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21. März 2022

Hurra wir leben noch XI

Auch wenn mir wegen dem Krieg in der Ukraine etwas die Lust am Thema Geld, Finanzen, FIRE usw. vergangen ist .. versuche ich es trotzdem mal:

Alle paar Monate oder auch Jahre schreibe ich was zur Lage der Nation (die Nation bin in diesem Fall ich). Mein erster Artikel dazu war von November 2014. Das war der erste Monat in welchem die Einnahmen aus SEORCH und den Dividenden meine fixen Kosten gedeckt haben.

Die reinen Dividenden Einnahmen (netto) zum Stichtag heute (21.03.2022):

  • 2015 (im Schnitt / pro Monat): 540 Euro
  • 2016 (im Schnitt / pro Monat): 710 Euro
  • 2017 (im Schnitt / pro Monat): 970 Euro
  • 2018 (im Schnitt / pro Monat): 1.030 Euro
  • 2019 (im Schnitt / pro Monat): 1.330 Euro
  • 2020 (im Schnitt / pro Monat): 1.440 Euro
  • 2021 (im Schnitt / pro Monat): 1.545 Euro
  • 2022 (im Schnitt / pro Monat): 1.680 Euro

Passive Einnahmen (brutto) plus netto Dividenden zum Stichtag heute (21.03.2022):

  • Passive Einnahmen 2015 (im Schnitt / pro Monat): 2.260 Euro
  • Passive Einnahmen 2016 (im Schnitt / pro Monat): 3.240 Euro
  • Passive Einnahmen 2017 (im Schnitt / pro Monat): 3.960 Euro
  • Passive Einnahmen 2018 (im Schnitt / pro Monat): 3.810 Euro
  • Passive Einnahmen 2019 (im Schnitt / pro Monat): 4.000 Euro
  • Passive Einnahmen 2020 (im Schnitt / pro Monat): 4.500 Euro
  • Passive Einnahmen 2021 (im Schnitt / pro Monat): 5.300 Euro
  • Passive Einnahmen 2022 (im Schnitt / pro Monat): 6.100 Euro

Die „passiven“ Einnahmen betragen in den den ersten 3 Monaten 2022 ca. 4.400 Euro brutto und beanspruchen aktuell etwa 4-6 Stunden pro Woche. Das wird allerdings noch versteuert.

Dazu kommt noch mein Job als Angestellter mit 4-Tage Woche. Das Gehalt veröffentliche ich nicht. (Zur Orientierung: Head Of, Personalverantwortung, Software Entwickler, 20 Jahre Berufserfahrung und die Firma sitzt in München)

Die investierte Summe im Depot beläuft sich auf ca. 570.000 Euro. Der Depotwert (Stand 21.03.2022) beläuft sich auf ca. 825.000 Euro. Also investierte Summe + Buchgewinne und das sind ca. 45% plus. Dann wären da noch ca. 20.000 Euro Cash.

Bis heute habe ich 107.000 Euro an netto Dividenden kassiert welche quasi alle wieder angelegt wurden.

Meine Lebenshaltungskosten, Fixkosten und sonstigen Ausgaben in 2022 belaufen sich auf ca. 950 Euro / Monat (auf volle 12 Monate gerechnet) bis jetzt. (Hab aus versehen ein Fahrrad gekauft).

Hier noch alle Artikel aus der Serie:

Gesinnung:

Kommentare:

  1. basti

    also in münchen wohnst du schon mal nicht 😉

  2. mad

    @basti

    korrekt!

  3. Jens

    @mad: Herzlichen Glückwunsch! Bald muss die Artikelreihe wohl „Hurra! Davon kann man doch ganz gut leben“ heißen.

  4. Schweizer-Minimalist

    Hey mad,

    jetzt habe ich gerade die gesamte Artikelreihe durchgelesen. Dein Weg ist sehr motivierend!
    Ich merke es bei mir in kleinen Schritten das es vorwärts geht. 2020 hatte ich ein Nebeneinkommen von ca. 2’000 CHF, 2021 bereits über 4’000 CHF. Bis auf Dividenden und AdSense-Einnahmen auf einem Websiteprojekt sind bei mir die meisten Gelder nicht wirklich passiv. Aber das kann ja noch werden! Ich bin zuversichtlich, dass ich in 2022 die 6’000 CHF ankratze.

    Gruss
    Schweizer-Minimalist

  5. Mike

    Hi Mad,

    wie immer, beeindruckend was du erreicht hast.

    Vor allem die passiven Einnahmen aus dem unternehmerischen Bereich können sich sehen lassen, weil du es geschafft hast, etwas zu monetarisieren, was dich sowieso beschäftigt hat.

    Man sieht aber auch, das es nicht von heute auf morgen gegangen ist. Den viele sehen nur das Endergebnis und nicht den Weg.

    Deswegen ist es auch so wichtig, sich etwas zu gönnen (Thema Fahrrad)

  6. Kiev

    @ Mad

    Hast Du auch eine Statistik über die gemittelten Ausgaben inklusive gelegentlicher Ausrutscher im Radsegment? Die scheinen doch regelmäßig aufzutauchen, wenn ich so Deinem Fuhrpark an Rädern sehe.

    Nehmen wir an Du gibst 2000€ im Monat aus. Irgendwann ist das Haus ja auch vollgestellt mit Rädern. Deine Arbeit und passiven Projekte sollten Die schon viel Freude bereiten. Sonst stellt sich hier sehr deutlich die Sinnfrage. Schließlich decken Deine halbwegs passiven Einnahmen bereits mit dem Faktor 3 die nach oben adjustierten Ausgaben. Da wären sogar wieder einige Fernreisen möglich, sobald es mit Corona vereinbar ist.

