getmad wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist

Heidi ho Leute,
das Jahr neigt sich dem Ende hin. Was waren die Keyereignisse dieses Jahr? Was hat mich am meisten geprÀgt? Was habe ich gelernt?

Du musst nicht von jeden gemocht werden, nur von den Richtigen 😉
Irgendwie wollte ich immer dazu gehören, auch bei den Studenten, die meist sehr kontrÀre Ansichten hatten und gerne alles politisieren.

Der Debattierclub steht fĂŒr mich dabei exemplarisch. Zugegebnermaßen wollte ich wirklich meine Sprachskills verbessern und ich habe auch die ein oder andere nette Person kennen gelernt. Dennoch war alles hochpolitisiert, Wirtschaft war immer das Böseste von allen. Sogar der Doktor, der an dem Debattierclub teilgenommen hatte, war sowohl bei den Linken als auch in der hiesigen Antifa aktiv.

NatĂŒrlich kam es so immer wieder zu Reibereien. So fuhr ich sehr oft mit dem GefĂŒhl “Was mache ich Falsch” nach Hause. Eigentlich wollte ich es durchziehen mit dem Debattierclub, aber, wie ich jetzt behaupten kann, kam zum GlĂŒck mein Job mit dem wöchentlichen Meeting dazwischen.

Versteht mich nicht falsch. Nur weil jemand Links oder Rechts ist, ist das nicht gleich schlecht. Ich konnte wirklich vieles mitnehmen in der Zeit, und bin im nachhinein wirklich froh das gemacht zu haben. Auch wurde ich, und das ist wirklich kein Scheiß, deshalb zum SPD Jahresempfang eingeladen. Menschlich war es nur irgendwie komisch.

Die wirklich richtigen Leute habe ich eher durch Zufall kennengelernt. Ein Freund hatte gefragt, ob ich mitkommen könne zu einem GrĂŒnder Event.
Dort habe ich viele Kontakte knĂŒpfen können zu Personen die Ă€hnlich denken, die sich mit Ă€hnlichen Problematiken rumschlagen. 

Der Staat ist ĂŒberall

Bis zu diesen Events dachte ich, der grĂ¶ĂŸte Teil des Staates liegt offen in Sozialbudgets, Bildung und MilitĂ€r. Jedoch fĂ€llt einen bei diesen Events auf, das einige Unternehmer sind. Diese es aber nur dank einer Förderung von einer staatlichen Stelle geschafft hatten.

Als wÀre das nicht genug, gibt es auch viele GmbHs die einfach im kompletten Staatsbesitz sind, aber privatwirtschaftlich agieren. So kann man auch als Bundesland, trotz Schuldenbremse, nochmals die Schulden erhöhen und inoffiziell seinen politischen Wirkungsbereich erweitern. 

Der kleinste Teil waren wirkliche Unternehmer, das fand ich dann doch irgendwie erschreckend.

Konsistente Inkonsistenz 

Weg vom Staat hin zur Person 🙂
Es wird mit der Inkonsistenz definitiv besser. Daran arbeiten möchte ich dennoch. Es gibt dafĂŒr verschiedene Auslöser: 

  • Innere Ausreden
    Dabei erwische ich mich immer öfters. Ausreden nicht als Tatsachen hinzustellen sondern diese auch als Ausreden zu erkennen. Im besonderen hat mir hier das Treffen mit Thomas den Sparkojoten und dem Autodidakten geholfen.
  • Essen ist wichtig
    WĂ€re an zweiter Stelle zu nennen. Mittlerweile esse ich auch regelmĂ€ĂŸig. Was sich fĂŒr die meisten NormalitĂ€t ist, war fĂŒr mich ein Kampf.
  • Menschen = Energie
    Wie lange hatte ich richtig Angst vor Menschen? SpĂ€testens seit diesem Jahr bin ich wieder kontaktfreudig geworden 🙂
    Es gibt mir sehr viel Energie was mit Menschen zu machen. Mit den richtigen Menschen.

Energielos → seltener

Diese Fehlerquellen zu beseitigen half mir sehr mein Energielevel auf eine neue Ebene zu bringen. Immer seltener kommt es vor, dass der Körper nicht reagiert, weil keine Energie mehr da ist. Wieder der eigene Herr ĂŒber seinen Körper zu sein, ist Gold wert.

