großer Masse hinzugefügt worden ist. Erinnerungen wie die Person 5 Meter vor einem liegt, man schreit, weint sagt das sie aufhören sollen, sie mich aber zwingen weiter zuzusehen. Weiter machen.

Das Blubbern. Wenn der Schädelknochen durch die Masse des Hammers eingefallen ist. Sein Schädel komplett eingefallen ist, sich ein Blutsee in seinem eingefallenen Kopf gebildet hatte. Aber der Typ immer noch am Leben ist. Das schnaufen und stöhnen.. Dieses Blubbern. Er versuchte zu Atmen zog dabei immer wieder Blut ein. Blubbern.

Ich war da keine 14 jahre alt. Es war grün draußen. Mehr Erinnerungen habe ich nicht daran. Aber es hält mich im Moment immer noch wach.

Im ersten Moment wusste ich nicht wovon diese Art von Flashbacks getriggert worden sind. War es das ich sehr entspannt war, war es das ich nach Hause gefahren bin?
Nach längerem überlegen bin ich zu dem Ergebnis gekommen, es war die Diskrepanz zwischen Selbstbild (doof) und Bewerbung schreiben (Hey cooler Typ), die diese Erinnerungen getriggert haben.

Im allgemeinen habe ich diese Phase aber sehr schnell überstanden.

Phase des inneren Widerstandes,

folgte zugleich, ich stellte viele Sachen in Frage. (Exemplarisch die Diskussion ums Studium beim Maschinisten). Es ist manchmal so, bevor ich eine Sache innerlich Akzeptiere rege ich mich davor nochmal richtig darüber auf. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass eine Fortführung des Studiums zum jetzigen Zeitpunkt höchstwahrscheinlich das beste sei.

Und an dieser Stelle gingen meine PCs kaputt

Als wäre es nicht genug, hatte die Tastatur auch sayonara gesagt. 514€ Reparaturkosten für die Laptops. Der eine hat anscheinend einen Serienfehler der nach gut 2 Jahren auftaucht, bei dem anderen war es eigene Dummheit.
Ich hab noch versucht irgendwie an die Sachen wieder ran zu kommen, schließlich wollte ich noch einen Jahresrückblick veröffentlichen. Die Reparaturen werde ich erst nach der Klausurenphase angehen 😉

Man könnte fast sagen die Challenge hat sich von alleine erfüllt.

Getriggert die 2.

Viele Menschen. Viel Druck. Von unseren Kampfsportverein gab es die Uraufführung. Es war mehr als ein guter Erfolg. Die Halle platzte förmlich. Es war sehr schön. Als wir dann abends zusammen gegessen hatten, hatte ich jemanden ein wenig zu viel geärgert. Er wurde wütend.

BÖSER BLICK → Pascal Triggert

Ich hab im inneren gemerkt irgendwas geht grade wieder ab. Die Hormonglocke ging los, alle möglichen Gefühle flossen zusammen. Zuhause angekommen, hab ich es 3 Tage nicht mehr hoch geschafft. Ich wurde förmlich zerrissen. Wenig gegessen.

Zuerst wusste ich nicht wieso ich mich so gefühlt hatte. Nach längeren Reflektieren ist mir aber diese Korrelation, von enttäuschten Menschen zu Pascals Stimmung macht nen Abgang, aufgefallen.

Krankheitszeit = Reflektionszeit

Die letzten Tage kam mich die Grippe besuchen. Schließlich war ich letztes Jahr nur einmal kurz krank. Ich hab die Zeit genutzt um zu reflektieren. Warum hat mich der Blick getriggert?

Ich stieß auf diesen Artikel:

https://www.deutschlandfunk.de/ruhe-nach-dem-daueralarm-wie-sich-borderline-heilen-laesst.740.de.html?dram:article_id=384779

Machen wir den Borderliner Check nach DSM-5
https://de.wikipedia.org/wiki/Borderline-Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung

  1. Hektisches bemühen verlassenwerden zu Vermeiden. Bezüglich meiner Herzensdame Definitiv der Fall. Bevor ich den Sport angefangen hatte auch, seitdem ich anfange Anerkennung zu Diversifizieren eher weniger.
  2. Instabile Intensive Zwischenmenschliche Beziehungen. Ich weiß nicht. Es gibt die Intensiven, es gibt aber auch die durchaus sehr festen Beziehungen, diese sind stark in der Überzahl. Die Beziehung mit meiner Herzendame irgendwie schon. Faktisch hatte sie letztes mal ja nur gesagt: “Hey ich will was mit dir machen, aber nicht direkt bei dir”. Und sie lädt mich auch immer ein wenn Sie sturmfrei hat. Ich rede mir aber ein, die will nichts mit mir zu tun haben, mir wehtun. Schon irgendwie verrückt mein Verhalten.
  3. Identitätsstörung: Letztes Jahr als ich diesen ganzen Stress hatte, mit Sicherheit zum Teil. Als ich, mit 13  ins Heim gekommen bin, zu 110%. Ich versuche es mir immer so zu erklären: Als ich noch Zuhause war, und sehr oft von meiner Mutter ins Krankenhaus geprügelt worden bin, Sie einen liebend gern Berge voller Brennnesseln herunter geschubst hatte, zur selben Zeit auch noch von dem Freund meiner Oma auch des öfteren ins Krankenhaus musste*. Von meinem zwar stets bemühten aber sehr Instabilen Vater will ich nicht anfangen. Wenn dir so etwas eine längere Zeit passiert, möchte uns unser Gehirn kurzfristig am Leben erhalten und Installiert eine Puffer Persönlichkeit, die aber, genauso wie ein Krummer Rücken, mit der Zeit wieder verschwinden kann. Punkt 9 spielt da auch mit rein.    
  4. Impulsivität (Aggressivität): Als ich 13 war bestimmt. Jetzt nicht mehr.
  5. Suizidalität: Dazu schreibt man in Deutschland lieber gar nichts.
  6. Affektive Instabilität: s.o #Triggert nimmt aber auch ab.
  7. Chronische leere. Seitdem ich mich mit mir beschäftige irgendwie nicht mehr so oft.
  8. Unangemessen Heftige Wut. Ohne Witz keine Ahnung.
  9. Dissoziative Symptome (Damit ist gemeint, der Körper trennt Gefühl von Gedanken, z.B. wenn euch der Ex verlassen hatte, dieses Taube gGefühl): Seitdem ich mich hier mit mir selbst beschäftige nicht mehr in dem Maße wie vorher.

Zusammenfassend: Früher bestimmt. Jetzt ist die Tendenz abnehmend.

*Ihr müsst euch vorstellen meine Oma gibt mir heutzutage immer noch die Schuld dafür, dass ihr Freund mir damals, beide Arme ausgekugelt hatte. Wir reden hier vor der Zeit des Heimes, also ich war dort keine 13 Jahre alt.

Ich möchte hier nochmal hervorheben, man kann von einer Grippe, einem krummen Rücken, oder einer Störung mit sich selbst, genesen. Ich bemerke oft, dass Leute sagen: “Ja einen Krummen rücken kann man genesen, bei der Persönlichkeit sieht es anders aus.”. Wodurch es oft leichter ist, einen offenen Diskurs über Geld zu führen als über persönliche Probleme.

Wenn ich daran denke, dass ich mit 13 nicht mal Tütenkartoffelbrei machen konnte, weil ich vor so ziemlich allem Angst hatte, ist die Entwicklung auch in diesem Bereich enorm. Und ich will euch mitnehmen auf die Reise, wie ich all diese Sachen los werde. Dies hat mir im Internet, immer wenn ich nach Strategien gesucht habe irgendwie immer gefehlt.   

Man kann sich ändern, das beweise ich mir zumindest, fast jedes Jahr aufs Neue.

Den Artikel

von Deutschlandfunk fand ich sehr erleuchtend. Besonders weil mich wirklich böse Blicke und Verärgerungen triggern. Hinzu kommt die Art der sucht nach Anerkennung die mir des öfteren aufgefallen ist, welche mittlerweile am abnehmen ist.

Auch die Art der Therapie, die Mentalisierung oder DBT. Ich meine Strenggenommen hier mach ich seit Monaten eigentlich nichts anderes 😀  
Mir richtig bewusst werden, zusammenhänge zu erkennen, zu reflektieren, dass das Selbstbild vlt. doch nicht immer stimmt.

Vor allem Bodo Schäfer und Co. sind was Mentalisierung und DBT angeht, wahre Therapeuten. Nicht umsonst sag ich oft lapidar, Psychologen (zumindest die ich kennen gelernt hatte), sind unmotivierte Motivationstrainer.

