Dividenden Blog

Finanzielle Freiheit

Das hier waren einmal meine ursprünglichen Ziele .. wenn ich mal im Personalgespräch darauf angesprochen werden sollte:

  • ich möchte rein von Dividendeneinahmen leben können
  • diese Einnahmen sollen im Jahr 18.000 Euro betragen (24.000 Euro brutto)
  • das entspricht 1.500 Euro im Monat (2.000 Euro brutto)
  • meine Dividendenrendite entspricht ca. 5% pro Jahr auf den Kaufpreis / im Schnitt auf alle Papiere im Depot
  • um 24.000 Euro brutto Dividenden zu erreichen brauche ich ein Portfolio im Wert von 480.000 Euro (Kaufpreis)
  • Kursgewinne sind nett, aber nur Zubrot, da ich nicht plane Aktien zu verkaufen

Im Jahr 2020 hatte ich das erreicht.

Danach habe ich mir vorgenommen einen Depotwert (Buchwert) von 750.000 Euro und eine initiale Anlagesumme von 500.000 Euro zu erreichen.

Das ging dann schneller als ich dachte. Dadurch das 2021 ein extrem gutes Börsenjahr war habe ich diesen Meilenstein auch überschritten.

Dann kam das One More Year Syndrom. Also man findet kein Ende .. wann ist genug wirklich genug? Brauche ich nicht noch mehr um auf der sicheren Seite zu sein?

Also habe ich mir vorgenommen die Million vollzumachen. Ich wollte also einen Depotwert von einer Million Euro erreichen. 

Im September 2023 habe ich die Million geknackt: 

Anlagesumme:

  • ca. 675.000 Euro im Dividendendepot
  • 60.000 Euro im Optionsdepot

Buchwert:

  • ca. 905.000 Euro Dividendendepot
  • ca. 65.000 Euro Optionsdepot
  • 40.000 Euro Cash

Mit der Million und den Dividendeneinahmen habe ich im Grunde genug Kapital um nicht mehr arbeiten zu müssen. Ich werde 2024 im Schnitt über 2300 Euro an Netto Dividenden pro Monat einnehmen. Das reicht mir um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten und noch einen kleinen Puffer zu haben.


Hier meine F.I.R.E. Rechnung:


Was ist finanzielle Freiheit?

Finanzielle Freiheit bedeutet, dass man die finanziellen Mittel hat, um ein Leben zu führen, ohne sich Sorgen machen zu müssen.

Es bedeutet nicht unbedingt Reichtum oder Luxus – es geht vielmehr darum, seine finanzielle Situation so zu gestalten, dass man in der Lage ist, seine Ziele und Träume auf einer soliden Finanzbasis verfolgen zu können.

Auf dem Weg zur finanziellen Freiheit gibt es mehrere Schritte:

  1. Erstens
    Muss man seine finanzielle Situation erfassen und analysieren. Man muss wissen was an Einkommensquellen man hat (Einnahmen aus Arbeit oder Investition), welche Ausgaben bestehen (Miete/Hauskaufkosten; Kreditratenzahlung; Versicherungsprämien etc.) sowie welche Verbindlichkeiten bestehen (Schulden). Auch die Steuerbelastung spielt hierbei eine Rolle.
  2. Zweitens
    Muss anschließend ein Budget erstellt werden mit dem Zweck den verschiedene Position des Einkommens und Ausgabe bestimmen das Cashflow-Management besser organisierbar ist. Dabei gilt es festzulegende ob beispielsweise jeden Monat etwas Geld für Sparen reserviert wird oder ob andere Position besonders priorisiert werden sollten (Investitionsplan).
  3. Drittens
    Empfiehlt sich die Suche nach weiteren möglichen Einkommensquellen – womöglich auch über passives Einkommen oder Übernahme von Nebentätigkeiten – damit mehr Kapital verfügbar ist um entweder Schulden abzubauen aber auch in Aktien, Immobilien investieren zu können.
  4. Viertens
    Sollte regelmäßig investiert werden, als Teil des Vermögensaufbaus und Bestandsverwaltung, sodass langfristig Ertrag generiert werden kann. Aber natürlich sollte stets im Blick behalten werden, ob diese Anlagestrategien noch profitabel sind bzw. bleiben. Von daher lohnt es sich oft der Austausch mit anderen Personen im Umfeld.
  5. Fünftens
    Gilt es schließlich den Umgang mit Unvorhersehbarem, insbesondere beim Thema Krankheitsvorsorge optimal abzudecken – hier stehen diverse Instrumente zur Verfügung, vom Berufsunfähigkeitsversicherung bis hin zu Vorsorgemaßnahmen der Altersvorsorge.

