getmad

tonight a thousand angels fall
24. Mai 2017

Dividendenupdate 2017

Ziel sollen ja bis Ende 2017 die 10.000 Euro (netto) sein.

Nun haben wir Ende Mai und hier kurz der Kassenstand:

  • Januar: € 1100
  • Februar: € 688
  • März: € 623
  • April: € 1117
  • Mai: € 1150

Macht etwa: 4680 Euro oder im Schnitt 937 Euro / Monat. Ziel für dieses Jahr sind 833 Euro / Monat. Auf jeden Fall liege ich schon mal vorne 😉

21. Mai 2017

Was ist SEORCH wert?

Wer hier öfter liest weiß das SEORCH ein SEO Tool ist das ich seit Anfang 2012 entwickle und pflege. SEORCH ist also jetzt bald 5,5 Jahre alt. Angefangen damit habe ich damals als ich bei 1&1 beschäftigt war. Das hatte mehrere Gründe:

Ein Kollege von mir hatte so etwas ähnliches gebaut, allerdings als Browser Extension für den Firefox. Fand ich insofern doof das man die Analysen nicht abspeichern und rumschicken konnte. Dann war ich damals Frontend Entwickler für die DSL und Mobile Shops und wir hatten permanent Stress mit dem Online Marketing die für SEO zuständig waren. Grund war das wir einerseits SEO Fehler machten und uns auf der anderen Seite Fehler unterstellt wurden die wir nicht zu verantworten hatten.

Um nun nicht jedesmal den Quelltext abzusuchen wollte ich einen SEO Check bauen um eben schnell zu sehen wo das Problem lag. Hab ich dann auch gemacht .. zack .. online gestellt und gut war. Eher aus versehen haben dann auch andere Menschen angefangen das Tool zu nutzen. Am Anfang waren das dann so zehn SEO Checks pro Tag. Heute können es auch mal 3000 am Tag sein. Dann entstanden weitere Tools die eigentlich alle kostenlos waren und immer noch sind.

Parallel haben mich Agenturen und Freelancer nach Whitelabel Versionen angefragt. Also eine SEORCH Version wo die ihr eigenes Logo draufkleben und das dann auf der eigenen Website einbinden können. Hatte ich am Anfang keine Lust drauf und habe alles abgelehnt. Irgendwann kam dann ein Ami und meinte er gibt mir dafür 200 Tacken im Monat .. da kam ich dann ins Grübeln. Naja seit dem gibt es Whitelabel Versionen. Dann kam der nächste und wollte ne API .. usw.

2014 kam dann der Keywordmonitor dazu wo man nen Zehner im Monat bezahlt um 100 Keyword Rankings in Google zu überwachen. Das war konkret geplant um nebenher was zu verdienen. Denn habe ich dann dreimal neu geschrieben bzw. eine andere Datenbank verwendet und man muss sagen das ich im ersten Jahr .. also 2014 .. nur etwa 500 Euro damit verdient habe.

Naja dann gibt es auf der Seite noch Google Adsense was einige Euros macht und ab und zu bucht noch jemand Werbung. Folgende Einnahmequellen hat SEORCH also:

  • Whitelabel Versionen vom SEO Check und SEO Crawler
  • SEO Check API
  • Keywordmonitor (Google Ranking Überwachung)
  • Google Ranking API
  • Google Adsense
  • Werbebuchung

Seit 2014 schreibe so ein bisschen auf was SEORCH Umsatz macht .. also Brutto und vor Steuern. Das ist recht einfach:

2014: ca. 10.000 Euro
2015: ca. 20.000 Euro
2016: genau 30.000 Euro
2017: 40.000 Euro (ziemlich wahrscheinlich)

Wie gesagt .. BRUTTO ohne Abzug von Kosten usw. Da meine Kosten im Grunde nur diverse Server sind ist der Bruttogewinn aber nur leicht geringer.

Was ist aber SEORCH nun wert?

Ich orientiere mich hier mal an der Umsatzrendite des Mittelstands in Deutschland. Diese lag je nach Branche im Jahr 2015 zwischen 5% und 10%. Ich könnte auch die Phantasiebewertungen von Webstartups zugrunde legen .. aber das halte ich nicht für realistisch. Ich bin pragmatisch und frage mich wieviel Kapital müsste ich haben um 40.000 Euro als Zinsen zu bekommen. Und das zu einem Zinssatz von 7,5%.

Die 7,5% sind quasi der Median der Umsatzrendite des deutschen Mittelstandes und die 40.000 Euro sind meine Bruttoeinnahmen in 2017. Etwas Dreisatz und raus kommt dabei 533.333 Euro. Bedeutet ich müsste 530.000 Euro in bar haben und mir die am Kapitalmarkt mit 7,5% verzinsen lassen um auf die selben Einnahmen zu kommen. Wenn ich 5 oder 10% zugrunde lege dementsprechend mehr oder weniger. Also bei 5% Rendite wäre der Wert 800.000 Euro. Bei 10% Rendite 400.000 Euro.

