Einige Leser haben das Thema Grenznutzen schon mehrmals in den Kommentaren angeschnitten. Einen richtigen Blogbeitrag habe ich dazu allerdings noch nicht verfasst .. dann ändere ich das mal.
Es gibt keinen konkreten Anlass dazu .. ich wollte es mal aufschreiben.
Was ist Grenznutzen?
Grenznutzen bezeichnet den zusätzlichen Nutzen, den man durch den Besitz einer weiteren Einheit eines Gutes oder einer Dienstleistung erhält. Dieser Wert kann positiv, negativ oder null sein.
Ist abstrakt .. aber wozu gibt es Beispiele.
Nehmen wir dein Gehalt.
0 € Gehalt
Hast du kein Einkommen, bist du finanziell nicht existent. Du bist abhängig .. von den Eltern, dem Partner oder dem Staat. Jeder Cent, den du ausgibst, muss erbeten, beantragt oder gerechtfertigt werden. Ein Kinobesuch oder ein neues T-Shirt sind keine Konsumentscheidungen, sondern Bittstellungen.
von 0 auf 1.500 € netto
Zum ersten Mal in deinem Leben kaufst du ein paar Schuhe, ohne jemanden um Erlaubnis zu fragen. Du bezahlst deine Handyrechnung selbst, du kannst für dich selbst sorgen .. wenn auch auf sehr niedrigem Niveau. Dieser Sprung kauft dir kein Statussymbol aber er kauft dir Selbstbestimmung.
Der Grenznutzen ist astronomisch hoch.
Das ist der Schritt aus der totalen Abhängigkeit heraus.
von 1.500 auf 2.500 € netto
Bei 1.500 € netto bist du im Mangel Modus du lebst vielleicht mit Existenzängsten. Du rechnest am 20. des Monats, ob das Geld für den Supermarkt reicht. Geht die Waschmaschine kaputt oder muss das Auto zu Inspektion hast du ein Problem.
Die zusätzlichen 1.000 € verändern alles. Du zahlst deine Miete ohne Stress, du kannst dir mal einen Kaffee bei Starbucks gönnen, musst im Supermarkt nicht mehr auf die Preise achten und vielleicht kannst du sogar 100 Euro sparen.
Der Grenznutzen ist riesig.
Jeder Euro mehr verbessert dein Leben und entlastet deine Psyche.
von 2.500 auf 3.500 € netto
Deine Basisbedürfnisse sind schon mit 2.500 € gedeckt. Die zusätzlichen 1.000 € fließen jetzt nicht mehr in das nackte Überleben, sondern in Komfort. Du ziehst vielleicht in eine etwas schönere Wohnung, kaufst neue Möbel, buchst im Urlaub das bessere Hotel und gehst öfter mal essen. Am Monatsende bleibt auch etwas übrig.
Der Grenznutzen ist groß.
Dein Leben wird (was das Geld angeht) einfacher, du hast mehr Optionen.
von 3.500 auf 4.500 € netto
Du hast eigentlich schon ein ganz gutes Leben mit 3.500 Euro. Wenn du dein Konsumverhalten nicht künstlich aufblähst (Lifestyle Inflation), weißt du im ersten Moment gar nicht, wohin mit dem Geld. Du kaufst dir davon keine besseren Lebensmittel mehr. Vielleicht ziehst du in ein besseres Viertel oder machst Fernreisen. Man muss ja auch nicht mit einem Fiat 500 durch die Gegend fahren .. und die neue Playstation kaufst natürlich du sofort.
Der Grenznutzen ist so mittel.
Dein Alltag verändert sich nicht wesentlich, du kannst dir schönere oder mehr Dinge leisten.
von 4.500 auf 6.500 € netto
Du bist an dem Punkt angekommen, an dem dein Einkommen die meisten Konsumbedürfnisse komplett übersteigt. Du hast alles was du brauchst, du machst die Urlaube auf die du Lust hast, schaust eigentlich bei keiner normalen Anschaffung auf den Preis und wenn die Lifestyle Inflation nicht zugeschlagen hat bleibt am Ende des Monats verdammt viel übrig.
Der Grenznutzen ist gering.