Der ewige Feind

Mein Perfektionismus. Ihn ĂŒberhaupt mal als Problem zu erkennen, dabei hat mir insbesondere mein jetziger Chef geholfen. Er kostet nur viel Zeit und Energie.

So habe ich fĂŒr meinen YouTube Channel ĂŒber vier reine Drehtage gehabt, aber bis jetzt nur 1 Video veröffentlicht. 

Falsche Blender 

Die Personen mit dem hĂŒbschesten Instagram die mit den nettesten Aussagen ĂŒber dich, wenn du anwesend bist, aber ohne nachweisbaren Erfolg sind meistens Blender. Dieses Jahr habe ich sehr viel (freiwillige Arbeit) in Projekte von solchen Menschen gesteckt. Wo ich am Anfang dachte, “sind doch eigentlich super Nett. Pascal sei nicht so pessimistisch. Wird bestimmt gut.” Weil es sich von Anfang an irgendwie komisch angefĂŒhlt hatte.
Ich wĂ€re fast in eine Sache hineingezogen worden, die rechtlich fĂŒr mich wahrscheinlich nicht so gut geendet wĂ€re. Zum GlĂŒck lasse ich VertrĂ€ge und Co. immer doppelt checken.

2018 das Jahr an dem ich den Hass verlernte, 2019 lernte ich zu lieben 

Mich selbst zu akzeptieren. Mit all den Macken die ich habe. Alles ein wenig lockerer zu sehen. Fehler nicht als Weltuntergang zu sehen. Dies hat sich vor allem seit der Fahrt im November nach Hamburg geÀndert.

Ich habe dort einen Tag mit dem Sparkojoten verbracht. Es war extremst lehrreich. Bin aber die ganze Woche in Hamburg geblieben.

In meinem Hostel habe ich spÀter noch jemanden kennen gelernt.
FĂŒr sie war es, nachdem sie bemerkt hatte, das ich das mit dem Minimalismus ernst meinte, nur ein One Night Stand.

Dennoch hat es extremst mein Selbstbewusstsein geboostet.

Mein erstes Mal

ohne Depressionen mit einem Mensch innig zu werden ist was ganz anderes. FrĂŒher habe ich immer danach angefangen zu weinen. Weil der Kopf Entspannung sah, weil der Kopf meinte unbedingt nochmal alles durchkauen zu mĂŒssen.
Wahrscheinlich deshalb hatte ich so eine große Abneigung gegen Sex an sich. Wollte nur Kuscheln.

Wie dem auch sei, seitdem nehme ich die Welt anders war. So eine nachhaltige BewusstseinsverĂ€nderung habe ich mir immer bei harten Drogen vorgestellt. Man nimmt Werbeplakate ganz anders war. Genauso wie seine Mitmenschen. Als ob sich der Kopf komplett neu verknĂŒpft hatte. Oft höre ich auch, dass ich seitdem ganz anders auf Mitmenschen wirke.

Lerne von den richtigen Menschen

Von denen die schon da sind wo du hin möchtest. Klingt ausgelutscht. Hat mich dieses Jahr weitergebracht. Im besonderen sei das Treffen mit dem Autodiktaten hervorgehoben. Jetzt bin ich in der Bringschuld auch umzusetzen. 

Das Leben wird langsam lebenswert 🙂

Was habt ihr dieses Jahr gelernt? 

Nicht Klicken!

9. Dezember 2019

Stick To The Plan

Ich habe einen Leserbrief erhalten .. whoop whoop.

Und zwar von Leser H. .. er hat mich gefragt ob ich mein Google Spread (in welches ich die Werte in meinem Depot eintrage) zur VerfĂŒgung stellen wĂŒrde. Das hab ich ihm dann gesendet und wir hatten einen kurzen Mail Austausch.

Hier ein Zitat aus seiner Mail:

Irgendwie mache ich auch immer was falsch, ich bin schon seit zehn Jahren an der Börse tĂ€tig und schaffe es meistens nie mehr so als 5 – 6% Rendite zu erwirtschaften. Das liegt natĂŒrlich auch daran, dass ich oft wieder raus und rein bin, gekauft und verkauft.

Leser H. hat dann u.a. ein kostenpflichtiges Tool / Börsenbrief abonniert allerdings war er auch hier eher unzufrieden, da er die Kaufphasen nie erwischt hat. Unterm Strich war das fĂŒr rausgeschmissenes Geld, da er seine Rendite damit nicht steigern konnte.

So und nun antwortet der Matthias*

*seines Zeichens fehlermachender Vollamateur der sich lieber die Zunge abbeisst als Menschen Aktientipps zu geben.

Lieber H.

ich finde 5-6% Rendite erst mal gar nicht so schlecht. Es bedeutet immerhin, dass du dein Geld vermehrst.

Was ich Dir sagen kann ist folgendes:

  • hab einen Plan und lass dich nicht von Emotionen leiten sondern nur von Fakten
  • ignoriere das Grundrauschen (Foren, Facebook, Aktiengurus, Endzeitapostel)
  • fokussiere dich auf das was es ankommt, die Firma von der du Aktien kaufen willst
  • ignoriere NebenschauplĂ€tze: was ist der richtige Broker?, stimmt meine Assett Allokation?, spare ich auch genug bei den OrdergebĂŒhren?
  • kaufe nur Aktien die du eigentlich gar nicht mehr verkaufen willst, selbst wenn sie 300% im Plus stehen
  • verkaufe nur Aktien wenn sich die Fakten, die deiner ursprĂŒnglichen Kaufentscheidung zugrunde lagen, maßgeblich Ă€ndern
  • kaufe billig, kaufe Firmen mit nem Burggraben, die ordentlich Marge machen, gering verschuldet sind und entweder ein quasi Monopol haben oder immer noch wachsen
  • kaufe Firmen die Produkte herstellen welche Menschen auch kaufen wenn sie sparen mĂŒssen, kaufe starke Brands
  • auch wenn alle immer von Buffett, Soros usw. quatschen .. die spielen Champions League und wir Kreisklasse C, wir sind Kaulquappen in nem Meer aus Haifischen, verhalten wir uns dementsprechend
  • hab ein Ziel und hinterfrage alle Entscheidungen ob sie dich deinem Ziel nĂ€her bringen

So genug abstraktes Gelaber .. fĂŒr mich bedeutet das folgendes:

  • alle Aktien die ich habe will ich nie mehr verkaufen
  • ich will eigentlich nur unterbewertete Firmen kaufen, deren Gewinne und Dividenden in den nĂ€chsten Jahren weiter steigen
  • ich kaufe keine RĂŒstungsfirmen, Landminen sind uncool .. fahr nach Kambodscha und schaus dir an
  • ich mache nach wie vor Fehler, wenn ich diese erkenne versuche ich sie zu korrigieren
  • ich kaufe gerne starke Brands
  • wenn ich das GeschĂ€ftsmodell nicht in einem Satz erklĂ€ren kann lass ich die Finger davon
  • wachsende Renditen (oder Dividenden) sind cooler als hohe Dividenden die stagnieren

H. hat mich noch nach „Aktientipps“ gefragt. Ich gebe keine. Ich zeige gerne meine Watchlist der letzten 6 Monate, ohne weitere BegrĂŒndung:

  • Delta Air Lines
  • KeyCorp
  • Starbucks
  • Altria
  • Invesco
  • Kroger
  • Omnicom
  • Albemarle
  • UnitedHealth
  • Marathon Petroleum
  • Walgreens Boots
  • Wells Fargo
  • WestRock
  • Enbridge
  • Eastman Chemical
  • Iron Mountain

Einige davon sind mittlerweile in meinem Depot oder schon lange drin.

Das war mein Senf .. jeder ist eingeladen seine Meinung kund zu tun.

4. Dezember 2019

Flowers Made Of Stone

Zack und das Jahr ist fast rum .. im Dezember werde ich immer melancholisch (nur um dann im Januar depressiv zu werden).

Wenn alles gut lÀuft kratze ich dieses Jahr an 16.000 Euro Dividenden Einnahmen netto. Dazu gesellt sich noch ein Depotwert weit nördlich von 500.000 Euro.

Meine Ausgaben 2019 (alles in allem) beliefen sich auf knapp 12.000 Euro.

Dann sind da noch diverse weitere Einnahmen: Job, mein SEO Tool usw. Das alles hat es mir u.a. ermöglicht, dass ich nun 80 Werte in meinem Depot habe. Nur zwei davon bezahlen keine Dividenden oder Zinsen (Adobe, Cytosorbents).