Also der innere Wert von SEORCH ist in 2017 und für mich eine halbe Million Euro und das ist schon krass irgendwie 😉

17. Mai 2017

The Losing Game

Ich wohne auf dem Dorf. Allerdings mitten in einem Kriegsgebiet. Der Krieg ist der Krieg der Statussymbole und meine Dorfmitbewohner (nicht alle) tragen ihn unter anderem mit ihren Autos aus. Nein .. kein tjosten mit Verbrennungsmotoren eher ein Schwanzvergleich.

Ein Nachbar hat vor kurzem wieder aufgerüstet. Nennen wir ihn Nachbar Gröfaz. Früher fuhr er mal einen kleinen Opel Kombi, dann wurde es ein Nissan Kumquat (alt. Qashqai), vor kurzem dann 2er BMW (Active Tourer) mit Allrad. Klar der Nachwuchs kam und man brauchte etwas Größeres. Allerdings fährt das Auto nicht die Mama (die die Kids im Dorf umherfährt) sondern der Papa. Der fährt es morgens zur Arbeit und abends wieder Heim. Die anderen drei Mitglieder der Familie fahren währenddessen Nissan Micra. Gut so .. die halbe Welt kauft ja Kombis und SUVs wenn Kinder im Anmarsch sind. Nachbarfamilie Gröfaz ist der lebende Beweis das dies eigentlich nur eine Einstellungssache ist (was ich ja schon lange behaupte).

Während der Familienvan hier also seinen Zweck erfüllt (nämlich den Vater sicher und alleine zur Arbeit zu bringen) hat ein anderer Nachbar, nennen wir ihn Napoleon, ebenfalls aufgerüstet. Das zweite Porsche (ein McCain, alt. Macan) ist vor kurzem im Erdgeschoss eingezogen. Neben einem BMW Cabrio einem Porsche Cayun oder wars Cayman? einem undefinierbaren SUV und einem 20 Jahre alten Mazda Drölf?

Kurz nachgezählt?

Fünf .. ja fünf Fahrzeuge stehen da rum. Familienmitglieder: 3. Der Clou ist aber folgender: Das Auto das mit Abstand am meisten bewegt wird ist der alte Mazda. Gut .. Nachbar Napoleon kann sich das offensichtlich auch leisten. Es sei ihm gegönnt.

Ein paar Häuser weiter wohnt ein anderer Nachbar, den nenne ich jetzt Hannibal und der Herr Hannibal ist ein Mercedes Fan. Sohnemann ist ausgezogen und Frau Hannibal und ihr Angetrauter haben drei Sterne aus Stuttgart. Eine schöne E-Klasse, einen 500 SL und eine A-Klasse (alt). Ratet mal was Frau Hannibal fährt? Tip: Es hat weniger als 5 Zylinder.

Ich könnte nun einfach jedes dritte oder vierte Haus im Dorf abklappern und einen ähnliche Story finden.

Wie ihr sicher wisst, wird bei einer Neuanschaffung nicht etwa ein kleineres oder sparsameres Model gekauft sondern auf das möglichst größere, neuere, leistungsstärkere Fahrzeug upgegradet. Das kostet dann meist auch mehr. Aber hey .. ist auch nur Geld.

Nun .. ich fahre einen Fiat (der etwas auf Krawall gebürstet ist) und mich nimmt hier keiner wahr geschweige denn ernst. Es gibt noch einen Fiat in der Straße den fährt eine achtzehnjährige Fahranfängerin. Das ist so meine soziale Schublade. Kann ich mit leben. Mein Vater nennt meinen Fiat übrigens Asphaltblase.

Allerdings ist meine Aspahltblase günstig.

Günstig im Unterhalt, günstig beim tanken, günstig in der Steuer, günstig in der Versicherung, günstig in der Reparatur. Aber vor allem günstig in der Wiederanschaffung.

Frägst du jemanden was sein Auto im Monat kostet fallen demjenigen nur die Spritkosten ein. Ggf. Steuer und Versicherung. Aber man muss auch die Wiederanschaffung mit einberechnen. Und da scheinbar keiner auf ein kleineres und günstigeres Modell umsteigt sind die hoch.

Ein paar Beispiele meiner Nachbarn:

  • besagter Nissan Kumqat kostet ca. 600 Euro im Monat (mehr als die Hälfte ist Wertverlust)
  • der 218er mit Allrad kostet ca. 700 Euro im Monat (ca. 60% Wertverlust)
  • der Porsche Pommes kostet 1100 Euro im Monat (ca. 50% Wertverlust)
  • der 500 SL kostet etwa 1900 Euro im Monat (bei 70% Wertverlust)

Die günstigsten Fahrzeuge in Deutschland:

  • Citroen C1 (ca. 310 Euro)
  • Seat Mii (ca. 320 Euro)
  • Dacia Sandero (ca. 330 Euro)
  • Peugeot 108 (ca. 340 Euro)

Folgende Annahmen liegen den Kosten zugrunde:

  • Preis: Grundpreis ohne Rabatt, keine Sonderausstattung, mittlere Motorisierung
  • 60 Monate Haltedauer / 15.000 km im Jahr / Kraftstoffkosten inkl.
  • Werkstattkosten, Reparaturen, Verschleiss usw.
  • Versicherung mit 50% Rabatt (SF)

Mein Krawllhaubitzchen kostet mich etwa 450 Euro im Monat und ist damit noch nicht mal sonderlich günstig.