Finanzielle Freiheit bedeutet also vor allem Selbstbestimmtheit und Flexibilität in Bezug auf persönliche Pläne unter anderem im Hinblick auf Finanzen; indem man somit angemessen plant und strategisch handeln kann, damit ausreichend Bargeldfluss generiert wird neben Investitionen in Wirtschaftsbetriebe usw.

Ab wann ist man finanziell frei?

Es gibt keine eindeutige Antwort auf diese Frage, da die finanzielle Freiheit von Person zu Person unterschiedlich ist. Einige Menschen betrachten sich als finanziell frei, wenn sie ihre Schulden abgezahlt haben und genug Geld in Ersparnissen oder anderen Anlagen gesammelt haben, um ihren Lebensstil ohne weitere Arbeit fortführen zu können. Andere definieren finanzielle Freiheit als die Fähigkeit, alle Ausgaben decken zu können und das Vermögen zu besitzen, denselben Lebensstil beibehalten zu können – selbst wenn man nicht mehr arbeitet.

Eine Beispielrechnung könnte so aussehen:
Wenn du monatlich 3.000 Euro benötigst, um Deinen Lebensunterhalt zu bestreiten (dies schließt alle Kosten wie Miete/Hypothekenzahlungen, Essen usw. ein), musst Du 36.000 Euro pro Jahr verdienen oder sparen/investieren. Daher benötigst DU mindestens 360.000 Euro an Ersparnissen bzw. Investitionen als Reserve für 10 Jahre Unabhängigkeit (36 Monate x 10 Jahre = 360).

Die Helden der finanziellen Freiheit?

Die Helden der finanziellen Freiheit sind Menschen, die einzelne Schritte unternehmen, um ihr Einkommen zu maximieren und ihre Ausgaben zu reduzieren. Sie arbeiten an der Erhöhung ihres Nettovermögens und lernen mehr über Investitionen und Geldmanagement. Diese Personengruppe nutzt Kreativität und Disziplin, um Finanz-Know-how aufzubauen, das es ihnen ermöglicht, größere Ziele in kürzerer Zeit zu erreichen.

Dazu gehört:

  • Ein Budget aufstellen – Erstelle einen monatlichen Haushaltsplan mit deinem bestehendem Einkommen und Ausgabeverhalten
  • Sparstrategien entwickeln – Entwickle Strategien wie du jeden Monat etwas Geld beiseite legst oder investierst
  • Verwalte deine Schulden – Wenn du Kredite oder Ratenzahlungspläne hast solltest du diese effektiv verwalten sowie versuchen früher als vereinbart abbezahlen
  • Investiere weise – Nutze Weisheit beim Umgang mit Aktien-, Anlagefonds-und anderen Investmentoption für langfristige Renditesteigerung
  • Förderprogramme nutzen – Informiere dich über staatlich geförderte Programme wie Vermögenswirksame Leistungen die dir helfen könnte deine finanzielles Ziel schneller zu erreichen.