Angelegt habe ich initial (Stand heute) knapp 425.000 Euro. Diese verzinsen sich im Jahr 2019 mit knapp 6% (brutto). Der Fuchs merkt nun das es hier eine kleine Diskrepanz zu meinen erhaltenen Dividenden gibt. Das liegt daran, dass ich 16 Werte erst im laufe des Jahres 2019 gekauft habe und natĂŒrlich nicht alle Dividendenzahlungen erhalten habe.

Was bedeutet das nun?

Erst mal nix. Ich gebe meinen Job nicht auf und mach auch sonst so ziemlich alles wie vorher.

Wie lange noch? Mal schauen.

Meinem Chef sage ich immer: Wenn du anfÀngst mich zu Àrgern bin ich hier raus.

Anders ausgedrĂŒckt:

Alleine meine Dividenden Einnahmen versetzen mich in die Lage morgen zu kĂŒndigen und dann erst mal das zu tun wonach mir ist. Arbeitslos werde ich mich nicht melden.

Wenn ich meine verschiedenen weiteren Einnahmen betrachte, könnte ich jetzt schon mit gemĂŒtlichem Polster in Ruhestand gehen.

Und wenn alle Nebeneinnahmen abkacken, wĂŒrde ich mich auch fĂŒr 450 Euro in die Tanke stellen und Fluppen und Sprit verkaufen um einen eventuellen Gap auszugleichen.

Ich bin also in der komfortablen Lage, dass ich keiner ErwerbstÀtigkeit mehr nachgehen muss.

Und da ich seit fast 20 Jahren von ExistenzĂ€ngsten gejagt werde ist das eine wahnsinnige Erleichterung fĂŒr mich.

Ich kann das kaum in Worte fassen.

Bleibt zu sagen .. Geld macht nachwievor nicht glĂŒcklich (aber das wusstet ihr ja schon). Es macht allerdings weniger unglĂŒcklich und nimmt mir einfach den Stress aus dem Kopf etwas zu „mĂŒssen“ um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

9. November 2019

FĂŒrs Hamsterrad

Ungeplante und doch erreichte Meilensteine im Herbst 2019.

September: 400.000 Euro – Kaufwert
Oktober: 500.000 Euro – Depotwert
November: 100.000 Euro – Wertzuwachs

Nur so als Reminder .. falls es wieder zu ner Weihnachstkorrektur kommt.

Depotwert 2019

Ich war schlecht in der Schule. Nach der Grundschule ging ich auf die Realschule und habe dort den Abschluss mit der Durchschnittsnote 3.0 gemacht .. sieht fĂŒr Arbeitgeber eher nach fauler Socke oder doofem Individuum aus. Da man sich mit so nem Realschulabschluss gar nicht erst bewerben braucht (90er) bin ich glatt aufs Wirschaftsgymnasium. Dort bin ich in der 11. Klasse erst mal sitzen geblieben. Mathe:5, Physik:5 und auch nichts zum Ausgleichen da.

Die zweite Runde habe ich geschafft und das Abi dann auch mit einem Schnitt von 3.0 gemacht. Konsistenz kann ich. Nach etwa 30 Bewerbungen fĂŒr ein duales Studium (und 30 Absagen) habe ich einen Ausbildungsplatz als Industriekaufmann ergattert. Gehen wir davon aus, dass der Ausbildungsbetrieb die Stelle dringend noch besetzten musste und ich ehrlich gesagt dankbar war, dass die mich genommen haben.

Dank Abi ging die Ausbildung nur zwei Jahre und ich habe diese auch durchgezogen.

Yay .. ich war nun ein Mensch mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Zukunfstaussichten: Sachbearbeiter .. GEIL.

Mein erstes Gehalt waren dann 3700 D-Mark brutto (in 2001) .. etwa 1950 Euro brutto oder 1550 Euro netto. Damit macht man keine großen SprĂŒnge. Ich blieb knapp 10 Jahre bei der Firma und mein letztes Gehalt waren 1950 Euro netto in 2010.

Beweis

2004 betrug mein Depotwert .. mit hohem Bargeld-Anteil 19.500 Euro. Im Jahr 2010 waren daraus 81.000 Euro geworden. Das hĂ€tte auch weit mehr sein können aber ich musste mir ja einen fast neuen Mini Cooper fĂŒr 20.000 Euro kaufen und etwa nochmal 20.000 Euro in Mountainbikes versenken. Auch war ich jedes Jahr zwei mal im Urlaub und da das eher Fernreisen waren 
 teuer. Sagen wir pro Jahr nochmal 4000 Euro fĂŒr Reisen. In den 6 Jahren habe ich also 64.000 Euro NICHT gespart.