Was lernen wir daraus? Autofahren ist erst mal teuer. Und wenn es keins deiner Hobbys ist sollte man nicht übertrieben viel Geld dafür ausgeben. Selbst wenn du einen Gebrauchtwagen kaufst verliert der an Wert und je älter der wird desto höher sind die Wartungskosten. Auch der Faktor das es den Menschen schier unmöglich ist auf ein kleineres Model zu wechseln spielt hier eine große Rolle die die Wiederanschaffungskosten noch höher werden lässt.

Bei vielen Menschen dürften die KFZ Kosten damit höher als die Miete sein und das für ein Ding das in der Regel 23 Stunden am Tag am Straßenrand steht und an Wert verliert .. läuft.

7. Mai 2017

Vigilante

Die Tage habe ich mit einer ehemaligen Kollegin gequatscht. Sie arbeitet immer noch bei der Firma in der ich die Ausbildung gemacht habe und dann 10 Jahre gearbeitet habe. Die Firma gehört zu Pentair, einem der 500 größten US Konzernen. In den Jahren die ich dort war, habe ich insgesamt drei Entlassungsrunden mitgemacht.

Das lief so ab:

  • als erstes kamen Gerüchte auf das die „Zahlen“ nicht so gut sind
  • ein paar Monate später kolportierten die Abteilungsleiter das der Umsatz nicht „stimmt“
  • man sorgte also für Unsicherheit ohne konkrete Aussagen zu Gewinnen/Verlusten zu machen
  • einigen Kollegen wurden Abfindungsangebote gemacht, die waren oft aber nicht wirklich lukrativ
  • dann musste jede Abteilung 10% Mitarbeiter abbauen
  • sozial verträglich war die Auswahl allerdings nicht .. man hat nämlich bevorzugt die entlassen die älter (45+) und somit teurer waren
  • mich hat es damals also nie erwischt obwohl ich damit gerechnet habe
  • der verbliebene Haufen hat dann freiwillig und unentgeltlich 2,5 Stunden mehr pro Woche gearbeitet
  • gerüchteweise bekamen Abteilungsleiter einen Bonus wenn sie mehr Kollegen „abbauen“ konnten
  • alle haben „oooh“ und „uuuuh“ geschrien und dann war wieder Ruhe

Erlebt habe ich das dreimal in 10 Jahren. Wir hatten auch gute Jahre wo der Gewinn angeblich hoch war. Da gabs dann zumindest ein Grillfest. Das ist doch auch mal was!

In den letzten 30 Jahren hat Pentair allerdings nur zwei mal ein negatives Ergebniss gehabt und das auch nur in zwei Quartalen. Außerdem war das NACHDEM ich das Unternehmen verlassen habe (Ja .. denkt mal drüber nach).

In der Zeit in der ich dort war gab es also laut offizieller Jahresabschlüsse nie Verluste. Gut möglich das der Bereich in dem ich war nicht die Erwartungen erfüllt hat. Aber nicht mal die kannte ich. Die konnten mir also erzählen was sie wollten .. und wahrscheinlich haben sie das auch.

Pentair ist nämlich ein sog. Dividenden Aristokrat .. die steigern die Ausschüttungen seit 27! Jahren in Folge. Das kann man nicht machen wenn man permanent an der schwarzen Null rumkratzt.

Die Strategie des Managements war also:

Alle paar Jahre die überflüssigen Pfunde abspecken um die Lady wieder attraktiv für die Investoren zu machen. Das haben sie gut gemacht. Die Firma steht glänzend da. Dabei mussten halt ein paar Menschen über die Klinge springen. Dem Rest hat man Angst gemacht, freiwillige und unbezahlte Überstunden abgerungen und somit die Produktivität gesteigert. (Nein der Schröder hat sich das nicht für die Agenda 2010 abgeschaut .. oder doch?)

Ein Management das so effektiv Umsatz und Gewinne steigert und dementsprechend die Investoren glücklich macht ist der Traum eines jeden Anlegers. Ist ja auch wurscht wie es den Mitarbeitern geht. Ich habe bis heute keine Aktien von Pentair .. aber nur weil ich viele Mitarbeiter dort kenne und weiß wie groß der Druck ist. Und NEIN ich mach mir keine Illusionen das es in anderen Firmen nicht genau so zugeht. Ändern kann ich das sowieso nicht. Erst wenn diesen Firmen die Mitarbeiter in Scharen weglaufen und sie keine Neuen bekommen passiert vielleicht was.

Aber solange es mehr Menschen als Arbeit gibt mache ich mir auch hier keine Illusionen.

