Dividenden Blog

30. August 2026

Dividenden August 2026

Die Zahlen sind netto, also nach Abzug der Steuer. Das Datum ist das, wo die Gutschrift bei Comdirect erfolgt ist.

01.08.Gladstone Cap.€38.43
01.08.Gladstone Inv.€25.63
01.08.JP Morgan€52.85
04.08.CVS€51.03
04.08.General Mills€54.61
04.08.Bristol Myers€40.30
04.08.Verizon€45.24
04.08.Universal€61.03
05.08.ASML€25.02
06.08.PNC€57.47
12.08.Blackstone€183.68
12.08.Texas Instruments€40.82
12.08.Air Products€51.94
14.08.Apple€8.62
17.08.Omega Healthcare€67.21
17.08.Tanger€49.82
17.08.OneOk€150.10
17.08.National Retail€55.35
17.08.Unum€74.07
17.08.Realty€34.55
17.08.Main Street€52.38
17.08.Accenture€23.24
17.08.Abbvie€182.02
18.08.Procter and Gamble€48.46
19.08.Hercules€230.34
19.08.Novo Nordisk€66.55
20.08.Caterpillar€100.49
21.08.Welltower€45.51
21.08.BAT€81.02
24.08.Williams Sonoma€143.57
29.08.Starbucks€43.14

Summe: €2.184
Kassierte Dividenden 2026: €23.400
Kassierte Dividenden pro Monat 2026: €2.925
Kassierte Dividenden seit dem ich die aufschreibe (Juli 2013): €237.688

Wer sich erinnern kann, ich hatte mich im Optionshandel versucht.

Das war so semi erfolgreich .. auch weil ich .. naja .. nicht viele Gedanken in eine Strategie etc. investiert habe.
Am Ende des letzten Beitrags dazu stand ich bei einem Minus von 1.500 USD.

Was ist dann passiert?

  • ich habe den ganzen Bums glattgestellt .. spricht ich habe alles was noch im Depot war verkauft (mit realisierten Verlusten)
  • dann habe ich nen Monat oder so drauf rumgedacht
  • dann habe ich beschlossen .. ich brauche das in dem Depot nicht .. also es ist nicht essentiell für FIRE aber natürlich will ich es auch nicht verlieren
  • dann habe ich mir überlegt wie ich es besser machen kann

Meine Idee war dann Cash Secured Puts nur noch auf rechnerisch unterbewertete Aktien zu handeln die ich A. langfristig in mein Depot legen würde und B. die Dividende bezahlen. Der Zeitraum bis zum Verfall sollte so kurz wie möglich sein (wenige Tage).

Wenn mir dann was eingebucht wird, habe ich kein Problem das auch lange zu halten, verkaufe CCs drauf und kassiere die Dividenden.

Dann habe ich mir eine Liste erstellt mit solchen Aktien.

Hier ein Auszug wie diese Liste aussieht:

Plan war es dann, Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag einen guten Einstiegszeitpunkt zu erwischen und die Option dann Freitag verfallen zu lassen. Kein Druck, keim Müssen .. wenn sich keine Chance ergibt dann wird nicht gehandelt.

Das habe ich jetzt ein Jahr durchgezogen.

Gehandelt habe ich nur United Health (UNH), S&P Global (SPGI), Automatic Data Processing (ADP), Microsoft (MSFT) und Orcacle (ORCL). Ein paar mal habe ich mit Bear Spreads auf den S&P bzw. auf den Nasdaq probiert.

Nach einem Jahr:

UNH wurde mir gleich am Anfang eingebucht, das habe ich aber ausgesessen und konnte ein paar gute Covered Calls verkaufen.

Hier sind die Trades über diesen Sommer:

Bei den Bear Spreads habe mich an die 21 Tage DTE Regel gehalten .. alle drei habe ich vorzeitig geschlossen. Einmal mit Verlust.

Der Rest ist bis auf UNH im (letztes Jahr im Herbst) immer komplett verfallen.

Unterm Strich steht nun nach 12 Monaten ein Gewinn von knapp über 7.000 USD (brutto). Zwei mal wurde in dem Zeitraum UNH eingebucht, beide male bin ich die aber wieder (mit Gewinn) losgeworden und ich hatte nur einen Verlust Trade.

Ich reite hier aber auf des Messers Schneide .. die Abstände der CSPs zum Strike sind gering .. meistens rettet mich die kurze Zeit und ein paar mal war es echt knapp.

Entspannt bleibe ich trotzdem .. das Geld ist „Spielgeld“ die Basiswerte sind Aktien die auch ins Dividendendepot kaufen würde .. oder schon drin liegen hab .. und ich habe einen langen Atem und kein Problem mal irgendwas auszusitzen.

Und: Ich handle nur wenn ich einen guten Einstieg erwische.

Kommentare:

  1. Mc.

    Für die Puts sollte man ja das Geld entsprechend Strikepreis vorhalten für den Fall der Zuteilung. Interessant wäre, ob Du die 7.000 USD brutto nicht auch mit einer simplen Anlage in einen Dividenden-ETF, einen anderen ETF (Kursgewinne) oder eine ganz andere Anlage (Tagesgeld, Privatkredit, …) mit dem vorgehaltenen Kapital erzielt hättest – oder evtl. sogar mehr? Also ob sich der ganze Aufwand mit den Optionen bei dem Risiko überhaupt lohnt? Haben Sie den Zinsfuß der gehandelten Optionen für sich schon berechnet?

  2. Thomas

    Das mit den Dividenden ist gut. So muss das.
    Das mit den Hebelgeschäften ist so eine andere Sache. Wenn der Spieltrieb einmal im Kopf drin ist, dann ist er drin.
    Der letzte der so schlau war, hieß Leopold Aschenbrenner, der sicher, aber ganz sicher Zugang zu exklusivster KI hatte und vlt auch KI Agents zum Handeln der Optionen genutzt hat. Trotzdem hat er Milliarden in den Sand gesetzt und Anlegergelder gleich noch mit. Der Trumpf ist/war Liquidität at every(!) Time und Griffin von Citadel hat abgeräumt. Der Witz lässt sich noch etwas feiner erzählen, denn die Hochzeit von Aschenbrenner mit Avital Balwit ( Chief of Staff von Dario Amadei (dichter an der Quelle von Anthropic kann man nicht sein) hat ihm auch nix geholfen.
    Es war nicht die Intelligenz oder der Zugang zu Informationen, die es bei Situational Awareness versaut haben, sondern der Spieltrieb oder auch Gier.

    Claude(AI) schreibt : “ Overconfidence durch Track Record. Jemand, der gerade 1.551% Gesamtrendite und zwischenzeitlich +439% im ersten Halbjahr eingefahren hat und sich öffentlich als jemand positioniert hat, der „die Zukunft klar sieht“, wird eine Warnung vor Hebelrisiko vermutlich als das lesen, was Kritiker eben schon immer sagen – nicht als neue Information. Das ist keine Bildungslücke, sondern ein motivationales Problem“

    Dieses also nur nochmal zur Erinnerung.
    Solange es beim Spielgeld bleibt ist alles i.O. Jedem Tierchen sein Plaisierchen.
    Und nicht auf die Idee kommen, hierfür eine App oder KI Agents für Hebelgeschäfte zu basteln. Hilft nichts gegen den Spieltrieb im eigenen Kopf.

    Grüße

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