Ob das doof war oder nicht .. darĂŒber bilde ich mir kein Urteil. Ändern kann ich es sowieso nicht mehr. Die Reisen haben meinen Horizont erweitert (Laos, Kambodscha, Vietnam, Indien, Nepal, Senegal, Gambia, Mali, Oman, Ägypten, Indonesien usw.). Der Mini war ein tolles Auto welches im Unterhalt aber recht teuer war. Und die Mountainbikes .. naja .. ich war halt etwas maßlos.

Irgendwann zwischen 2008 und 2012 hatte ich mir auch das Programmieren beigebracht und angefangen hier eine weitere Einnahmequelle aufzutun. Was man frĂŒher nie geglaubt hatte .. also ich .. mit meinem nicht vorhandenen Mathe Kenntnissen .. werde ein guter Software Entwickler .. war eingetreten. Und als Softwareentwickler lĂ€sst sich halt auch weit mehr verdienen, als als einfacher Sachbearbeiter.

WĂ€hrend ich frĂŒher viele CDs und DVDs besaß und gekauft habe, außerdem wahrscheinlich zwei mal im Monat bei Amazon irgendwelchen Schrott bestellt habe, passiert das heute nicht mehr. Ich hab keine Abos, keine CDs/DVDs mehr, keinen Fernseher und auch sonst fĂ€llt mir nichts ein was ich kaufen könnte.

Ich kann mich an Shopping Trips in die City erinnern wo ich an einem Samstag 500 Euro in Klamotten versenkt habe. Sport-Scheck Bestellungen .. dort ein Gadget .. hier ein Möbel usw. Ich hatte ne ganze Ralph Lauren Kollektion im Schrank hÀngen .. heute sind das Putzlappen.

Ich brauchte das alles nicht wirklich ..

Heute kaufe ich Ersatz, wenn etwas kaputt ist und damit hat es sich .. LustkÀufe gibt es schon viele Jahre nicht mehr. Meine Bikes sind Jobbikes .. also 1% Regelung wie beim Auto nur das ich sie danach auch behalten kann.

2014 betrug mein Depotwert 173.000 Euro. Ich hatte billigere Autos gekauft, etwas weniger Reisen gemacht und meine Bikes auch mal lÀnger als 1-2 Jahre gefahren. Das Gehalt war gestiegen und meine Investmentstrategie (die vor 2010 eher chaotisch war) wurde zu einer soliden Strategie (aus meiner Sicht).

Wenn es 2019 keine Korrektur mehr gibt werde ich das Jahr mit ĂŒber 500.000 Euro Depotwert beenden.

TL;DR?

Auch ein mittelschlaues Konsumopfer mit semi-geilem Job kann das hinbekommen .. vor allem wenn ich das geschafft hab.

17. Oktober 2019

Comdirect First

Seit kurzem bin ich Comdirect First Kunde .. das wird man wenn man eine der folgenden Kriterien erfĂŒllt: > 125 Trades im Halbjahr, 10k Gehaltseingang pro Monat oder 500k Vermögen bei Comdirect.

Nett .. jetzt bin ich auch mal in nem Club ..

Nur irgendwie brauch ich nix davon.

Mein Depot ist schon seit Jahren kostenlos. Angerufen hab ich dort noch nie. So eine Session Time Einstellung brauche ich offensichtlich auch nicht (hab sie bisher nicht vermisst) und ich werde einen Teufel tun und irgend ne Veranstaltung besuchen (wo mir wahrscheinlich nur was verkauft werden soll).

Einen Kasten Bier pro Woche wĂŒrde ich aber nehmen .. @Comdirect

1. Tanken

Ist teuer, ich weiß, darum habe ich mir nen Gummischlauch und nen Kanister besorgt. Stelle mir dann den Wecker auf drei Uhr morgens und ziehe los um Tankdeckel zu knacken. Ein großer Schraubenzieher* reicht hier meist. Bonus: Du sparst dir das ZĂ€hne putzen, da der Sprit den Mundraum gut desinfiziert und alle Keime tötet. Nicht ganz legal aber ich mopse immer nur wenige Liter pro Fahrzeug .. das ist okay.