Der Weg zur finanziellen Freiheit:

  • Ersparnisse aufbauen:
    Bevor Du beginnen kannst, finanziell frei zu werden, musst Du erst einmal eine Grundlage schaffen, indem Du Geld sparst und anlegst. Erwäge beispielsweise den Aufbau von Notgroschen oder die Investition in Anleihen oder Aktien.
  • Schuldenabbau:
    Verringere die Verschuldung durch Kreditkartenzahlung und Ratenzahlungsverträge, um mehr Geld für Ihren Notgroschen zu haben.
  • Einkommensquellen diversifizieren:
    Um finanziell freier zu sein, ist es ratsam, verschiedene Einkommensquellen zu erschließen – sowohl passive als auch aktive – wie etwa Mieteinnahmen oder Dividendeneinkünfte aus dem Aktienmarkt sowie Online-Einnahmen über Websites und Blogs.
  • Steueroptimierung:
    Optimiere deine Steuerzahlung mit Hilfe des passendsten Steuersystems für Ihre spezielle Situation und mach dich mit steuerlichen Ausnahmeregeln vertraut, um so wenig wie möglich Steuern zu zahlen; dies hilft dabei, mehr Geld in den Notgroschen fließen zu lassen statt an den Fiskus abgedrückt wird es nicht umsonst „Steuerersparnis“ genannt!
  • Risikomanagement:
    Wenn man finanziell unabhängig ist, geht es nicht nur darum, Gewinne zu machen, sondern auch um einen guten Umgang mit Risiken zu haben. Daher ist es unerlässlich, sichere Investitionsmöglichkeiten (wie bspw. ETFs) zu nutzen, aber auch chancenreiche Investments (wenn man mutiger sein will) im Blickfeld zu behalten. Zudem sollte man regelmäßig die Finanzsituation überprüfen (Rentabilitätsanalyse usw.) und alle notwenigen Schritte unternehmen, damit das Investmentportfolio stabil bleibt – gerade in turbulenteren Börsenzeiten!
  • Freizeitmanagement:
    Es mag trivial klingen aber letztlich spiegelt der Lebensstil welchen man pflegt oft direkt seine Finanzfreiheit wider; daher sollten jegliche Art von „Luxus“-Ausgaben immer gut bedacht werden & unnötige Ausgaben vermieden werden! Stattdessen lieber Prioritäten setzen was Sinn mach / Spaß bereitet & gleichzeitig noch finanziellen Spielraum schafft damit man weiterhin investitionstechnisch flexibel bleibt.

Warum ist es schwer finanzielle Freiheit zu erreichen?

  1. Unzureichendes Einkommen:
    Viele Menschen verdienen nicht genug, um finanziell frei zu werden.
  2. Hohe Ausgaben:
    Viele Menschen haben hohe Kosten für Lebensmittel, Wohnungsmiete und andere monatliche Rechnungen, die es schwierig machen, ein finanzielles Polster aufzubauen.
  3. Schulden:
    Für viele ist es schwer, ihre Schuld abzuzahlen und das wiederum macht es schwerer, Vermögen aufzubauen und sich selbst finanziell zu befreien.
  4. Keine Ersparnisse oder Investitionen:
    Es fehlt vielen an den notwendigen Ersparnissen oder Investitionseinsätzen, um ihr Vermögen auszuweiten und sich so weiterhin finanziell unabhängig zu machen.
  5. Steuersituation:
    Die steuerliche Belastung kann von Land zu Land unterschiedlich sein – je höher die Steuerbelastung ist desto mehr Geld muss man für den Staat abgeben was das Ziel der Finanz-Freiheit natürlich erschwert .
  6. Inflation und Wechselkursrisiko:
    Inflation bedeutet im Grunde genommen dass man mit dem gleichen Geld wenn über lange Zeiträume betrachtet immer weniger kaufen kann – dies beeinträchtigt natürlich die Fortschritte des Sparens/Investierens in Richtung Financial Freedom erheblich . Auch Wechselkurse spielten hierbei eine Rolle da manche Währungen stark schwanken können was bedeutet dass Kapitalgewinne welche in Fremdwährung gemacht wurden abnehmen.
  7. Fehlende Strategie:
    Ohne eine geeignete Anlagestrategie ist es fast unmöglich langfristige Investments richtig zu planen und umzusetzen.
  8. Unklare Zukunftsaussichten: Niemand hat eine Kristallkugel die uns sagt wie sich Investments entwickeln – deshalb gibt es keine 100% Garantie ob Investmententscheidungen richtig oder falsch getroffen wurden.
  9. Gebühren:
    Oftmals fallen hohe Gebühren an. Beispielsweise bei Aktienfonds oder privaten Rentenversicherungen können dies mehrere Prozent im Jahr sein – Dies reduziert natürlich die Rendite deines Portfolios.
  10. Mangelnde Disziplin:
    Selbstdisziplin ist absolut Notwendig beim Thema Finanzielle Freiheit, ohne Regelmäßigkeit und Konsistenz geht leider gar nichts.

