getmad fall in love, with a weird one, cause life is far more interesting when love is odd

Heute spreche ich mit Thomas. Er ist 30 Jahre alt, arbeitet bei der Deutschen Bahn in München und hat vor langer Zeit Bitcoin für zwei Euro pro Stück gekauft. 

Ihr erfahrt warum man möglicherweise nicht immer gleich auf die Bahn schimpfen sollte wenn etwas nicht klappt. Wir sprechen lange über Nachhaltigkeit, Frugalismus und unser Konsumverhalten. Finanzthemen kommen natürlich auch nicht zu kurz und Thomas berichtet von seinem Investment in ein soziales Mietshaussyndikat, erzählt von seinem Depot und in was er investiert ist.

Zum Schluss geht es dann um eins unser gemeinsamen Lieblingsthemen: Fahrräder. Ich versuche herauszufinden wie viele Fahrräder ich eigentlich besitze und ihr solltet herausfinden ob Thomas seine Bitcoin noch hat?

Hier ist das Transcript.

Das ist die vorerst letzte Folge, da ich aktuell keine weiteren Gesprächspartner habe.

Fühlt ihr euch berufen: matthias.hotz@gmail.com




Kommentare:


  1. Samuel

    Thomas; spricht davon, dass er eine Rentenlücke haben wird, wenn er für sein Kind in Teilzeit gehen wird.
    Dass Thomas der jetzt 30 ist, sich darauf verlässt, dass er später überhaupt Rente erhält macht mich stutzig. (Seine Rentenlücke wird auch ohne Teilzeit riesig sein)
    Das deutsche Schneeballrentensystem fehlt der Neuschnee. Das Umlage verfahren wurde unter der Prämisse aufgesetzt, „Kinder Kriegen die Leute immer“.
    Rente mit #68 wird (hoffentlich) niemals kommen.

    Generell, frage ich mich immer Öfter, Rentner sind nach Arbeiternehmern die 2. größte Wählergruppe…( Wiese über die nicht einfach mal ihr Demokratische Macht aus. Rente für alle Rentner 4000€ im Monat, sonst keine Koalition ) krass ausgedrückt.

  2. Thomas

    @Samuel:
    Keine Ahnung, wie in 40 Jahren in Deutschland konkret die Rente aussehen wird. Dass das Umlagesystem bei der aktuellen Bevölkerungsentwicklung Schwächen zeigt, und dass das kapitalgedeckte System in guten Zeiten stark ist, man aber nicht weiß wie es in der Zukunft aussieht, bekräftigt aus meiner Sicht nur das allgemeine Ziel zu diversifizieren und zu investieren.

    Ich persönlich halte ein gesetzliches Renteneintrittsalter von 70 total realistisch, kombiniert mit einer weiteren Rentenniveauabsenkung bis hinunter (aber nicht weiter) zur Grundbedürfnissicherung. Ob das System dann weiterhin als Umlagesystem, als kapitalgedecktes System, oder (meine Erwartung) als Hälfte-Hälfte-Mischung funktioniert, bleibt abzuwarten.

    Ich sehe das Umlagesystem aus Robustheitsgründen nicht so problematisch wie vermutlich du, aber gebe dir Recht, dass eine vergleichbare Rente wie heute für meine Generation natürlich nicht zu erwarten ist. Ist aber im groben Lebensplan berücksichtigt 🙂 Ich frage mich nur, wie düster es dann für diejenigen wird, die es sich nicht leisten können groß zu sparen und zu investieren.

Du hast auch was zu sagen: