Nächste Woche werden es zwei Monate das ich meinen neuen Job bei 1und1 angetreten habe .. die erste Aufregung ist natürlich vorbei .. die erste Panik das nicht auf die Reihe zu bekommen ebenso .. mittlerweile kann ich aber sagen das ich wieder sehr gerne arbeiten gehe .. also zurzeit freue ich mich jeden Tag nach dem Aufstehen auf den Tag .. das habe ich mir im Grunde wieder gewünscht. Herausforderungen stellen sich jeden Tag .. ich habe zurzeit ein Projekt im Bestandskundenshop von 1und1.de das mir an machen Tagen doch noch ein kleines bisschen den Schweiß auf die Stirn treibt .. dann habe ich ja die (kleine) Tendenz mich selbst unter Druck zu setzen .. (PerfektionistenGen) .. aber heute denke ich mir einfach mal .. nach 8 Wochen kann man das ganze Zeug einfach NOCH NICHT auf dem Kasten haben .. wäre ja auch langweilig.
Super sind auch die vielen neuen Menschen um mich rum .. die mehr oder weniger eine ähnliche Denkweise und eine technische Sichtweise haben .. ich will das Wort “Nerd” eigentlich nicht strapazieren .. aber für mich ist es irgendwie erholsam mit Gleichgesinnten zu arbeiten ..
Irgendwie ändert sich mein Leben auch gerade .. ich bin seit einiger Zeit wieder Single und fange irgendwie wieder an bis morgens um 5 um die Häuser zu ziehen .. was ich doch echt lange nicht gemacht habe .. ist irgendwie cool und man entdeckt sich und vor allem das Leben wieder neu .. Nachteil .. ich saß jetzt seit 3 Wochen nicht mehr auf dem Bike .. was ich aber ja dann vielleicht heute revidieren kann.
So und jetzt gibts nochwas auf die Ohren: Covenant – Call The Ships To Port
in den letzten Wochen und Monaten .. seit meinem Oman Urlaub hat ja meine bloggerei merklich nachgelassen .. liegt wahrscheinlich daran das ich mehr twittere oder mein sonst so gesteigertes Mitteilungsbedürfnis aktuell Sommerpause macht .. ist ja auch egal.
Die wichtigste (oder größte) Veränderung ist wohl das ich nicht mehr bei Pentair Technical Products / Schroff GmbH arbeite .. nach knapp 11 Jahren wurde es Zeit für was neues und seit Donnerstag bin ich nun bei der 1&1 Internet AG in Karlsruhe im Bereich Web Sales Development als Web-Entwickler beschäftigt. Die letzten 2 Tage waren dementsprechend überwältigend .. viele neue Menschen, neues Umfeld, neue Aufgaben, neue Motivation, neuer Spass .. vieles kann man sicher erst nach einer gewissen Zeit sagen (und ich bin ja sowieso ein kleiner Skeptiker) aber der erste Eindruck war wirklich prima ..
Meine Radlerei hat etwas nachgelassen .. was im Grunde nur bedeutet .. ich sitze nicht mehr fünf mal die Woche auf dem Bike sondern meistens nur noch 1-2 mal .. dafür habe ich allerdings dieses Jahr noch kein Rad mit Gangschaltung benutzt .. die rotten hier so vor sich hin .. ich war nur noch singlespeed unterwegs und es wäre jetzt schon ein Ziel das bis Ende des Jahres so zu halten .. hoffe meine Knie machen mir keinen Strich durch die Rechnung ..
Ein iPad habe ich mir auch besorgt und bin davon immer noch begeistert .. auch wenn das iPhone dadurch wesentlich weniger benutzt wird .. naja es dient derzeit echt nur noch zum Emails checken und Musik hören ..
Mit meinem kleinen privaten Business habe ich derzeit auch Freude … der Webshop den ich letztes Jahr für parTSuno aufgesetzt habe brummt .. und zwar so wie es keiner erwartet hatte .. daneben habe ich ein paar kleinere Projekte umgesetzt und wenn alles klappt startet Ende diesen Jahres noch was richtig Großes auf das ich mich ebenfalls freue ..