Ich habe damals kapiert das ich dieses System nicht ändern kann, aber ich kann versuchen die Seiten zu wechseln. Denn der Manager arbeitet für den Aktionär und will den glücklich machen und nicht seine Mitarbeiter.

Und ja .. ich bin gern glücklich.

5. Mai 2017

30.000 Euro

Was würdest du mit 30.000 Euro machen? Für die du nicht einmal arbeiten musstest und einfach so bekommen hast? Komplett steuerfrei. Bar auf die Kralle. Schon mal drüber nachgedacht?

Mit 30.000 Euro könntest du unter anderem folgendes machen/kaufen:

Ist was dabei?

Seit April 2013 schreibe ich meine Dividendeneinnahmen auf. Heute am 05. Mai 2017 waren es 30.000 Euro. Netto. Getan habe ich dafür praktisch nichts. Die ganze Kohle habe ich natürlich nicht verpulvert sondern wieder investiert.

Ich habe zwar Ende der neunziger Jahre was geerbt. Als mein Opa gestorben ist gabs 20.000 Mark. Die habe ich aber Anfang des Jahrtausends in einen Mini Cooper investiert. Ich habe also bei 0 angefangen.

In vier Jahren habe ich die Fixkosten für zwei Jahre wohnen in Deutschland kassiert .. ich hätte niemals geglaubt das ich das so schnell hinbekomme. Ich hab gezweifelt und gehadert, alles immer wieder hinterfragt und DOCH hab ich mich (mit leichten Anpassungen) immer an den Plan gehalten.

Heute habe ich meinen jährlichen Depotcheck gemacht. Hat etwa 3-4 Stunden gedauert. Folgendes ist herausgekommen:

  • sechs meiner Aktien oder ETFs haben die Dividenden im Vergleich zum Vorjahr gesenkt
  • vierundvierzig haben die Dividenden erhöht bzw. gleich gehalten
  • fünf davon halte ich aber trotzdem weiter, aus unterschiedlichen Gründen
  • ich habe die BDC Fifth Street mit etwa 40% Verlust rausgeschmissen dank negativer Zukunftsaussichten
  • dann habe ich zwei ETFs nachgekauft und außerdem noch in Amgen und T. Rowe investiert
  • ich habe jetzt 52 Werte im Depot, darunter eine Anleihe, sieben ETFs, sechs REITs und drei BDCs
  • die zwei größten Positionen mit 3,1% und 3,5% Anteil im Depot sind Altria und der Global X Superdividend ETF
  • alle anderen Positionen haben zwischen 0,6% und 2,5% Depotanteil
  • das ganze Depot ist etwa 20% im Plus
  • die drei Aktien mit den höchsten Kursgewinnen waren ONEOK, TICC und MPH mit etwa 45% Zuwachs
  • Looser sind Waddell & Reed (-15%), Pitney Bowes (-22%) und HCP (-10%)
  • achtundreißig sind gestiegen und zwölf gefallen
  • im Jahr 2016 habe ich achtzehn neue Aktien gekauft
  • im Jahr 2017 bisher acht
  • eigentlich wollte ich das deckeln, aber es gibt einfach zuviele spannende Firmen
  • im Januar und April 2017 habe ich die bisher höchsten Nettodividenden kassiert 1096 Euro bzw. 1117 Euro

TL;DR: Läuft

29. April 2017

Due Diligence

Ich habe noch nie in meinem Arbeitsleben nach einer Gehaltserhöhung gefragt. Möglicherweise war das dumm, andererseits bin ich nicht der Typ der offensiv Forderungen stellt. Ich hatte auch nie das Problem das ich mit meinem Gehalt nicht ausgekommen bin. Ganz im Gegenteil egal wieviel ich verdient habe, es war immer etwas übrig. Das war als Zivi so, in der Ausbildung ebenfalls und auch beim Berufseinstieg als ich etwa so 1300 Euro / netto hatte. Ich hatte und habe meinen Lebensstandard mehr oder weniger immer an das verfügbare Einkommen angepasst. Wenn das bedeutete ich kann mir nur ein Mountainbike für 750 Euro kaufen kann und einen 12 Jahre alten VW Golf fahren muss dann ist das eben so.

Ich sage gerne: Geld das ich nicht habe kann nicht ausgegeben werden bzw. kann ich mir keine Situation vorstellen in der ich einen Kredit in Anspruch nehmen würde.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Als Zivi und Azubi habe ich gelebt wie ein Schüler, als Berufseinsteiger wie ein Azubi und jetzt lebe ich wie ein Berufseinsteiger (wenn ich meine Ausgaben betrachte).

Als ich letztes Jahr die Wohnung renoviert habe musste es kein schickes Holzparkett sein, mein altes Bett tut es schon seit 20 Jahren, die Küche war nicht neu sondern billig und funktional, neue Türen habe ich nicht gekauft sondern gebrauchte organisiert. Das neue Bücherregal entstand aus Apfelkisten die ich aufeinander gestapelt habe. Mein Schrank ist eine Antiquität die ich bei der Haushaltsauflösung meiner Oma abgestaubt habe und mein 500 Euro Sofa feiert dieses Jahr 15 Geburtstag. Im nachhinein habe ich aber nicht bewusst auf neue, bessere oder moderne Dinge verzichtet. Ich fands nur immer blöd Sachen zu entsorgen, die noch prima funktionieren, nur weil sie alt oder aus der Mode sind.

