getmad don't know what i want, or where i want to be, i'm feeling more confused, the more the days go by

Was?
Die Challenge besteht darin in 90 Tagesabschnitten ein Problemfeld bei sich selbst zu lösen indem Gewohnheiten etabliert werden. Es ist ein Experiment, 90 Tage außerhalb der Komfortzone. Nach 90 Tagen gibt es ein Resümee. Ihr dürft euch auf verrückte Statistiken und auf eine knallharte Fehleranalyse freuen. Die Statistische Auswertung werde ich via R machen

Wer schreibt denn hier?
Mein Name ist Weichert, Pascal Weichert. Ich trinke meinen Kakao gerührt und nicht geschüttelt. Ihr kennt mich vielleicht schon aus den Kommentarspalten von diversen Finanzblogs. Ich bin der Meinung im Leben geht es um Wahrscheinlichkeiten, diese sollte man im Leben zu seinen Gunsten optimieren.

Warum auf diesen Blog?
Damit ich mich verpflichte durch öffentlichen Druck mich positiv zu ändern. Ich lade jeden gerne ein mitzumachen 😊

1. From Niceguy to Fuckboy in 90 Days

Ist Situation:

Ich bin im privaten Bereich sehr schüchtern. Das Phänomen des Niceguys trifft am besten auf mich zu. Immer nett. Biste zu nett, bekommste sie nicht ins Bett. Auch in anderen Bereichen, in denen es um mich geht fällt es mir mittlerweile schwerer, Bewerbungsgespräche etc. Auch brauche ich ein festes Ziel um rauszugehen. Es fühlt sich an wie eine innere Chinese Wall. Du willst gerne rausgehen, kannst aber nicht. Du willst gerne Leute kennen lernen kannst es aber nicht.

Woher kommt Schüchternheit?

Schüchternheit ist ein Schutzmechanismus der wie so oft noch aus der Steinzeit kommt
//ah wie die Politik heutzutage
Das Gehirn möchte uns dabei beschützen nicht aus der Gruppe ausgestoßen zu werden. Darum erzeugt es Angst. Wie so oft sind Ängste wie Kredite mit einem Zinseszins versehen der die Eigenbewegung verstärk, je länger man wartet. Der es einen immer schwerer macht.
//ah wie die Politik heute ..

Während meines Studiums bin ich auf Feministen gestoßen, nicht die Netten. Meine Wahrscheinlichkeitsmaschine über den Kopf hat dies als Anlass genommen Menschen die man nicht kennt als wahrscheinlich gefährlich einzustufen. Der Kontakt sollte möglichst versucht werden zu vermeiden, sonst wird die Wahrscheinlichkeitsmaschine zu deinem Lieblingsdealer und schickt dich auf den hormongetränkten Horrortrip des Jahrhunderts. Korrelation reicht dem Gehirn. Kausalität interessiert es oft nicht.
//ah wie die Pol..

Die Challenge:

  • bei Konversationen immer ein Satz mehr sagen als Nötig (z.B. An der Kasse)
  • jeden Tag mindestens eine neue Person kennenlernen
  • alle 30 Tage auf eine Veranstaltung gehen

Endziel:
Schüchternheit im Privatbereich überwinden

Wahrscheinlichkeiten:
Als Marketeer will ich die Conversionrate natürlich nach oben treiben. Habe hier keine großen Datenquellen, werde euch meine als Benchmark gerne nach den 90 Tagen zur Verfügung stellen. Auch ich kenne das Gesetz der großen Zahl, deshalb versuche ich jeden Tag mindestens eine Person kennen zu lernen. Dadurch lernt (hoffentlich) mein Gehirn auch, dass nicht alle Menschen böse sind.

Wie senke ich also meine Bounce Rate?

