getmad alle sind irre; aber wer seinen wahn zu analysieren versteht, wird philosoph genannt

den ersten teil gibts weiter unten

Okay also an diesem Morgen ging es zum Flughafen (Tan Son Nhat International Airport) und von hier dann mit ner schicken A320 von Vietnam Airlines nach Hue (die Betonung liegt auf dem E). Nach ca. 60 Miunten Flugzeit entschloss sich der Pilot über Hue wieder nach Saigon zurückzufliegen da das Wetter in Hue ziemlich scheisse war (Regen und Crosswinde). Also back to Saigon. Hab mich schon drauf eingestellt das ich nun den Tag am Flughafen verbringen würde .. aber denkste .. ne Stunde später gings wieder los und diesesmal landete der Pilot auch in Hue wo es allerdings immer noch pisste. Aber was ist schon Regen bei knapp 30 Grad? Haben wir halt 100% Luftfeuchtigkeit statt 90%.

Hue ist die alte Kaiserstadt in Vietnam und demenstprechend gab es viel altes Gemäuer und jede Menge Tempel, Paläste, Gräber und Pagoden zu besichtigen. So ungefähr die Hälfte steht da unter UNESCO Weltkulturerbe. Ich hab mir also die Zitadelle angesehn und das Grabmahl des Tu Duc dem vierten Kaiser der Nguyen-Dynastie. Abends dann in ein traumhaftes Hotel das wie ein kleines Dorf aufgebaut war. Wunderschöne Anlage mit super Zimmer in kleinen Häuschen alles sehr sehr liebevoll gestaltet -> www.pilgrimagevillage.com.

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Bus über den Wolkenpass nach Da Nang und Hoi An. Die Fahrt ging mehr oder weniger die ganze Zeit an der Küste entlang über die Vietnamesiche Wetterscheide (Wolkenpass) nach Da Nang. In Da Nang hab ich dann das Cham Museum besucht .. danach gings weiter zu den Marmorbergen die dann auch bestiegen wurden. Dort gabs dann ein paar Grotten mit Buddhistischen Tempeln und man konnte ein klein wenig Abendteuerluft schnuppern in dem man einfach auf eigene Faust in den Grotten herumkrabbelte.

Mittags dann weiter nach Hoi An. Das ist eine Küstenstadt am chinesischen Meer in Mittelvietnam. Die Altstadt wurde 1999 von der UNESCO
zum Welt­kulturerbe erklärt, da sie als gut erhaltenes Beispiel eines südostasiatischen Handelshafens aus dem Zeitraum vom 15. bis zum 19. Jahrhundert gilt.

Die Stadt hat nur 25000 Einwohner aber jede Menge netter Kneipen, französischer Kaffeehäuser mit lecker Schokokuchen und Café Latte einem traditionellen Markt und jeder Menge Handwerksbetriebe die alles Mögliche (vornehmlich für Touris) herstellen.

Direkt am Strand bezog ich mein Hotel (Swiss Belhotel) für die nächsten Tage. So mit 150 Meter Pool, großzügigen Zimmern, einem SEHR leckeren Frühstücksbuffet, Fitnessraum und einem endlosen Sandstrand. Die nächsten Tage wollte ich mich etwas erholen, viel lesen und mich einfach nur entspannen. Naja daraus wurde dann ein klitzekleiner Alkholexzess .. was soll man machen wenn Cocktails nur 1,50 kosten und die Happy Hour im Schnitt von 16:00 Uhr bis 02:00 Uhr Nachts ging?

Baden war ich auch bei super Wellen .. 2-3 meter hoch .. das Wellenreiten allein war schon ein riesen Spass der irgendwie die ganze Reise gerechtfertigt hat. Ich hab mir jede Menge Souveniers und gefälschte Markenartikel gekauft .. hab rein gefühlsmäßig 400 Tigerbeer getrunken und habs mir einfach gut gehen lassen.

Nach ca. ner Woche gings dann weiter zum Flughafen von Da Nang zu einem weiteren Inlandsflug diesesmal in die Hauptstadt nach Hanoi. Nach ner Stunde Flug kam ich dann am Noi Bài International Airport an. In Hanoi gabs dann erst mal ne obligatorische Rikschafahrt durch die Altstadt die wirklich sehr sehenswert ist .. kein Vergleich zu Bangkok oder Singapur mit ihren Hochhaus schluchten .. ich fand Saigon und Hanoi die bisher angenehmsten Großstädte in Asien. Sofern man eine Stadt überhaupt als angenehm bezeichnen kann. Abends dann wieder ins Hotel und mich dann noch auf die Suche nach ein paar Tigerbeer gemacht 🙂

Am nächsten Morgen (auch wenn ich mich wiederhole einem HERVORRAGENDEN Frühstücksbuffett) ging es erst mal in die City zur Ho Chi Minh Mausoleum, zur Einsäulenpagode und dem Literaturtempel. Mittags dann Fahrt nach Halong. Die Halong-Bucht ist ein rund 1.500 km² großes Gebiet im Golf von Tonkin, im Norden Vietnams. Es ragen ca. 1.900 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch, aus dem Wasser. Das Kalksteinplateau, auf dem die Bucht beheimatet ist, versinkt. 1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltnaturerbe. Hier hab ich dann ne wunderschöne Bootsfahrt mit Grottenbesuch, Mittagessen und vielen Fotos gemacht bevor es Abends wieder ins Hotel in Halong ging. Da die Reise dem Ende zuging hab ich mich noch mit Souveniers eingedeckt und mich dann ins Bett verkrümelt.

Am letzten Tag in Vietnam fuhr ich zurück nach Hanoi. Der Flug von Hanoi nach Frankfurt ging erst Nacht um 23:30 und so galt es jede Menge Zeit totzuschlagen. Nachdem ich meine letzten Dong zum Fenster rausgeschmissen habe (Schachspiel aus Alabaster auf einem Steinbrett) besuchten wir das Wasserpuppentheater das ich nicht soo toll fand. Naja die hatten den Raum irgendwie auf 15 Grad runtergekühlt und wenn man von 30 Grad draußen da rein kommt ist das alles andere als angenehm. So gegen 20:00 Uhr ging es dann zum Flughafen wo es dann sage und schreibe 2 Stunden mit dem einchecken dauerte. (DANKE E-Ticket). Mit einem Standardticket gings ganze 15 Minuten. Überhaupt gab es auf JEDEM Flug Stress mit diesem scheiss E-Ticket. Nächstesmal werde ich auf nem schönen alten IATA Ticket bestehen.

Der Flug ging dann pünktlich raus und wir hatten sogar In Flight Entertaiment .. problem war das ich so Müde war das ich keien Bock auf irgend einen Film hatte. Also schnell 2 Tiger in den Kopf geschüttet und erst mal 6-7 Stunden geschlafen. Nach dem Aufwachen wars dann auch nicht mehr lang nach Frankfurt und Dank der Zeitumstellung landeten wir um 5:30 in Frankfurt bei irgendwie 5-8 Grad und trübem Wetter!

Hallo Heimat … ich will wieder Weg!

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Kommentare:


  1. Eva

    Hi,
    hört sich ja echt super an.Da bekommt man echt Fernweh!!Beste Grüße Eva

  2. Adam

    Du hast in den Apfel gebissen und jetzt sind wir rausgflogen 😉

  3. mad

    ja fernweh hab ich immer noch … scheiss apfel 😉

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