Es ist was anderes, wenn ein anderer dir aufzwingt, unter Androhung von Konsequenzen, das man lieber dieses oder jenes machen solle, sich nicht in seinem Tempo entwickeln solle, keine Gefahren eingehen solle, weil die andere Person angst um einen hat.

Wenn außerhalb der Komfortzone, dann nur in Marginalen schritten, damit die Therapeutische Person unter keinen Umständen in die Haftung kommt.”

Oder man selbst auf diesem Weg kommt. Sich selbst außerhalb der Komfortzone begibt. Auch mal auf die schnauze fliegt, dann aber auch lernt wieder aufzustehen. Und nicht ständig in einer Art Komfortzonengummizelle gehalten wird. Also versteht mich nicht falsch, ich vermute, die meisten haben dabei sehr Edle motive. Die wenigsten sind auch so wie ich drauf, die sagen “Hey du hast gerade vor einem Monat ein Burnout gehabt, wie wäre es mit einer Fuckboychallenge”. Ich bin wahrscheinlich was das angeht, eher die Ausnahme.

Den Artikel von Selbst Schuld zum Thema Persönlichkeitsentwicklung kann man auf beide Seiten gut anwenden.

Getriggert die 3. diesmal positiv

Ich kam den Januar, abgesehen von Unisachen, auch bedingt durch die Grippe nicht so richtig in den Quark. Bis mein Mitbewohner, mal wieder, die Miete nicht zahlen wollte.

Ich war richtig wütend und kam in Wallung. Ich mein er hatte 0 Einsicht gezeigt, sich sogar noch Beschwert, dass ich ihm wegen wiederholter Nicht Pünktliche Zahlung das Internet bis  zum Zahlungseingang abstelle. .
Sinngemäß war es so:

Er: ”Aber ich habe in der letzten Zeit doch oft Pünktlich gezahlt. Guckt im Handy nach. Hier im Oktober”

Ich: ”Von wie vielen?”

Er: ”Einer von 6 Monaten, das ist doch mega gut” (und das hat er wirklich ernst gemeint)   

Die Lust Bewerbungen zu schreiben ist in einem aufgestiegen.
Das Selbstbewusstsein war auf einmal wieder da. Das Grübeln war weg.
Es war dieser innerlichen Ärger, den ich zuletzt gespürt hatte, als mein Berufsberater mich in der 8. Klasse als Abschaum und Dumm bezeichnet hatte. Weil er den Sonderschüler eine ABM vermitteln wollte, mir das Abitur ausreden sollte.

Eins steht fest. Es werden sich dinge ändern. Ich werde einen Job finden.

Geschichte wiederholt dich

Ich war vor kurzem mit paar Freundinnen essen, für mich gab es leckere Champignonpfanne, sie fragten wo ich die ganze Zeit war, warum ich denn so wenig mit denen gemacht hatte.

Springen wir zum Abitur:
Ich hatte eine Phase in der ich mich nicht gut gefühlt hatte, glaubte, dass ich keine Freunde hatte. Bis zu dem Tag als plötzlich 12 Menschen bei mir Geklingelt hatten. Sie meinten, sie hatten mich Vermisst, sich sorgen um mich gemacht. Schließlich hatte ich mich fast 7 Monate nicht gemeldet.

Merkt ihr was?
Diesen Automatismus, diese Denkweise, dass ich keine Freunde habe. Menschen meide, mich fast komplett aus der Öffentlichkeit zurückziehe. Aber in Wirklichkeit dann gleichzeitig doch sehr Qualitativ hochwertige Freundschaften besitze. An dem stoße ich immer wieder. Auch hier stimmt mein Weltbild mit der Realität nicht überein.

Selbiges auch bei einer Freundin. Sie wollte mit mir zusammenkommen, ich fühlte mich ungenügend. Das kommt auch so gut wie einmal im Halbjahr vor.  

Auch denke ich sehr oft, dass ich Menschen schon alleine durch meine Anwesenheit nerve. Dieses entspringt höchstwahrscheinlich auch den Verhalten welches meine Eltern mir entgegen getreten hatten.