    Bei mir gibt es in der nächsten Zeit auf kleinerem Fuß auch aktive Gehaltserhöhungen. Vermutlich werde ich im Laufe des Jahres 10% mehr Gehalt erwarten. Ich muss hier einmal Möglichkeiten finden solche Dinge in zusätzlichen Urlaub oder Teilzeit umzuschichten. Aktuell ist Ber einiges im Umbruch, durch Home-Office Änderungen, so dass ich die endgültige Lösung vorerst abwarten werde. An meinem Leben würde sich mit 1000€ Netto mehr Lohn nichts ändern. Der Vermögensaufbau würde etwas schneller gehen, aber dadurch auch nicht mehr so besonders verstärkt werden, dass sich daraus eine Art Zufriedenheit ergeben würde. Ist Jammern auf hohem Niveau, besonders in der aktuellen Zeit. Finanziell bin ich sehr zufrieden und eigentlich schon fast angekommen. Der Job macht mir auch Freude, so lange ich Arbeit und Freizeit für mich passend einteilen kann. Ein paar Tage mehr Urlaub würden mir gefallen. Dafür würde ich auch sehr gerne auf Lohn verzichten. Es sind jetzt keine unrealistischen Träumereien 😉

  7. mad

    @Jens

    eine Umbenennung ist nicht möglich 🙂

    @Schweizer-Minimalist

    das hört sich doch prima an!

    @Mike

    danke 😉

    @Kiev

    ja .. ich habe das für die letzten 17 Jahre ausgerechnet .. inklusive aller Ausrutscher sind das aktuell 1100 Euro / Monat .. (Fernreisen auch drin)
    und ich muss dazu sagen, dass ich keine Miete bezahlen muss, die Wohnung aber mir auch nicht gehört (Familie)

    Bei mir war die Umstellung auf die Vier Tage Woche schon ein erster Schritt, kann ich dir sehr empfehlen wenn es nicht mehr komplett auf die Einnahmen aus der angestellten Tätigkeit ankommt

  8. Kiev

    @ Mad

    Die 4-Tagewoche ist sicherlich ein hoher Gewinn an Lebensqualität. Das kann ich aus der Vergangenheit bestätigen. Ich hatte auch einmal bezahlt 3 Monate am Stück frei. Verlängerte Wochenenden sehe ich hier allerdings eher von Vorteil. Du könntest auch mal Freitag freimachen und Montag in der anderen Woche. So wäre ein kleiner Biketrip drinnen.

    Ich kann es noch nicht abschätzen, da wir noch keine langfristige Homeoffice Regelung haben und aktuell noch bedingt durch Corona im Home-Office in Vollzeit arbeiten dürfen. Für mich ist wichtig ausreichend Zeit für die Betreuung der Kinder zu haben. Es macht keinen Spaß einen 30er Schnitt von der Arbeit fahren zu müssen, weil die Kinder sonst alleine vor der Tür stehen. Weitere Urlaubstage sind ebenfalls mit Familie interessant, da die Kinder deutlich mehr Urlaub haben als die Eltern. Geht hier wieder in erster Linie um Stress bezüglich Unterbringung zu vermeiden und natürlich auch um Zeit mit den Kindern. Die 4 Tagewoche ist vielleicht in drei Jahren für mich interessant, wenn die Kinder selbstständig zur Schule gehen und auch zurück kommen.

    Bis dahin hängt es ab wie viel im Home-Office gearbeitet werden darf und was tariflich möglich ist. Hier gibt es eigentlich bereits die Möglichkeit ein zusätzliches Geld gegen freie Tage zu tauschen. In der Praxis ist das bei mir in der Firma aber leider noch nicht möglich gewesen. Das ändert sich hoffentlich bereits nächstes Jahr.

  9. Dagoberts Nichte

    @Kiev: einer muss immer der erste sein, der so etwas in einer Firma macht. Wenn die tariflich sogar die Option zugesichert ist, Geld gegen Urlaub tauschen zu können, dann mach es einfach. Nicht fragen, sondern informieren 😉
    Du wirst überrascht sein, wie schnell es akzeptiert ist.
    Viele Grüße
    Jenni

  10. Kiev

    @ Dagoberts Nichte

    Fragen ist sicherlich richtig. Es gab ab diesem Jahr ein sogenanntes Transfergeld. Das hatte ich gar nicht auf dem Schirm und in der Betriebsvereinbarung gab es auch nichts darüber. Ab nächsten Jahr wird es interessant. Da ich den Arbeitgeber gewechselt habe warte ich auch noch auf die notwendige Betriebszugehörigkeit für Teilzeit usw. Aktuell arbeiten wir vollständig im Home-Office. Da sind die Urlaubstage nicht ganz so relevant wie in der Zeit danach. Hier weiß ich auch noch nicht wie es weitergehen wird. Ich gehe von 2 Tagen Home-Office aus, kann aber auch nicht einschätzen wie die Arbeit damit aussieht. Das muss ich erst einmal ausprobieren und dann schauen wie ich längerfristig arbeiten möchte. Ich möchte nicht alle paar Monate meine Arbeitszeit anpassen, daher möchte ich erst ein gutes Modell finden. Durch Corona hat sich die Suche in die Länge gezogen. Die Zeit war allerdings sehr gut, so dass ich aktuell sehr zufrieden bin.

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