2. Klopapier

Max. ein Blatt. Bei optimaler FlĂ€cheneinteilung des Papiers reicht das fast zweimal. Wenn du dir den Po rasierst brauchst du ebenfalls weniger weil es nicht so schmiert. Außerdem sammle ich BlĂ€tter von BĂ€umen. Die sind fast genau so gut. Wegen der Form empfehle ich Ahorn. Bonus: WĂ€hrend des Sammelns der BlĂ€tter sein GeschĂ€ft gleich draußen verrichten, das spart zusĂ€tzlich Wasser.

3. Fleisch

Das Lidl Fleisch ist viel zu teuer. Darum fĂŒttere ich Katzen, Igel und MĂ€use an. Vor meinem Haus stehen immer ein paar NĂ€pfe mit FleischabfĂ€llen. Die sĂŒĂŸen Tierchen lieben das. Je nach Bedarf und Hunger fange ich ein paar mit Lebendfallen und hau sie mir dann in die Pfanne. Bonus: Gutes Gewissen da ich die Viecher ja selbst erlegt habe.

4. Klamotten

Überall stehen diese Kleidercontainer wo man dicke Winterjacken an SĂŒdkongolesen spenden kann. Die Einwurföffnungen kann man einfach mit einer langen und stabilen Holzlatte (von der Baustelle nebenan) blockieren. Die Spender sind meist zu faul die Klamotten wieder mitzunehmen und stapeln die TĂŒten neben den Containern. Und zack habe ich eine gute Auswahl fĂŒr meine Garderobe. Bonus: Warten bis der Nachbar mit dem Q7 da war und die Markenklamotten aus letzten Jahr abstauben.

5. Geld verdienen

Ist dir schon mal aufgefallen, das du zwei Nieren hast? Du brauchst aber nur eine. Ganz schön doof vom Körper. Wichtig ist, dass du die Niere nicht schon an einen mittellosen Verwandten gespendet hast. In Ägypten gibt es einen florierenden Markt wo du ganz schnell deine ĂŒberflĂŒssige Niere an nen morbid-adipösen reichen Amerikaner verkaufen kannst. So lassen sich schnell ein paar tausend Euro machen. Bonus: Du hast ĂŒbrigens auch zwei Augen, was soll das?

6. Essen gehen

Zugegeben, wĂ€re nicht nötig da ich gern Katze esse. Aber ab und zu zwingt mich die soziale Pflicht. Wichtig ist hier die Vorbereitung. In den Tagen vor dem Restaurantbesuch sammle ich alle FußnĂ€gel, Nasen Popel und Haare die ich finden kann und packe sie sorgfĂ€ltig in eine Dose, die ich ins Restaurant mitnehme. Wenn ich die Mahlzeit zu 95% beendet habe streue ich meine Mitbringsel aufs Essen und rufe empört die Bedienung. Ich raste regelrecht aus, und drohe dem Etablissement mit dem WKD. Rechnung? Nicht mit mir! Bonus: Wenn du Vergiftungssymptome simulieren kannst (Schaum vorm Mund) lĂ€sst sich damit sogar noch Geld verdienen.

7. Zigaretten

Ja .. ich weiß ein unnötiges Laster. Aber fĂŒr alle Raucher habe ich den ultimativen Geheimtip: Aschenbecher. Einmal in der Woche mache ich mich auf zum Hauptbahnhof und sammle aus den Aschenbechern und vom Gleis nicht fertig gerauchten Kippen, aus denen ich dann den Tabak rausfriemle. Da kommt ganz schön was zusammen und ich spare jede menge Geld. Am Besten ist aber das ich dem Staat keine Tabaksteuer bezahle. Bonus: Als Papers eignen sich Zeitungen ganz hervorragend.

8. Körperpflege

Vermeidet teure Lotionen, Shampoos und Parfums. Bartpflege ist was fĂŒr Hipster. SpĂŒli reicht vollkommen aus. Sehr sauber macht das von Aldi*. Hier reicht schon ein kleiner Tropfen bei meiner zweiwöchentlichen Dusche und ich komme mit einer Packung ca. 9 Jahre+ hin.
Bonus: Wenn man nach dem duschen die Unterhose auf links dreht ist diese quasi frisch und man kann zwei weitere Wochen darin verbringen.