Oder fast schon die Überzeugung, dass ich zu nix Tauge. Aber dann vom Freundeskreis gesagt bekomme: “Ey du kannst Marketing, du hast mit 18 in einem 300 Mann Unternehmen einen ganzen Betriebszweig Marketingtechnisch und Absatztechnisch neu aufgesetzt, du weißt was SEO mäßig abgeht, du bist anders, du hast sogar ein Analytics Advanced Zertifikat.”. Denke mir aber oft, was ist das Wert?

Andererseits denke ich aber auch, besser als manche Leute von Procter und Gamble muss ich ja irgendwie schon sein. Wenn man Nachts um 2 so eine Anzeige, bei einem Broad Match bekomme, hat jemand einfach nur Keywords ohne diese anzupassen bei Google Ads eingetragen.

(Wiederum ist dies zum Testen für ein paar Euros immer sehr gut, da man so neue Keywords finden kann, trotzdem Nachts um 2, bleibt für mich fraglich)
Auch auf dem OMR-Festival (Online Marketing Rockstars) vorletztes Jahr. Ich hatte mich sehr lange mit den Leuten von den Trust Agents unterhalten, weil ich mich mit Leuten unterhalten wollte die Ahnung von der Materie hatten. (Dieses Gefühl hatte ich nicht überall auf der Messe)  Die von den Nachbar Ständen haben unser Gespräch anscheinend mitbekommen, so dass es während des Gespräches hieß: “Darf ich euch mal kurz unterbrechen, du hast davon Ahnung. Bewirb dich mal bei uns, wir haben für dich noch eine Trainee Stelle”.

Wieder Selbstbild vs. Realität

Solange dieses Verhältnis bestehen bleibt, bleibe ich unbewusst unter meinen Möglichkeiten.

Kurz zusammengefasst. Es geht mir sehr viel besser als 2018. Wahrscheinlich ging es mir noch nie so gut wie heutzutage. Das Zimmer ist ordentlich, ich schaffe was. Auch der Mangel an Bestätigung geht zurück. Damit einhergehend verschwindet der Suchtdruck (Schoki und co.) So langsam fasse ich in Jena Fuß, auch wenn ich Emotional (noch) nicht so schönes mit diesem Ort verbinde. Die gesteigerte Volatilität der Stimmung wird wohl bis ende März, bis ich die letzten Klausuren geschrieben habe, anhalten.

Auch kommen wir dem Kern der Problematik immer näher.

An dieser Stelle möchte ich mich bei dir bedanken, Matthias. Als ich dir damals den Vorschlag zur Fuckboychallenge geschickt hatte, du es veröffentlicht hattest. Ohne Witz, ich hab dich in dem Moment so gehasst 😀 Ich dachte mir nur: “Fuck, dann muss ich das jetzt wirklich machen”. Ohne dein Zutun wäre ich heute nicht dort wo ich jetzt bin.

Den Sparkojoten, unseren Maschinisten und den lieben Gurumitzuvielurlaub  möchte ich nicht unerwähnt lassen.  Danke, dass ihr eure Zeit und Mühen investiert hattet.

Halt Stopp Komfortzone!

Mir sind in der letzten Zeit zwei Dinge aufgefallen, die ich dringend ändern sollte:

Ich habe anscheinend ein Problem damit mich zu verkaufen, Bewerbungen zu schreiben. Mein Körper hat sich sehr davor gesträubt. Lang genug. Deshalb werde ich mich diesen Monat bewerben ohne ende. Wenn ich keinen Job bekomme gehe ich in den Vertrieb!

Zum anderen, ist mir aufgefallen, dass ich oft Leuten aus Angst nicht mehr antworte.

Kleines Beispiel:

Matthias fragt, ist der Artikel so gut verbloggt. Ich lese das, sehe aber, dass ich ihn gestern nicht geantwortet habe. Bekomme wieder Angst, wie früher im Heim / zuhause eine Standpauke zu bekommen die sich gewaschen hatte. Antworte ihm gar nicht mehr.
Stellt euch vor, das ist nicht nur bei Emails so, sondern auch bei Whatsapp Nachrichten.

Deshalb will ich auch wenn ich innerlich den Widerstand spüre, Leuten antworten. Meine Erwartungshaltung ist was das angeht falsch. Darüber muss ich hinweg.  

Auch vermute ich, dass dieser Bestätigungsmangel hieraus kommt.  

Ansonsten verabschiede ich mich in die Prüfungsphase.

Darauf sollte im Moment der Fokus liegen.

Ihr seid die besten,
Euer Pascal



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