Vor- und Nachteile von Finanzieller Freiheit

Vorteile Finanzielle FreiheitNachteile Finanzielle Freiheit
Man kann die finanzielle Unabhängigkeit erreichen und sich mit den Mitteln ausstatten, um ein freies Leben zu führen.Es besteht das Risiko des Verlustes des Ersparten durch schlechte Investitionsentscheidung oder unerwartete Marktschwankungen
Mehr Zeit für Familie und Freunde, da man nicht mehr an festen Arbeitszeiten gebunden ist.Die Steuerlast kann hoch sein, wenn man nicht richtig plant oder investiert.
Man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und neue Ideen ausprobieren, ohne Angst vor finanziellen Einschränkungen haben zu müssen.Wenn man keine Ahnung hat, wie man Geld verdient oder es richtig investiert, sollte man professionelle Hilfe suchen, was teuer ist
Man hat mehr Flexibilität bei Entscheidungsfindungsprozessen über Investition und Finanzen im Allgemeinen.Man braucht Disziplin um finanziell frei zu bleiben da sonst die Gefahr der Verschuldung droht
Es gibt eine größere Auswahl an Optionen in Bezug auf das Ersparte (Besitz von Immobilien usw.).Es bedarf viel Mühe um dieses Ziel zu erreichen – besonders mental