Dein Leben war vorher schon gut, jetzt ist es halt etwas besser.
Das Beispiel ist natürlich vereinfacht
und mag nicht für Familien usw. gelten .. auch macht es sicher einen Unterschied ob du in einer Großstadt oder auf dem Land lebst .. aber ich will damit ausdrücken, dass mehr Geld nur bis zu einem gewissen Punkt mehr Glück oder Zufriedenheit bedeutet.
Wann wird der Grenznutzen von Geld negativ?
Du verdienst jetzt wirklich viel Asche. In der Regel hast du dann auch viel Verantwortung, bist für ein ganzes Team oder einen Bereich verantwortlich. Deine Arbeitszeiten steigen, du musst ständig erreichbar sein, du hast Druck von Vorständen, du musst bestimmte Zahlen liefern. Du hast weniger Freizeit, musst auch am Wochenende arbeiten. Erholungsphasen werden weniger.
Dann vergleichst dich jetzt nicht mehr mit normalen Menschen, sondern Leuten die in deiner „Liga“ unterwegs sind. Was für ein Haus haben die, wo machen die Urlaub, was für ein Auto wird gefahren. Freundschaften sind schwerer zu finden, weil du vielleicht misstrauischer wirst. Sind die Menschen an dir interessiert oder an deinen Beziehungen und deinem Geld?
Du tauschst ab diesem Punkt deine Lebenszeit gegen mehr Geld ein .. das bringt dir aber keinen Zusatznutzen mehr. Du hast dir die goldenden Handschellen angelegt. Der Schritt zurück ist nahezu unmöglich.
Der Grenznutzen wird negativ.
Das Gesetz gilt aber nicht nur für das Einkommen, sondern im Grunde für alles was wir mit dem zusätzlichen Geld kaufen.
Du kaufst ein Haus, es hat einen schönen Garten, du hast Platz .. das ist für den typischen Deutschen die pure Lebensqualität. Nix dagegen einzuwenden.
Da du oft Urlaub in Spanien machst und dir die Gegend dort gefällt kaufst du dir ein Ferienhaus. Klingt erst mal nach purem Luxus. Entpuppt sich in der Realität aber schnell als unbezahlter Zweitjob. Klar, du kannst es vermieten oder fährst selbst zweimal im Jahr hin. Doch einiger Zeit bemerkst du den administrativen und mentalen Aufwand, den dein „Traum“ frisst.
Der Wasserhahn in Andalusien tropft, das Dach ist undicht .. du sitzt tausende Kilometer entfernt und versuchst, auf Spanisch einen zuverlässigen Handwerker zu finden. Ein paar Mieter hinterlassen die Finca wie einen Saustall, im Winter steht das Haus trotzdem vier Monate leer.
Die Fixkosten für Poolpflege, Grundsteuer und Versicherung laufen derweil munter weiter.
Das kannst du eigentlich auf alles übertragen. Jedes weitere Auto (oder Fahrrad 😉 ), jedes neue Gadget bringt ab einer bestimmten Schwelle nicht mehr Lebensqualität, sondern schlicht mehr Komplexität, mehr Wartungsaufwand und mehr Sorgen. Am Ende besitzt nicht du die Dinge, sondern die Dinge besitzen dich.
Ein Bekannter von mir hat sein Haus mit Smart Home Geräten ausgebaut. Lichtsensoren für die Rolläden, Thermostate die über die Cloud gesteuert werden, automatisierte Beleuchtung usw. Irgendwann gabs einen Bug und die Rolläden gingen nicht mehr zu einer gewissen Zeit oder bei Einbruch der Dunkelheit runter .. sondern nur wenn es wirklich stockdunkel war. Er hat sich dann damit beholfen die Sensoren jeden Abend komplett abzudecken ..
Es gibt aber eine Ding auf dieser Welt, bei der das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens genau umgekehrt funktioniert: deine Lebenszeit.
Je älter du wirst, desto weniger Tage, Monate, Jahre hast du übrig. Darum steigt der Grenznutzen jeder einzelnen, freien Stunde, die du selbstbestimmt und ohne fremde Vorgaben verbringst im Alter astronomisch an.
Schön beschrieben 🙂
kwt
Sehr wahr!