Musiktechnisch bin ich gerade etwas in die Dark Rock und Elektronik Ecke abgedriftet und höre derzeit Bands wie Mono Inc., ASP, Apoptygma Berzerk, Covenant oder VNV Nation .. gerade die letzten drei haben es mir derzeit irgendwie angetan .. wobei ich auch sehnlichst auf neue Outputs von Volbeat, Amon Amarth und den Dropkick Murphys warte ..
Heute hab ichs doch glatt mal auf die Twitter Startseite geschafft .. um ca. 19:00 Uhr stand in meinem Feedreader der Satz: Wenn man die Buchstaben in “Bundeskanzlerin” umstellt kommt “Bankzinsenluder” raus! .. ich hab das natürlich gleich in den Twitter gepackt und dann nahm die Sache ihren Lauf .. weiß Gott wie oft ich schon retweetet wurde .. und jede Menge Follower hats natürlich auch gebracht .. aber ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken. Der Satz stammt von ibash und ich fand ihn wohl ähnlich treffend wie der Rest der Twitter Welt
Spontankauf … nachdem mir die Schlümpfe von Bits und so davon vorgeschwärmt haben. Mein TV ist noch ne etwas antiquierte Röhre .. also war auch wichtig das ich das Teil per Komponentenkabel bzw. Scart anschließen kann. Daneben ist übrigens auch ein HDMI Ausgang an Board.
Pflicht war auch, daß ich auf meine Mediendaten auf dem QNAP NAS zugreifen kann .. am liebsten natürlich per WLAN. Das QNAP hängt an der Fritz Box und ist somit wireless verfügbar. An den WD TV Live lässt sich an einen der 2 USB Ports ein WLAN Stick anschließen (MSI) der problemlos erkannt wurde .. und nach Eingabe des WLAN Passworts sich sofort verbunden hat.
Die freigegebenen Ordner im Netzwerk (MacBook und QNAP) wurden sofort gefunden und ich konnte auf alle unterstützen Mediendateien zugreifen. Das ganze superschnell und ohne spürbare Verzögerung. Unterstützt werden von der kleinen Kiste: AVI (Xvid); AVC; MPEG1/2/4); MPG/MPEG; VOB; MKV (h.264; x.264; AVC; MPEG1/2/4; VC-1); TS/TP/M2T (MPEG1/2/4; AVC; VC-1); MP4/MOV (MPEG4; h.264); M2TS und WMV9.
Nach dem ersten Starten des WD TV wollte es auch gleich ein Firmwareupdate machen das problemlos funktioniert hat. Das Menü ist übersichtlich und kompakt und im Grunde selbsterklärend. Die komplette Steuerung erfolgt über die kleine Fernbedienung die zum Glück auch nicht zuviel Knöpfe hat. Eine Dateiverwaltung ist ebenfalls integriert und so lassen sich auch Files umbenennen oder löschen.
Sehr genial: die Kiste merkt sich wo man ein Video pausiert hat .. wenn man dazwischen was anderes schaut und dann wieder den alten Film fortsetzen möchte .. bietet sie an entweder von vorne zu starten oder an der pausierten Stelle weiterzumachen. Außerdem werden natürlich Untertitel unterstützt .. Zugriff auf YouTube, Pandora, Flickr und Live 365 ist auch direkt integriert. Die Bootzeit beträgt etwas 10-20 Sekunden .. danach kann man sofort loslegen .. wenn eine neue Firmware verfügbar ist springt das Menü an die Stelle für das Firmware upgrade das dann allerdings nur auf Wunsch durchgeführt wird.
An die 2 USB Ports lässt sich jeder USB Speicher anschließen (Stick, Festplatte usw.) oder eben ein WLAN Stick .. daneben gibts auch noch ein Ethernetanschluss für die kabelgebundene Integration ins Netzwerk. Auf Fotos und Audio lässt natürlich ebenso wie auf Filmdateien zugreifen. Wenn ihr das Teil per HDMI anschließen wollt dann kauft euch gleich noch ein Kabel dazu .. das liegt nämlich nicht bei.
Zugegeben .. nach 2 Tagen kann man noch kein Fazit ziehen .. allerdings habe ich bis dato keinen einzigen Kritikpunkt finden können .. das Teil ist ein Allesfresser (im Bezug auf Medienfiles) und das Bild ist auch auf meiner Röhre mit dem Komponentenkabel ähnlich gut wie das vom digitalen SAT Receiver. Für 100 Euro + 15 Euro für den WLAN Stick ein Pflichkauf für Leute die ihre Filme, Fotos und Musik bevorzugt auf Festplatten oder einem NAS lagern und gerne bequem über den Fernseher drauf zugreifen wollen.
Ein optischer Augenschmaus ist weder das Gerät noch die Fernbedienung .. aber alles funktioniert wie vom Hersteller versprochen und das sehr gut. Natürlich wäre es noch cool wenn man auf weitere Onlinevideotheken zugreifen könnte und eine Last.fm Einbindung fände ich auch nicht schlecht .. aber vielleicht wird das in Zukunft durch weitere Updates nachgeliefert.
Am Rande: seit der ersten Inbetriebnahme gestern Abend hat das Teil schon 2 Firmwareupdates durchgeführt.
Am Mittwoch den 14.04.2010 ist Peter Steele .. der Frontmann von Type O Negative an Herzversagen gestorben. Auch wenn ich in den letzten Jahren nicht mehr wirklich ein großer Fan dieser Band war hat mich vor allem Peter Steele während meiner letzten Jahre auf dem Gymnasium sehr beeindruckt und ich kann mich an keinen Tag erinnern wo nicht Type O Negative aus dem Walkman geklungen kam .. in diesem Sinne .. quasi ein Blogpost als letztes Andenken. Peter Steele wurde nur 48 Jahre alt und starb an Herzversagen.
Und hier noch ein absoluter Klassiker aus dem Jahre 1996:
Die Wahiba ist eine beeindruckende Sandwüste im Oman. Nachdem wir die Berge verlassen hatten und uns das letzte mal in einem Wadi erfrischt haben ging es mit den Geländewagen an den Rand der Wüste wo wir unser erstes Nachtlager inmitten von riesigen Sanddünen aufgeschlagen haben. Kurz vor Sonnenuntergang ist die schönste Zeit in der Wüste. Die Hitze und die mörderische Sonne lassen nach und man kann sich einfach in den reinen, warmen Sand legen .. die Beine ausstrecken und die Zeit genießen.
Die Holzbeschaffung fürs Lagerfeuer war etwas problematischer .. aber nach ner Weile hatte man dann auch genügend Holz beisammen um zumindest ein kleines Feuer zu machen. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit kam meist ein strammer Wind auf der 1-2 Stunden anhielt und nachdem man sich irgendwie sandgestrahlt vorkam. Sand war dann auch überall .. und ich meine überall. Auch war die Wüste alles andere als eine tote Region .. diverse Käfer .. vorzugsweise Skarabäen, Wüstenmäuse, Wüstenfüchse, Schlangen, kleine lustige Echsen und natürlich jede Menge Skorpione .. diese waren dann auch überaus agil aber zum Glück scheu.
War auch besser .. denn (aber das habe ich erst bei der Rückkehr rausbekommen) es handelte sich um den Gelben Mittelmeerskorpion .. der auch noch einer der giftigsten ist. Wir haben nicht nur einmal irgendwelche Decken ausgeschüttelt und 1-2 der Tiere rannten in wilder Panik davon. Vom Schlafsack haben sie sich (soweit ich das sagen kann) aber ferngehalten.
