Sonic Syndicate – Love and Other Disasters
Morgen (also heute 19. September) erscheint ein Album auf das ich mich ungefähr so sehr freue wie auf jede Veröffentlichung von In Flames oder Dark Tranquillity .. und auf nix anders freu ich mich mehr .. außer wenn Paradise Lost mal wieder ein Album im Stil von “Draconian Times” machen würden .. oder Therapy? ein neues “Troublegum” einspielen .. da dies wohl nie passieren wird ist heute (also morgen) ein super Tag.
Warum?
Das neue Sonic Syndicate Album “Love and Other Disasters” erscheint … und wenn die Jungs und das Mädel nix falsch machen wird das der Hammer des Herbsts!
Es gibt nur 3 Bands auf der Welt die DRUCK, HÄRTE, MELODIE, GEFÜHL und KOMPLEXITÄT in Perfektion vereinen .. alle kommen aus Schweden und alle spielen den sog. Göteborg Metal .. die ersten zwei stehen oben schon.
Also ihr könnt eure Death Magnetic ruhig kompostieren … die machen Musik des letzten Jahrtausends .. wenn ihr was gescheites hören wollt dann geht morgen Love and Other Disasters kaufen.
Zwei Gründe kommen jetzt noch dazu:

Die Single … Jack Of Diamonds:
19. September 2008 - 03:02
Nicht das ich jetzt ein riesiger Metallica Fan bin, aber trotzdem: Musik ist zeitlos also kann sie nicht des letzten Jahrtausends sein. Oder ist Sonic Syndicate in hundert Jahren schlecht und gefällt dir nicht mehr nur der Zeit wegen?
19. September 2008 - 03:44
naja ich denke in erster linie ist musik geschmackssache ..
früher waren metallica die speerspitze .. innovativ, melodisch, hart, schnell .. kaum eine andere band konnte da mithalten ..
das was metallica vor sagen wir mal 15-20 jahren ausgezeichnet hat ist heute für mich persönlich ein merkmal von In Flames, Dark Tranquillity oder eben Sonic Syndicate
.. metallica haben irgendwann aufgehört besser zu werden und innovativ zu bleiben .. zumindest für meinen geschmack .. desshalb sind die für micht “altbacken”
19. September 2008 - 14:04
Metallica hatte schon drei große Stil-Änderungen, und auch da kenne ich einen Mad der gemault hat (bei Load und Reload) weil sie nicht mehr klingen wie früher. Bei St. Anger waren sie von vornerein ja schon schlecht, weil sie was gegen Napster haben und Death Magnetic solltest du dir einfach mal in Ruhe anhören und dann ganz für dich allein nur zustimmen das sich doch noch Spitze sind. Das brauchst du ja gar nicht zugeben. Ich weiß es.
@ Steven: Genau richtig. So muß man Musik sehen.
19. September 2008 - 14:21
okay .. hab reingehört .. ist scheisse!
20. September 2008 - 05:20
Wie erwartet gehen die Meinungen zum neuen Album aus dem Hause Metallica bereits jetzt sehr stark auseinander. Von völlig übertriebener, fanatischer Lobhudelei bis zu grundlosem Niedermachen ohne schlüssige Argumente ist alles dabei – wobei man sich zu diesem Zeitpunkt von den Bewertungen nicht allzu sehr täuschen lassen darf. Viele davon (sowohl positive als auch negative) wurden geschrieben, als gerade mal 2 – 3 Songs bekannt waren. Auch wurde die Bewertungsplattform wieder mal in ein Diskussionsforum verwandelt, was in Reaktionen auf Rezensionen natürlich legitim und erwünscht ist, aber als Bewertung selbst ein völlig verfälschtes Bild schafft… das sollte man beachten, wenn man sich die Durchschnittswertung ansieht.
Zu “Death Magnetic” selbst wurde bereits viel geschrieben, eines muss man als halbwegs objektiver Fan aber konstatieren: von einem absoluten “Meisterwerk” (und wenn ich von einem solchen spreche, meine ich “Master Of Puppets” und “Ride The Lightening”) ist der aktuelle Output doch recht weit entfernt. Festmachen möchte ich diese Meinung daran, dass die CD für meine Ohren wie eine merkwürdig uninspirierte Mischung aus sämtlichen bisherigen Metallica-Perioden klingt.
Es gibt (zum Glück wenige) Versatzstücke aus “St. Anger” – vor allem was die stimmliche Qualität mancher”Passagen und einige Drum-Figuren betrifft (vor allem “The End Of The Line”). Auch die “Load”- bzw. “Reload”-Phase ist an einigen Stellen im Gitarrensound zu erkennen.
Die Länge der Stücke erinnert wiederum vornehmlich an “…And Justice For All”, auch die Vertracktheit und der grundsätzliche Stil mancher Kompositionen entspricht diesem Klassiker (“Broken, Beat & Scarred”, “The Day That Never Comes”). Auch das mittlerweile wohl schon recht bekannte “Cyanide” und “The Judas Kiss” können für die “neuen” Metallica-Verhältnisse durchaus überzeugen. Als wirklich sehr gut gelungen empfinde ich das Instrumental (bei mir eine Ausnahme, da ich sonst Stücke mit Gesang bevorzuge) “Suicide & Redemption”, das es in meinen Ohren fast (!) mit “Orion” aufnehmen kann.
Zum Glück gibt es diesmal – ganz im Gegensatz zu “St. Anger” eigentlich keine Totalausfälle zu verzeichnen. Lediglich “The Unforgiven III” fällt meiner Meinung nach stark ab, vor allem weil man – dem Titel entsprechend – ständig Vergleiche zu den Vorgängern sucht. Fündig wird man kaum, was wohl vor allem am fehlenden, zwingenden Refrain liegt.
Warum es trotz einiger gutklassiger Songs trotzdem nur 3 Sterne gibt, hat folgende Gründe: die Referenzwerke von Metallica liegen nun mal in den 80igern, und wenn ich zwei CDs habe, auf denen groß “Metallica” steht, ist es doch legitim, eine besser und eine schlechter zu finden, auch ohne sie direkt (also vom Stil her) miteinander zu vergleichen. Wenn man “Ride The Lightening” mit 5 Sternen bewertet und als Meisterwerk bezeichnet, kann man “Death Magnetic” einfach nicht die gleiche Wertung einräumen. Das liegt für mich zum einen an jenem schwer fassbaren und sich einer Analyse widersetzendem Begriff des Songwriting, das bei Liedern wie “For Whom The Bell Tolls” oder “Master Of Puppets” sofort dieses außergewöhnliche Gefühl erzeugt, das den neuen Songs einfach fehlt. Zum anderen hat die neue CD für mich einfach den oben genannten Retrospektiv-Charakter, der versucht, alle Schaffensperioden der Band auf einem Album, zum Teil in einem Lied, zu vereinen. Dieses Vorhaben mag Geschmackssache sein, ich finde es jedenfalls nicht so gelungen, zum Teil klingen die Songs dadurch wie Coverversionen.
Insgesamt empfinde ich “Death Magnetic” als Durchschnitt, im Verhältnis zum Metallica-Gesamtwerk. Eine starke Verbesserung gegenüber “St. Anger” ist es aber allemal.
20. September 2008 - 09:40
Also ich mag ja Metallica erst seit sie sich die Haare abgeschnitten haben, aber am aller besten gefällt mir immer noch das S&M Livealbum. Klar, gerade dieses hat viele Kritiker aber ich finde es klasse. Ich kann auch von wenigen Künstlern überhaupt sagen, das mit alle Songs eines Albums gefallen. Eels sind glaube ich die einzigen in der Hinsicht.