Dinge wie Unabhängigkeit, Zeit und Gesundheit sollte man erwerben, sich bewahren und behüten und beschützen bzw. steigern.
Nicht zu vergessen den Punkt des F*ck-You-Money oder der a****lochfreien Zone 😉
Amen!
Die Nachdenklichkeit des Autors(getmad) gefällt mir.
Man kann auch Grenznutzen mit Differentialrechnung optimieren. Das Optimum für mich ist eher eine mentale Angelegenheit. Gechillt sein, zufrieden sein. Lieb zu seiner Frau zu sein. Zu den Kindern ein gutes Verhältnis zu haben. Abends mein Feierabendbier. Und ja, finanzielle Sicherheit. Es geschafft zu haben. Jetzt geht es um die Unterstützung der Kinder. Aber Never forget, ein armer Schlucker kann glücklicher sein als ein getriebener Millionär…
So wahr – genau wie der letzte Beitrag. Langsam wird dies wirklich ein (finanz) – philosophischer Blog. Gefällt mir sehr gut. Kann das mit dem Ferienhaus aus eigener Erfahrung bestätigen. Haben uns während unserer Zeit in F zu Corona ein Haus am Meer in der Bretagne gekauft. Jetzt wegen der Familie zurück in D ist es immer eine Sorge im Hinterkopf. Wir sind weit weg, jetzt gab es einen Wasserschaden. Absolut traumhaft wenn man da ist, aber das eben jetzt nur noch 3 mal im Jahr und nicht jedes zweite Wochenende…. Luxus Probleme aber das Geld ist ja nicht weg und immer wieder verkaufbar also auch kein Drama
Lifestyle Inflation ist das Wichtigste Wort.
Wenn du z.b. in einem Konzern nach dem Dualen Studium auf einmal einen Gehaltssprung machst, weisst du wie es ist mit sagen wir 1800€ netto zu leben….danach haste vielleicht >4000€ netto.
Wer clever ist findet einen Mittelweg, was spricht dagegen wie 2800€ netto zu leben aber 1000 oder 1200€ wegzulegen. Ich kenne sehr viele Leute die gut verdienen aber die sich selbst arm fühlen. Fast immer liegt es daran dass Sie sich ganz schnell an den neuen Lifestyle angepasst haben – auch weil Ihre Freunde drumherum auch in der gleichen Blase leben.
Nicht ohne Grund sind viele Schuldner nicht die „armen“ sondern DINKs, Double Income no Kids…die eben die Lifestyle Küche für 80k brauchen um auf der nächsten Gartenparty mitzureden.
Ich bin auch für einen Mittelweg…der positive Nebeneffekt: Verliert derjenige seinen Job für 4200€ netto..was ja wahrlich gut wäre….hat er keine Existenzängste wenn er danach erstmal einen Job für weniger annehmen muss…und sowas spürt man und auch das „gegenüber“….
Aber jeder wie er mag, ich kann jetzt nur für die Single Leute sprechen und weniger für die mit 3 Kindern und alles….aber ein guter MIttelweg ist immer drin. Nur darüber spricht halt keiner – damit lassen sich keine Klicks generieren auf Blogs. Entweder im Weissen Tshirt in der leeren Wohnung als Minimialst leben oder den Fake Rich Style 😉
Danke für deinen wertvollen Beitrag und die gute Zusammenfassung. Ich empfehle deinen Blog schon oft weiter an Leute die wirklich investieren wollen….und nicht auf die „Coaches“ Reinfallen sollen…
Ich bin was Lifestyle-Inflation angeht, ein „Natural“. Meine alte Karre behalte ich, weil ein Auto letztlich nur eine Maschine ist, die mich von A nach B bringt. Das tut ein 5er Golf genauso wie ein Porsche. Gut, ich lebe auf engstem Raum (1,5 Zimmern) und konnte hierfür die letzten Jahre was ansparen, da die Miete bei unter 500€ im Raum Frankfurt/Main natürlich sehr günstig ist. Ich sehe das genauso wie du: möglichst wenig Zeugs haben, denn bei zu viel Zeugs, arbeitest du letztlich für die Instandhaltung dieses „toten Kapitals“. Eine Ferienwohnung, die fast das ganze Jahr über leer steht, würde ich daher niemals kaufen. Es ist immer günstiger eine – auch längerfristig – zu mieten. Da darf man auch die Opportunitätskosten nicht vergessen, denn das Geld, das für die Ferienwohnung drauf geht, kann für dich nicht auf dem Kapitalmarkt arbeiten.