  • der erste Eindruck zählt -> Rücken grade und gepflegt aussehen
  • lange Antwortzeiten mag niemand deshalb höre zu
  • sei nicht der Einheitsbrei, deswegen (AAA) Angenehm Anders als die Anderen

Wie erzeuge ich einen guten Link Juice bei Google bzw. Eindruck bei meinem Gegenüber?

  • positives Umfeld haben
  • gemeinsam Spaß haben
  • negative Personen am besten nicht während der Gespräche erwähnen
  • niemand mag Push-Marketing. Ich vergleiche es immer mit einem Mann der die Frau mit aller Gewalt nach unten drückt. Mag evtl. kurzfristig funktionieren, aber langfristig?
  • niemand mag Push-Marketing #2. Wenn man immer auf sich aufmerksam macht, wirkt es needy. Ich bin ein Freund des organischen Wachstums und des Seo´s 😊

Von kurzfristiger Conversion Optimierung halte ich nix, da bekommt man nur Personen in sein Leben die nicht zu einem Passen und erzeugen doppelt und dreifach Arbeit. Qualität statt Quantität.

Fast so wie bei Google 😀

Pickup und NLP beschäftigen sich damit, wie man eine Konversation zielführend und mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führen kann. Finde ich sehr interessant. Beide streben im Endeffekt ein besseres/selbstbewussteres Ich an. Eventuell gibt es dazu später mehr.

Die nächsten 90 Tage werden eine spannende Reise außerhalb der Komfortzone 😊

Gruß,
Pascal

Kommentare:


  1. Lennart

    Hey Pascal,
    viel Erfolg. Hatte einen aehnlichen Background: zu nett, zu freundlich, zu schuechtern – habe mich vor Jahren intensiv damit beschaeftigt. Neben vielen netten, spannenden, interessanten und horizont-erweiternden Kontakten habe ich bei einem laengeren US-Aufenthalt eine sehr sympathische Frau beim Salsa-Tanzen einfach angesprochen. Wir haben getanzt und uns gut unterhalten. Ich bin kurz rausgegangen … hab mich gefragt, wieso und warum ich sie nicht nach der Nummer gefragt habe … habe das sofort nachgeholt. Mittlerweile haben wir gemeinsam in Irland gelebt, sind nach Deutschland gezogen … sind seit fast drei Jahren gluecklich verheiratet. Das war so nicht geplant, hat sich so ergeben. Haette ich ohne Austesten des inner/outer games nie gemacht.
    L.

  2. Michael

    Hey,
    ich kann dir ein bestimmtes Buch nur sehr ans Herz legen „Lob des Sexismus“. Der Titel hört sich vll. komisch an aber es geht vor allem um Gestik, Mimik, Ausstrahlung etc. Sehr empfehlenswert!

    Sehr interessant ist auch „Menschen lesen“ von Joe Navarro. Weil viele Dinge an einem selbst gar nicht auffallen.

    Ansonsten viel Glück und Erfolg.

    LG Michael

  3. Sascha

    Hi pascal
    Ich war vor ca 10 Jahren mit einer der besten PUAs. Im wesentlichen ist das aber nichts anderes als verkaufen. Lernst du zu verkaufen und zu überzeugen, deine Stärken zu kennen läuft es auch in der Sozialakquise ;). Und noch wichtiger, das richtige mindset

  4. Benjamin

    Hallo,

    ich schließe mich Michael an – unbedingt „Lob des Sexismus“ lesen. 🙂

    Wünsche viel Gelassenheit und Erfolg!

    LG
    Benjamin

  5. Ex-Studentin

    Viel Erfolg! Schüchternheit abzulegen ist nicht verkehrt. Ob man damit auch Frauen ins Bett kriegen muss, ist eine andere Sache. Ich war froh, dass mein Freund genau so wenig Erfahrung hatte wie ich als wir Anfang des Studiums zusammen kamen. Einen Draufgänger wollte ich nicht.

    @Sascha
    Welchen Maßstab muss man erfüllen, um einer der besten PUAs zu sein?

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