Begleitet wurden wir von Kamelen auf denen wir auch reiten konnten .. einmal mehr habe ich mich als Tierbändiger hervorgetan und habe mein Kamel alleine zum hinlegen und wieder aufstehen überredet .. auch steuern ließ sich der Hengst ganz passabel .. außer wenn er was zu fressen erblickt hat .. dann ignorierte er eisern seinen Reiter.
Nachdem ich mich auf ein “leichteres” Trekking in der Wüste gefreut hatte (nach den Bergen) stellte sich das leider als Trugschluss heraus .. im weichen Sand zu laufen ist extrem anstrengend .. vor allem wenn man das viele Stunden und Tage am Stück macht. Jeder Schattenplatz war dann auch willkommen denn die Sonne brannte schon ab 9:30 Uhr unbarmherzig und ich will gar nicht wissen wie oft ich meine Shirts durchgeschwitzt habe .. aber auch das war irgendwie reinigend
Am Feuer Abends haben unsere Kamelführer dann meist leckeres Brot im Sand unter dem Feuer gebacken und Knoblauchhühnchen zubereitet. Wobei ich immer noch glaube das uns die Omanis für völlig durchgeknallt halten .. die Blicke sprachen Bände wenn man ihnen erklärte das wir gerne noch ne Stunde weiter im heißen Wüstensand laufen wollten und nicht schon um 15:00 Uhr unser Nachtlager aufschlagen möchten.
Fazit .. Wüste rockt .. wobei mir das ja schon nach Timbuktu und dem Sinai klar war .. aber ich brauche wohl mehr .. ich mag das Sandkastengefühl.
Die Ash Sharqiyah ist eine Gebirgsregion im Oman. Die ersten 5 Tage des Trekkings gingen durch Wadis (Trockentäler) und über diverse Gipfel und Hochplateaus dieser Region. Nachdem wir es am ersten Tag noch langsam angehen liesen und nur 500 Höhenmeter Aufstieg vor uns hatten sollte es in den nächsten Tagen um einiges heftiger werden. Am Abend des ersten Tages übernachteten wir das letzte mal bei einem Dorf das noch mit dem Auto zu erreichen war. Am 2 Tag ging es dann über 1000 Höhenmeter auf ein Plateau hinauf wo wir fernab von jeder Straße kleinen .. nahezu unsichtbaren Pfaden durch das Gebirge folgten. Das Wasser und die nötigste Ausrüstung wurde von Eseln getragen die so wahnsinnig sicher auf dem steinigen Untergrund ihren Weg fanden als wären es Bergziegen. Abends haben wir dann unsere Schlafplätze in Mitten von Geröllfeldern gefunden und mussten diese meist von Steinen befreien .. das hatte dann sowas wie eine Kehrwoche.
In den frühen Morgenstunden wurde es dann auch meist empfindlich kalt und ich musste feststellen das mein Schlafsack definitv KEINE Komfortzone bei Temperaturen von unter 15 Grad hat. Die Märsche waren anstrengend gerade weil es keine Wege gab und man mehr oder weniger seinen Weg im losen Geröll finden musste.
Belohnt wurde man mit völliger Einsamkeit und Stille, grandiosen Berglandschaften und einer Kargheit der Landschaft die ihres gleichen sucht. Tagsüber waren Schattenplätze nur unter knappen Felsvorsprüngen zu finden und ich habe mir Hals und Hände so massiv verbrannt das ich fortan nur noch im Tuareg Style (mit 5 Meter langem, mehrfach um dem Kopf gewickelten Tuch) in die Sonne gewagt habe.
Eine Nacht haben wir in einem ausgetrockneten Flussbett geschlafen und die letzte Nacht dann in natürlichen, offenen Höhlen die die seltenen Wassermassen aus dem Fels ausgewaschen haben … ihr könnt euch sicher nicht vorstellen wie geil eine eiskalte Pepsi nach diesen 5 Tagen war.
Die körperliche Anstrengung war reinigend und ich bin endlich mal dazu gekommen die ganzen alten Chaosradio Folgen zu hören