Um den Bogen zum Gehalt nun wieder zu bekommen: Ich habe mich arrangiert mit dem was ich habe und war dabei auf keinen Fall unzufrieden.

(Natürlich würde ich mir eine schöne Aston Martin Sammlung zulegen wenn ich Multimillionär wäre. Als Multimilliardär wäre der private Jet auf keinen Fall wegzudenken .. das sind aber die selben Umstände. Dem Millionär tut der Aston Martin genau so wenig weh wie mir mein Fiat 500.)

Es kommt also nicht darauf an was du verdienst, sondern was du ausgibst. Ich hatte nie ein Geldproblem, insofern lag es mir auch irgendwie fern nach mehr Geld zu fragen. Mein Ziel war es auch nie ein 80.000 Euro Auto zu besitzen oder sonstige Luxusdinge. Ich bin auch nie auf den Gedanken gekommen, das wenn ich nur mehr Geld verdienen würde, das neue BWM Coupe drin wäre.

Ich glaube mit diesem Mindset ist es mir gelungen Vermögen aufzubauen und jemand der nicht so denkt und handelt wird es auch nicht schaffen.

22. April 2017

Fettwichtel

Zunehmen find ich gut.
Also bei anderen.
Bei mir nicht so.

Im März/April habe ich mein Zielgewicht erreicht. Letztes Jahr im August hatte ich 85 KG bei 180 cm Körpergröße und fühlte mich mopsig. Jetzt schwanke ich zwischen 69 und 71 kg und alles ist gut. Ich gefalle mir. Keine weitere Gewichtsabnahme geplant. Schwierig. Ich habe mir so extrem Süssigkeiten, Knabberzeugs, Brötchen und Brot abgewöhnt das es mir nicht mehr so richtig schmeckt. Lieber mag ich einen Salat, Gemüse .. irgendwas gesundes. Meine Kondition beim biken ist so massiv gestiegen das ich einige Anstiege mehr oder weniger hochfliege die vor 6 Monaten eher nach Schmerzen ausgesehen haben. Und ich fahre gern und vor allem viel. Was dann an manchen Tagen zu einem Kalorienbedarf von 3000 – 4000 kcal führt. Mal sehen wie ich das handle .. in Zukunft.

Früher bestand meine Ernährung aus gefühlt 80% Kohlehydraten, heute sind es eher Eiweiß und Fett.

Folgende Beobachtung habe ich dabei gemacht:

Nach ca. 3 Monaten mit dieser Ernährungsweise verspürte ich kein Hungergefühl mehr. Wenn ich früher auf eine 2-3 Stunden Biketour gegangen bin musste ich ganz ordentlich was essen. Davor und danach .. ich hatte richtiggehend einen knurrenden Magen, manchmal einen Hungerast. Heute fahre ich immer noch 2-3 Stunden. Davor was essen? Nope … danach was essen? Kaum .. vielleicht etwas Käse oder Joghurt.

Als ich stark auf Kalorien verzichtet habe bestand meine Mahlzeiten bis ca. 19:00 aus nem Joghurt mit nem Esslöffel Eiweißpulver. Also kein Frühstück und den Tag über viel getrunken. Nach Feierabend so gegen 17:00 Uhr zwei Stunden biken. Ging super von der Leistung her. Nach dem heimkommen duschen .. dann das erste leichte Hungergefühl. Gegessen dann nen großen Salat ohne Brot o.ä. kein fettes Dressing. Blattsalat, Karotten, Paprika, Zwiebeln, Pilze ab und zu Thunfisch oder Huhn .. Essig/Öl, Salz/Pfeffer. Die nächste Mahlzeit dann erst wieder 16 Stunden später .. dazwischen? Alles gut ..

Aktuell merke ich Hunger am ehesten wenn ich aus dem Sessel aufstehe und mir schwindelig wird. Aber Magenknurren u.ä. sind seit Monaten verschwunden.

Scheinbar kann man auch ohne Zucker und Weizenbomben eine gute Leistung bringen .. wenn man sich dran gewöhnt hat.

18. März 2017

My House On Mars

Das ich an der finanziellen Freiheit arbeite sollten alle mitbekommen haben. Definiert habe ich die finanzielle Freiheit bei 1500 Euro netto Einnahmen im Monat für die ich rein gar nichts machen muss. Dazu benötige ich etwa 360.000 bis 400.000 Euro. Dieses Geld liegt am Kapitalmarkt und bringt 5+% Zinsen im Jahr. Was dann etwa 20.000 Euro im Jahr wären. Das kann ich auf den Kopf hauen oder meine Rechnungen damit bezahlen. In drei bis sieben Jahren werde ich das Ziel höchstwahrscheinlich erreicht haben.