Der größte Luxus ist für mich die Unabhängigkeit. Derzeit bin ich in Freistellung, weil ich mich mit meinem Chef verkracht habe. Da ich mir ein schönes Depot erarbeitet habe, bin ich allerdings entspannt. Das ist echter Luxus, verglichen mit den Leuten, die „arbeiten müssen“. Für mich eine Bestätigung, dass ich auch weiterhin meine Lebenshaltungskosten gering halte und dafür turbulente Zeiten entspannt aussitzen kann.
Einer der wenigen Blogs, die ich lese. Freue mich immer über Neuigkeiten, da es eigene Gedanken sind, die ich zudem oft teile. Hier an der Stelle möchte ich jetzt aber auch einmal einen Kommentar schreiben. Getriggert haben mich die Zahlen, die im Text verwendet werden. Zum Beispiel beim Sprung auf 6500€ netto. Meiner Meinung nach ist das nicht realistisch bzw. mit so vielen relevanten Randbedingungen verknüpft, dass diese Zahl so alleine stehend aus meiner Sicht nicht zum Text passt.
Mit Randbedingungen meine ich hier, dass man im abbezahlten Haus / Wohnung wohnt, keine und/oder kaum Krankenkassenbeiträge zahlt und/oder nicht im Südwesten oder in A-Städten und Umgebung von Deutschland lebt, nichts mehr investiert / für Rente zurücklegt usw.
Ich verdiene mehr und wir (2 Personen) sind gefühlt sehr, sehr sparsam (ein sparsames Auto 13 Jahre alt, wohlüberlegte clever organisierte Urlaube usw.), bei 6500€ netto (ohne weiteres Einkommen oder zumindest hohe Rücklagen) hätte ich eher Existenzängste, zumindest passt der Text dort in keinster Weise.
Nur zur Einordnung der Zahlen, wenn das jemand liest der GetMad und seine Lebensumstände noch weniger kennt und diese Zahlen liest.
Auch zum Kommentar mit der Wohnung für 500€ in Frankfurt. Ok, bei genauerem lesen fällt auf dass „Raum Frankfurt“ geschrieben wurde. Wir vermieten eine kleine Wohnung in Frankfurt für das 2,5 fache (Netto-Miete). Auch hier sehe ich es als Beispiel wie man mit Glück und evt. Verzicht (Lage, Ausstattung., Größe…) extrem sparen kann, aber es ist ja nicht ganz realistisch (für andere).
Also kurz gesagt, ich plädiere dafür, hier realistisch zu bleiben. Ich freue mich über Anregungen zum Sparen, über Motivation, und auch über die Schilderung einzelner nicht verallgemeinerbarer Möglichkeiten, wenn wir es aber finanz-philosophisch für eine Allgemeinheit darstellen wollen, dann bringt es mehr, wenn wir auch die Randbedingungen erwähnen. VG
@Andi
🙂
@Learn&Grow
Zeit und Gesundheit haben extremen Grenznutzen .. weil sie im Rückspiegel schlicht nicht mehr nachkaufbar sind
@Vroma
@Thomas
Die reine Mathematik dahinter hat man schnell verstanden .. aber das mentale Ankommen ist die eigentliche Lebensaufgabe.
@Stefan
Oh je, einen Wasserschaden in der Bretagne aus der Distanz managen .. aber du hast recht .. es ist nur gebundenes Kapital und kein brennender Geldhaufen
@Alex
Danke fürs Weiterempfehlen 🙂
Genau die Lücke zwischen dem, was man verdient, und dem, was man zum Leben ausgibt macht den Unterschied. Wer auf 5000 € Niveau lebt und 5000 € verdient, ist gestresster als jemand, der 2500 € verdient und 2000 € ausgibt.