Alle Beiträge zum Thema Finanzielle Freiheit

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    Dieses mal bei Georg auf Finanzen Erklärt! Er hat meine Berechnung auseinander genommen und mit seinem Tool getestet. Ich bedanke mich recht herzlich bei Georg! Alle Beiträge zum Thema Finanzielle Freiheit
  • Rentenpunkte & F.I.R.E. – II 1. Februar 2021
    Dieser Artikel bezieht sich direkt auf den vorhergehenden Beitrag. Unter folgenden Annahmen habe ich das Fuck You Money Szenario für mich persönlich durchgerechnet: ich bin 42 Jahre alt ich verfüge über 30 Rentenpunkte Renteneintritt im Alter von 67 Jahren ~600.000 Euro im Depot 4% Wertzuwachs (Depot) pro Jahr ohne neue Einlagen 24.000 Euro Entnahme pro Jahr Inflation pro Jahr 1,4% Keine Rentenprogression, ...
  • Rentenpunkte & F.I.R.E. 28. Januar 2021
    Für jedes Jahr welches du in die staatliche Rentenversicherung einbezahlst bekommst du in Deutschland +/- einen Rentenpunkt. Liegt dein Gehalt unter dem zugrunde liegenden Durchschnittsgehalt (40.500 Euro im Jahr 2020) ist es weniger als ein Punkt. Liegt es darüber ist es mehr als ein Punkt. Zahlst du 30 Jahre exakt mit dem Durchschnittsgehalt in die Rentenversicherung ...
  • Fürchtet euch! 12. Januar 2021
    Mein selbst gesetztes Ziel habe ich erreicht.Drei Jahre früher als geplant. Vermögen: auf dem Depot steht die halbe Million (>560k) angelegt habe ich knapp 480.000 Euro bar gammeln auch noch 15.000 Euro rum Einnahmen: Dividenden bekomme ich netto ca. 1400 – 1500 Euro / Monat Bonus: schwankende Einnahmen aus diversen Nebenprojekten Ausgaben: < 1100 Euro / Monat flat .. alles drin (ich zahle keine ...
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    Im Jahr 2011 hatte ich das erste mal 100.000 Euro Depotwert geknackt. Da war ich 33 Jahre alt. Etwas spät wenn ich mir diverse Finanzblogger*innen so ansehe. Sieben Jahre vorher (ich war 26) hatte ich 20.000 Euro auf der hohen Kante. Diese Jahr werden es über 500.000 Euro sein und ich bin 42 Jahre alt ...
  • The Shades Of Fuck You Money 9. November 2020
    Wer die finanzielle Freiheit anstrebt kommt irgendwann an den folgenden Gedanken nicht mehr vorbei. Was kostet mein Leben?Wieviel Geld werde ich wirklich brauchen?Was ist finanzielle Freiheit und was sind die Zwischenziele/Abstufungen? Das mag für jeden Menschen sehr unterschiedlich sein, aber man kann durchaus Annahmen treffen. Laut statistischem Bundesamt lagen die durschnittlichen Haushaltsausgaben der Deutschen pro Monat (im Jahr ...
  • Gallows Tree 5. Februar 2020
    Wenn man meine Eltern nach mir fragt und im Gespräch zufällig das Wort „Geld“ fallen lässt ist der O-Ton: Der Bub (Junge) sitzt auf seiner Kohle. Will sagen .. geizig, sparsam, nur keinen Cent zu viel ausgeben. Bin ich wirklich so? Meine Eltern haben leicht reden. Finde ich. Beide sind im Ruhestand. Allerdings waren beide ...
  • Günstigerprüfung 7. Januar 2020
    Du hast Kapitalerträge welche über dem Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro pro Jahr liegen, dann zahlst du auf alles was darüber liegt die Abgeltungssteuer von mindestens 26,375%.Enthalten darin ist auch der Solidaritätszuschlag mit 1,375%. Außerdem kann ggf. noch die Kirchensteuer drauf kommen. Der Soli wird für Sparer auch nicht abgeschafft. Es bleibt also auch in Zukunft ...
  • Flowers Made Of Stone 4. Dezember 2019
    Zack und das Jahr ist fast rum .. im Dezember werde ich immer melancholisch (nur um dann im Januar depressiv zu werden). Wenn alles gut läuft kratze ich dieses Jahr an 16.000 Euro Dividenden Einnahmen netto. Dazu gesellt sich noch ein Depotwert weit nördlich von 500.000 Euro. Meine Ausgaben 2019 (alles in allem) beliefen sich auf ...
  • Eigentlich bin ich ein Idiot – i miss the misery 27. Oktober 2019
    Ich war schlecht in der Schule. Nach der Grundschule ging ich auf die Realschule und habe dort den Abschluss mit der Durchschnittsnote 3.0 gemacht .. sieht für Arbeitgeber eher nach fauler Socke oder doofem Individuum aus. Da man sich mit so nem Realschulabschluss gar nicht erst bewerben braucht (90er) bin ich glatt aufs Wirschaftsgymnasium. Dort ...
  • 500k 1. Oktober 2019