Ein Effekt der sich da einstellt ist Ruhe und Gelassenheit gegenüber meinen Arbeitgebern. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das folgendes:

Früher hab ich im Job manch saure Pille geschluckt, einfach um den Job zu behalten und nicht in der Firma aufs Abstellgleis geschoben zu werden. Ich habe meine Chefs weniger mit meinen Ansichten konfrontiert sondern deren Entscheidungen einfach akzeptiert und umgesetzt.

Mittlerweile ist der Hebel, den ein Vorgesetzter bei mir hat, zu einem „Hebelchen“ verkommen. Mit der Kohle die ich jetzt schon auf der Seite habe muss ich theoretisch die nächsten 15 Jahre gar keinen Finger mehr krumm machen. Wenn ich ohne Job da stehen sollte kann ich einfach mal 6 Monate in Urlaub fahren, entspannen, den Kopf freibekommen und mir dann mit viel Zeit was Neues suchen.

Meine Masterplan wirft das dann maximal um ein Jahr zurück .. wenn überhaupt.

Das ist also der Nebeneffekt beim Geldspeicher bauen. Schon während du dran arbeitest machst du dich von einem Chef und einer Erwerbstätigkeit unabhängig. Außerdem merkst du recht schnell ob du nen Job wegen der Kohle machst ODER weil du einfach Bock drauf hast.

Finanzielle Freiheit beginnt also eigentlich schon früher .. nämlich dann wenn du ohne finanzielle Konsequenzen deinen Job hinwerfen kannst und dir kein Arbeitsamt von innen ansehen musst.

Du kannst dir gar nicht vorstellen was das mit deiner Psyche macht .. zu wissen: Du hast einen hohen Betrag auf der Seite der dich (wenn dich alles ankotzt) weich fallen lässt.

21. Februar 2017

Archetype Of Destruction

Ich verwalte meine Server selbst. Bedeutet ich kaufe mir einen Server und installiere dann ein Linux und fortan kümmere ich mich um die Kiste. Das mach ich seit einigen Jahren so. Es gibt allerdings zwei Ausnahmen. SEORCH nutzt zwei Datenbank Systeme. Einmal eine MongoDB und dann eine MySQL Datenbank. Die MongoDBs habe ich bei mlab und alles ist prima. Funktioniert reibungslos. Sollte mal eine abrauchen kann ich damit leben da ich hier nur Daten temporär speichere. Ich brauche nicht wirklich eine Persistenz.

Anders die MySQL DB. Weil mir die Daten so wichtig sind habe ich einen Hoster der mir alle 12 Stunden ein Backup macht. Auf diese Backups, so verspricht der Hoster, kann man zugreifen und auch einzellne Tabellen daraus wieder herstellen. Theoretisch von jedem Tag der vergangenen Woche, von jeder Woche des vergangenen Monats und von jedem Monat des vergangenen Jahres.

Hört sich prima an? Ist es. Kostet auch was. Aber da mir diese Daten wichtig sind ist das okay.

Letzten Samstag ist nun ein Table verreckt. Es ist eine simple Zuordnungstabelle mit der Größe von 20 KB. Bis heute hat es der Hoster nicht geschafft die Daten wieder herzustellen. Heute morgen hat er es sogar hinbekommen die Live Datenbank abzuschießen.

Samstag war ich zuversichtlich, Sonntag sauer, Montag verzweifelt.

Mein letztes Backup das ich hier lokal habe ist von Ende Dezember. In diesem fehlen aber ca. 20% der Daten der Tabelle. Dies habe ich nun eingespielt und hoffe das die User es mir irgendwie verzeihen.

Fazit:

Verlass dich auf andere .. dann biste verlassen. Zumindest in diesem Gewerbe. Mir hätte ein simpler SQL Dump gereicht .. ich hätte alles selbst machen können .. aber auch hier war die Firma zu doof. Mittlerweile denke ich das ich für was bezahlt habe das nicht (und nie) existiert hat.

Ich werde mir selbst zwei Server aufsetzen und die Datenbank zukünftig redundant vorhalten. So wie ich es mit allen SEORCH Tools sonst auch mache.

12. Februar 2017

Hurra wir leben noch VI

Zeit für ein Update von der LECKT MICH AM ARSCH Front .. der letzte Beitrag war vom August 2016.

Die passiven Einnahmen in 2016 lagen im Schnitt bei 3247 Euro im Monat. Weit mehr als ich erwartet habe. 2500 Euro davon kamen von SEORCH, der Rest waren Dividenden.

Mein Vermögenszuwachs (Bargeld und Aktien) war letztes Jahr der höchste bisher. Zum Vergleich .. in 2016 wuchs mein Vermögen in dem selben Maße wie von 2005 bis 2012 zusammengenommen.

Und .. Ja .. ich muss keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen. Die Einnahmen von SEORCH und den Dividenden reichen locker aus um normal zu leben und noch Geld zur Seite zu legen.