@Mr. Pino Cavallo
Sich mit dem Chef zu verkrachen und am nächsten Morgen trotzdem entspannt nen Kaffee zu trinken, weil das Depot den Rücken deckt .. unbezahlbar.
@Stefan 111
Du hast mit einem Punkt recht: Die regionalen Unterschiede (Münchener Innenstadt vs. Nordschwarzwald) und der Status der Immobilie (zur Miete vs. abbezahlt) verschieben die Grenzen massiv. Wer 2.300 € warm für eine Familienwohnung überweisen muss, schaut völlig anders auf die 6.500 € als jemand im abbezahlten Eigenheim.
Wo ich dir aber widerspreche .. bei den Existenzängsten bei 6.500 € netto für zwei sparsame Personen.
Wenn man bei 6500 Euro, einem alten Auto und rationaler Lebensführung echte Existenzängste hat, dann liegt das Problem meiner Meinung nach nicht auf der Einnahmenseite .. eher vielleicht an der Definition von Existenz?
Was würde dich da beunruhigen?
@mad: Danke für die Rückmeldung. Ich habe geschrieben „eher Existenzängste“ (das heißt je nach Randbedingungen würde das Geld kaum reichen) und dass der Text dort aus meiner Sicht nicht passt. Ich finde den Gedankengang von Dir wunderbar und prinzipiell im Großen und Ganzen nachvollziehbar, nur durch die Angabe der Zahlen – ohne Nennung von Randbedingungen – erscheint es mir unrealistisch, so dass der Artikel aus meiner Sicht etwas an Wert verliert. Ich habe es mir noch einmal durchgelesen – der Artikel passt für mich nicht. Kein Problem, das kann ja auch einmal vorkommen.
[ Vielleicht hattest Du einen Einsteiger ins Berufsleben im Hinterkopf. Ich weiß es nicht. Schon dieses „musst im Supermarkt nicht mehr auf die Preise achten“ oder dann später „du machst die Urlaube auf die du Lust hast, schaust eigentlich bei keiner normalen Anschaffung auf den Preis und wenn die Lifestyle Inflation nicht zugeschlagen hat bleibt am Ende des Monats verdammt viel übrig.“ – das passt aus meiner Sicht nicht zu 6500€ netto. Und gehört der Kauf gesunder Lebensmittel bereits zu Lifestyle Inflation? …]
Ich denke, man kann hier lange philosophieren. Danke für die Anregung und danke auch für die Nachfrage zu „Existenzangst“ – da denke ich noch einmal drüber nach – wahrscheinlich ist die Grenze nicht „so schlecht wie man noch nie gelebt hat“ sondern könnte noch tiefer liegen (?). Die von mir genannten Randbedingungen und damit die Zahlen wann der Grenznutzen zurückgeht sind individuell sicher sehr unterschiedlich.
@Stefan 111
ich wollte es etwas plakativ schreiben und eher allgemein halten .. individuelle Randbedingungen habe ich bei meinen Gedanken nicht wirklich berücksichtigt ..
aber gerade das Beispiel Lebensmittel
wenn man selbst viel kocht, eher auf Fleisch und tierische Produkte verzichtet .. und so weit es geht auf vorgefertigte Lebensmittel verzichtet .. dann müssen gesunde Lebensmittel nicht teuer sein .. das ist also für mich keine Lifestyle Inflation
das wäre da mein Gedankengang ..
aber wie gesagt .. individuell kann das alles sehr unterschiedlich sein .. da gebe ich dir 100% recht
Danke Dir für dein Feedback!
Noch als Nachtrag – Ergebnis des Nachdenkens über Existenzangst: Echte Existenzängste kenne ich nicht, wenn ich so darüber nachdenke – ich habe zum Beispiel auch nie in einer WG gewohnt oder lange bei den Eltern. Das heißt, damit kenne ich mich nicht gut aus. Aber davon habe ich auch nicht gesprochen (mit „eher Existenzängste, zumindest passt der Text dort in keinster Weise.“) VG und ab in den Schatten 🙂
@mad: Wow, danke für die superschnelle Antwort.
Wie gesagt, ich danke Dir auch herzlich für den Blog und auch für die Anregungen hier – regt ja wie man sieht zum Nachdenken und reflektieren an! Top! VG