    Nachdem ich letzten Monat das erste mal 400k Anlagesumme erreicht habe geht es diesen Monat gleich weiter. Ich habe das erste mal 500k Nettovermögen überschritten. Ich zähle dazu nur meinen aktuellen Depotwert, die eiserne Reserve und das Girokonto des Depots. Verteilt sich heute wie folgt: 491.000 Euro Depotwert 7.000 Euro eiserne Reserve 7.000 Euro Girokonto Macht zusammen 505.000 ...
  • The Signal Fire – 400k 1. September 2019
    Seit heute habe ich 400.000 Euro in Aktien investiert. Ich spreche von der initialen Anlagesumme ohne Kursgewinne oder Kursverluste. Der letzte Kauf war Leggett & Platt. Ein Großteil davon sind Dividenden-Wachstums-Aktien, ein weiterer Teil Hochdividenden-Aktien (> 8% Yield) und ein kleiner Teil Aktien bei welchen ich nur auf Kursgewinne setze (Adobe und Cytosorbents). Das Portfolio ...
  • A Million 30. Juli 2019
    Eine Episode aus meinem Berufsleben, welche mich wohl maßgeblich geprägt hat. Mit zuckersüßen 22 Jahren arbeitete ich für eine Firma, im Prinzip einen US Konzern welcher im S&P 500 gelistet ist. Ich schätze der Konzern hatte damals 15.000 bis 20.000 Angestellte auf der ganzen Welt. Ich arbeitete in Deutschland und zwar ziemlich genau 10 Jahre lang. ...
  • Disguise – Antworten 21. Juni 2019
    Im letzten Beitrag sind ja einige Fragen aufgetaucht auf die ich gern eingehen würde. Danke an Daniel, SeaPaddler, Gabriela, Maurice, Garnix, Nero, Robitobi und Blubber für die Kommentare und Denkanstöße Die Frage nach der Krankenversicherung: Ich kann mich freiwillig gesetztlich versichern. Die Beitragsbemessung erfolgt auf meine „Einnahmen“ beträgt aber mindestens ca. 160 Euro / Monat. Würde ich ...
  • Disguise 18. Juni 2019
    Hier hatte ich ja euch Leser gefragt ab welchem Betrag ihr der Zeche den Rücken kehrt. Es sind ein paar spannende Antworten dabei. Das alles ist jetzt nicht repräsentativ (ist mir schon klar). Aber zwei Dinge sind für mich irgendwie ersichtlich. Die Frage: Was mache ich mit meiner freien Zeit bzw. wie beschäftige ich mich? ...
  • Hell Is A Place On Earth 29. Juli 2018
    2014 und 2017 habe ich was zu meinem Kapitalziel geschrieben. Damals habe ich mir 360.000 Euro als Ziel gesetzt welche sich mit 5% pro Jahr verzinsen und dann 18.000 Euro bringen. Das wären 1500 Euro im Monat. Idealerweise rein durch Dividenden und nicht durch Depotentnahmen. Großzügig habe ich die Steuer da mal außen vor gelassen. ...
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  • Nicht jeder Mensch hat etwas das ihn antreibt 16. März 2018
    Der Spruch lautet natürlich: Jeder Mensch hat etwas das ihn antreibt .. das NICHT ist meine kreative Ergänzung. Damit hat die Volksbank vor ein paar Jahren Werbung gemacht und ich glaube es ist wahr. Manche mehr, manche weniger, manche eben gar nicht. Ist es aber einfach? Ich meine schaut euch um: Tim Schäfer wiederholt seine Glaubenssätze ...
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    Inspiriert von Holger von Zendepot .. das folgende soll keine Kritik sein nur eine andere Sichtweise. Vorab: Ich bin kein Akademiker und ich mache meinen Job gern. Es gibt max. 2-3 Tage im Jahr an welchen ich aufwache und keine Lust zu arbeiten habe. Einen besseren Job kann ich mir nicht vorstellen und dementsprechend habe ich schon ...
  • Down With The Sun 8. Juni 2017
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    2014 ist vorbei (fast) folglich will ich ab nächstem Jahr nur noch 9 Jahre bis zur Rente arbeiten. Darum schauen wir jetzt mal was so aus meinen Zielen geworden ist .. Ich hatte dieses Jahr eine Sparquote von 70%. Das bedeutet für alle Kosten und Ausgaben die 2014 angefallen sind musste ich nur 30% meines Nettogehalts ...
  • In 10 Jahren mache ich Schluss 1. Juni 2014
    Wie alt bist du? Ich bin 35. Grob gesagt muss ich also noch 30 Jahre arbeiten. Das passt mir allerdings nicht. Nicht das ich nicht gerne arbeite. Ich baue gern Webseiten. Ich programmiere gerne. Ich entwickle gern Online Marketing Konzepte. Ich hacke gerne. Ich nehme gerne Code auseinander. Ich bringe Leuten gern was bei. Oh ...
  • Finanzielle Freiheit 7. April 2013
    Das hier waren einmal meine ursprünglichen Ziele .. wenn ich mal im Personalgespräch darauf angesprochen werden sollte: ich möchte rein von Dividendeneinahmen leben können diese Einnahmen sollen im Jahr 18.000 Euro betragen (24.000 Euro brutto) das entspricht 1.500 Euro im Monat (2.000 Euro brutto) meine Dividendenrendite entspricht ca. 5% pro Jahr auf den Kaufpreis / im Schnitt auf alle ...