Klar .. SEORCH macht Arbeit und ist sicher nicht 100% passiv. Aber ich habe hier 200 Kunden und ich „muß“ nicht. Bedeutet .. habe ich eine Woche keine Lust was zu machen tue ich es nicht. Auch redet mir keiner rein. Die Kunden bezahlen für eine Dienstleistung die von meiner Seite zu 99% automatisiert ist.

Gleiches gilt bei den Aktien. Ich halte etwa 50 Aktien. Alle zahlen Dividenden und aktuell kümmere ich mich zweimal im Jahr um die Depotzusammensetzung.

Kann man sich so vorstellen:
Jeden Monat haste nen Umschlag im Briefkasten wo 750 Euro drin sind .. machen dafür tuste aber eigentlich nichts.

Aus meiner Sicht habe ich also 250 Einnahmequellen. Im Schnitt zahlt mir jede davon im Monat 13 Euro „Gehalt“. Wenn davon eine oder vielleicht auch zehn mal ausfallen sollten .. egal .. bringt mein Konzept nicht wirklich durcheinander und ist weit beruhigender als von einer Einahmequelle abhängig zu sein.

Mein Ziel für 2017 sind dann auch „nur“ 3333 Euro passive Einnahmen pro Monat, letztes Jahr war das Ziel 2680 Euro. Schätzungsweise werden es mehr da ich im Januar 2017 das erste mal knapp die 4000 Euro Marke gerissen habe. Aber ich setze mich hier garantiert nicht unter Druck.

Wo führt das nun alles hin?

In ein paar Jahren werde ich meine kompletten monatlichen Kosten und Ausgaben ALLEINE durch Dividenden bestreiten können. Wenn das erreicht ist betrachte ich mich als finanziell frei und drucke mir Visitenkarten wo Privatier draufsteht.

Das wird irgendwann zwischen 2019 und 2023 sein und dann sehen wir weiter.

25. Januar 2017

The Scarred People

Seit 2013 habe ich Aktien von Altria .. die hießen vorher Philip Morris und verkaufen Kippen (u.a. Marlboro).

Moralisch finde ich das in Ordnung da sich jeder selbst entscheiden kann ob er raucht, säuft oder frisst. (Ferrero Aktien würde ich auch kaufen .. gibt aber keine). Dafür habe ich dann welche von Coca-Cola und auch dem größten Insulinhersteller der Welt das ergänzt sich halt und ich mir ist ehrlich gesagt auch egal womit sich Menschen krank machen .. solange sie es selbst entscheiden.

Von Waffenherstellern oder Firmen die ihre Gewinne auf Kosten der Umwelt und anderer Menschen machen lasse ich die Finger. Das ist was anderes.

Von Altria besitze ich 350 Aktien die ich für 25,80 Euro das Stück gekauft habe. Ich hab also grob gesagt 9000 Euro in Altria Aktien angelegt.

Warum hab ich das gemacht?

Altria zahlt vier mal pro Jahr Dividenden und das seit 47 Jahren ohne Unterbrechung. Daneben steigen die Dividenen seit vielen Jahren kontinuierlich. Ich bekomme also Cash auf mein Girokonto und es wird von Jahr zu Jahr mehr. Das Beste ist aber: Ich tue dafür rein gar nichts. Außerdem wird auch in schlechten wirtschaftlichen Zeiten geraucht, gesoffen und gefressen. Die sind also wenig konjunkturabhängig.

Hier die netto (Cash) Dividenden der letzten Jahre:

2013: 382 Euro
2014: 391 Euro
2015: 522 Euro
2016: 552 Euro

2017 bisher: 171 Euro

Und nun die netto Rendite auf Basis der 9000 Euro:

2013: 4,2% Zinsen
2014: 4,3% Zinsen
2015: 5,8% Zinsen
2016: 6,1% Zinsen

Den Kurs der Aktie lasse ich mal außen vor da ich sowieso nicht plane die Aktie wieder zu verkaufen. Sollte ich es dennoch machen würde auch hier aktuell (01/2017) Gewinn machen.

Warum prahle ich nun hier damit rum?

Gestern hat mir wieder jemand das Ohr blutig geheult: Man bekommt auf sein liebes Geld nirgendwo mehr Zinsen, alles schlecht, böse Eurokrise. Als ich dann meinte ich bekomme im Schnitt 5% netto Zinsen wurde das gleich wieder abgetan. Aktien währen ja viel zu riskant. Man kann Verluste erleiden. Was ist bei nem Börsencrash?

Hmm .. mal nachdenken .. vielleicht wird der Kurs fallen, vielleicht stagnieren oder sinken die Dividenen. Kommt nicht nach dem Crash auch wieder eine Kurserholung? Wird Altria weiter Kippen und Alkohol verkaufen?

Ich denke schon .. siehe oben.

Man sollte dabei beachten das ich fast nur noch Aktien von Firmen wie Altria kaufe. Bumssolides Geschäftsmodell, gute Renditen, kein Hightech, keine kleinen Firmen, lange solide Geschichte, keine Zockerpapiere .. Aktien von Firmen die ich auch behalten würde wenn die Börse schließt.

