getmad sardinen wissen, daß gleichmachen mit kopfabschneiden beginnt

Samuel kommt aus Heidelberg, hat vor Kurzem sein Abi gemacht und studiert in Stuttgart Wirtschaftswissenschaften. Er ist erst seit einem Jahr an den Kapitalmärkten aktiv und hat in dieser kurzen Zeit schon so einige Dinge (neben Aktien) ausprobiert.

Er hilft seinen Eltern bei der Verwaltung ihres Vermögens und hat eine  wirtschaftsliberale Grundhaltung. Am Anfang erzählt Samuel was er schon alles gehandelt hat, aber mit der Zeit entspinnt sich eine sehr spannende politische Diskussion.

Wir reden über den Berliner Mietpreisdeckel, das Bundesverfassungsgericht und wie viel „Staat“ wir im täglichen Leben haben wollen. Ist mehr Eigenverantwortung der Bürger notwendig und was ist eine sinnvolle Mischung zwischen Staatseingriff und Liberalität? Samuel hat mich mit seinen 19 Jahren einige Male zum Nachdenken gebracht.

Hier ist das Transcript.




Das ist nun vorerst die letzte Folge die ich in der Pipeline habe. Ich würde aber gerne weitere Folgen machen.

Darum ein Aufruf:

Wenn ihr auch Lust habt mit mir zu sprechen schreibt mir doch einfach: matthias.hotz@gmail.com

Kommentare:


  1. JC83

    Moin,

    sehr interessantes Gespräch. Wirklich erstaunlich, wie reflektiert Samuel mit seinen 19 Lenzen ist, hier und da (mMn) n bissl zu schwarz/weiß hinsichtlich Staatsquote, aber Matze hat nen guten Ausgleich geschaffen.
    Ich würde mich auch zum Talk melden, aber ich wüsste gar nichts Interessantes zu erzählen.
    Höchstens Einblicke aus einem Riesen Staatsapparat 😉

  2. Mad

    Hallo JC83,

    ich glaube ja, jeder hat was spannendes zu erzählen. Wenn du Lust hast auf eine eigene Folge dann melde dich gerne .. ich hab Lust 🙂

    Viele Grüße
    Matthias

  3. Dirk

    Moin Matthias,
    ich höre mich so langsam durch Deine Podcast’s und finde jede Folge sehr interessant.

    @Samuel
    Ich finde Deine Ansichten persönlich teilweise etwas unreflektiert, was ich jedoch einfach mal auf Dein Alter und damit einhergehend auf die fehlende Lebenserfahrung schiebe. 😉
    Wie wäre es denn einfach mal damit anzufangen, dass Geld der Eltern einfach mal ‚links‘ liegen zu lassen und mit selbst erarbeiteten Geld zu spekulieren? Meiner Erfahrung nach macht es einen großen Unterschied, ob man mal eben 10K€ eigenes Geld investiert, für das man wohlmöglich einige Jahre arbeiten musste!
    Da Du ja offensichtlich ein interessierter junger Mensch bist, kann ich Dir nur empfehlen, dich auch mit der Lebensrealität von weniger privilegierten Menschen auseinander zu setzten. Frag doch z.B. mal bei Deiner örtlichen Tafel nach, ob Die nicht noch tatkräftige Hilfe benötigen. Da kann man dann auch mit Menschen ins Gespräch kommen, die obwohl Sie Ihr Leben lang gearbeitet haben, heute nicht genug Geld haben, um sich neben Ihrer Miete noch notwendige Lebensmittel kaufen zu können.
    Es ist leicht, große Töne zu spucken und das hohe Lied des ungezügelten Kapitalismus zu singen, wenn man keine Betroffenen persönlich kennt. Man sollte nicht vergessen, dass Deutschland seinerzeit mit der sozialen Marktwirtschaft erfolgreich geworden ist.

    PS: Den Berliner-Mietendeckel fand ich auch total daneben!

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