Ich kaufe keine Aktie mehr um Kursgewinne zu machen sondern einfach nur um Dividenden zu kassieren. Und wenn die von Jahr zu Jahr steigen umso besser.

  • Gladstone €38.75
  • Fifth Street €24.92
  • Powershares €27.67
  • Peritus €18.82
  • Aflac €25.36
  • Phillips66 €19.67
  • The Southern €46.12
  • Baldwyn and Lions €42.81
  • Emerson €41.80
  • Global X €22.61
  • Pitney Bowes €55.37
  • Main Street €12.85
  • iShares DJ Asia €56.64
  • Safety Insurance €64.38
  • Coca Cola €33.44
  • Main Street €19.39
  • SPDR €67.74

Im Dezember waren das dann 618 Euro netto.

Im Jahr 2016: 8565 Euro (netto), 11420 Euro (brutto)
Auf Monatsbasis 2016: 713 Euro (netto), 951 Euro (brutto).
Definiertes Ziel Ende 2015 waren: 650 Euro / Monat oder eben 7800 Euro für das Jahr 2016.

Immer wieder schön wenn man Ziele verfehlt!

Für 2017 ist mein Ziel das erste mal 10.000 Euro + n in Nettodividenden zu kassieren.
Also 834 Euro / Monat netto .. mal sehen bin ja eher Pessimist.

23. Dezember 2016

State Of The Union

Da ich im Januar in das Neue Jahr Loch falle .. 2016 Fazit:

– von 85 kg (August) auf 72 kg (Dezember) Körpergewicht
– das 70 kg Ziel dann im Januar
– ich bin das erste mal seit 7-8 Jahren wieder so fit wie @racingfool
– 29er (i gave you a taste and now you want more)
– nachtbiken ist zen und die Rolle wird verkauft

– Depot ist 20% im Plus
– 46 Werte im Depot
– vier Werte > 100% im Plus, nur einer > 50% im Minus
– nur ein Wert im Depot ist mit 4% Anteil übergewichtet, Rest max. 2,5%
– das erste mal Firmenanleihen gekauft, der Zins lockt
– manche Menschen kaufen BMWs, ich kaufe BMW Aktien und fahre Fiat

– 8000 Euro netto Dividenden
– > 38.000 Euro passive Einnahmen (SEORCH und Dividenden)
– drei Monate waren die passiven Einnahmen höher als das Nettogehalt
– Jahresziel alles in allem um knapp 20% übertroffen
– water flows .. slowly changing our souls

– knapp 30% Kapitalzuwachs
– Sparquote > 50% (14.000 Euro Umbaukosten abgezogen)
– mein Ziel in 2023/2024 in Rente zu gehen hat sich auf 2018/2019 vorverlegt
– wenn die Parameter in etwa so bleiben wie in den letzten drei Jahren
– und ja immer noch ist Geld das MITTEL zum ZWECK und nicht der Zweck 😉

– ggf. war ich dieses Jahr öfter in Köln als in Karlsruhe
– öfter in München als in Karlsruhe war ich auf jeden Fall
– außerdem Berlin, Salzburg .. und?
– mindestens vier SEO Workshops moderiert
– Lamb Of God .. neue Musik von In Flames, Dark Tranquility und Insomnium
– TGV Sitze sind auch 2016 besser als ICE Sitze ..

– ich mag keinen Alkohol wenns weniger als 30 Grad Außentemperatur hat
– Doughnuts, Cupkakes oder Burger sind .. echt nicht meins
– Koriander Too (München) ist der beste Vietnamese außerhalb Vietnams
– ich hab ne Cola Light / Zero Sucht

– American Horror Story, Black Mirror und Shameless .. was sonst?
– lest Daemon und Darknet von Daniel Suarez .. dann wisst ihr was auf uns zukommt
– gabs einen Film der diese Jahr bemerkenswert war?

– das Konzept des Jammern und Beschweren .. war mir auch dieses Jahr ein Rätsel
– Trump, IS, Terror und AFD .. Geschichte wiederholt sich .. oft zu schnell
– es war im nachhinein nicht sehr clever jedem Vollpfosten eine Stimme zu geben

– aus Perspektive von Jahrtausenden und Jahrmillionen ist das einfach völlig nichtig
– ebenso auch ich 😉

TL/DR .. alles in einem Satz:

Lieber Magerquark .. ich habe dich 38 Jahre völlig unterschätzt!

  • Gladstone €37.68
  • Fifth Street €24.23
  • Powershares €22.68
  • Peritus €17.70
  • Waddell and Reed €33.81
  • Potash €17.22
  • Universal Corp €40.60
  • Western Refining €18.01
  • Global X €22.01
  • OneOk €92.42
  • VOC €34.16
  • National Retail Props €43.60
  • AbbieVie €39.01
  • Main Street €12.65
  • Caterpillar €82.70
  • HCP €30.90

Macht 569 Euro.
In 11 Monaten waren es ziemlich genau 8000 Euro an Dividenden .. netto.