9. Urlaub

GĂŒnstig in den Urlaub kommt man nur mit der Bahn. Absoluter Insider: GĂŒterzĂŒge halten oft an bestimmten Stellen um schnelleren PersonenzĂŒgen den Vortritt zu lassen. Ich habe mittlerweile eine europaweite Karte, wo sich die grĂ¶ĂŸten Rangierbahnhöfe befinden. Dort suche ich mir dann einen offenen SchĂŒttgutwagen und klettere hinein. Ich wurde dort wirklich noch nie nach einer Fahrkarte gefragt. Bonus: Vorher wissen in welche Himmelsrichtung der Zug fĂ€hrt und schon kann es los gehen.

10. Ultimativer MillionÀrstip

Den ultimativen MillionĂ€rstip, also wie du wirklich und echt ganz, ganz schnell reich wirst ist MLM. Sagt dir nix? Das bedeutet Multi Level Marketing und die Essenz ist, dass du ahnungslosen Leuten, ĂŒberteuerten Mist andrehst, den sie nicht brauchen um dir selbst deine Taschen vollzustopfen. Bonus: Wenn du das bei Leuten machst die du nicht magst, siehst du die nie wieder.

*keine Affiliate Links

10. Oktober 2019

Dividenden vs. Kursgewinne

Auf einigen Blogs und in diversen Kommentarspalten ließt man ab und zu, dass die Dividendenstrategie mehr oder weniger Selbstbetrug ist. Die Firmen die Dividenden zahlen fehlt das Geld, sie können weniger investieren. Kurse steigen weniger, da weniger „Mehrwert“ erzeugt wird. Dividenden mĂŒssen versteuert werden, Kursgewinne usw. nur wenn die Aktien verkauft werden.

Manche Menschen argumentieren, dass viele Firmen ihre DividendenausschĂŒttungen teilweise aus der Substanz bezahlen und ich mehr oder weniger meine AusschĂŒttungen durch sinkende Kurse selbst bezahle ..

Und so weiter …

Kann sein, kann auch nicht sein.

Es gibt Firmen, die keine Dividenden zahlen deren Kurs fÀllt.
Es gibt Firmen, die Dividenden zahlen deren Kurs steigt.

Und ebenso auch andersrum.

Kursgewinne bzw. Kursverluste sind nicht planbar.
Dividenden bis zu einem gewissen Maße schon. (Aristokraten)

Kursgewinne sind Buchwerte.
Dividenden sind Bargeld.

Ein Tenbagger kann morgen massiv abschmieren und meine schönen Buchgewinne vernichten .. Beispiele gibt es genug (Solar, GT Advanced usw.)
Die gezahlte Dividende kann mir keiner mehr wegnehmen.

Ich kann aus dem Cashflow der Dividenden mir selbst eine Art Rente bezahlen und muss keine Aktien verkaufen.

Ich muss mir nur darum Gedanken machen ob die Firma nachhaltig wirtschaftet und nicht an die Substanz geht und eben nicht wann vielleicht der beste Verkaufszeitpunkt nach einer Kursrally ist.

Heutige Dividenden sind fĂŒr mich der Spatz in der Hand.
ZukĂŒnftige Kursgewinne die Taube auf dem Dach.

1. Oktober 2019

500k

Nachdem ich letzten Monat das erste mal 400k Anlagesumme erreicht habe geht es diesen Monat gleich weiter.

Ich habe das erste mal 500k Nettovermögen ĂŒberschritten. Ich zĂ€hle dazu nur meinen aktuellen Depotwert, die eiserne Reserve und das Girokonto des Depots.

Verteilt sich heute wie folgt:

  • 491.000 Euro Depotwert
  • 7.000 Euro eiserne Reserve
  • 7.000 Euro Girokonto

Macht zusammen 505.000 Euro zum 01.10.2019. Die eiserne Reserve habe ich vor einigen Jahren von 12.000 Euro auf 7.000 Euro zurĂŒck gefahren, da die Dividenden Einnahmen meine Fixkosten damals schon zu einem großen Teil gedeckt haben und heute vollstĂ€ndig abdecken.

Ist quasi nur dazu da, falls ich morgen schnell kĂŒndigen muss und gleichzeitig das Auto verreckt .. oder so ..

Die 7k auf dem Girokonto werden demnĂ€chst investiert. Ich kaufe in der Regel immer fĂŒr 5.000 Euro Aktien auf einmal und warte dann bis das Girokonto sich wieder aufgefĂŒllt hat.

Ich bin einigermaßen ĂŒberrascht das ich die 500k so schnell erreicht habe. Zumal das Depot Ende 2018 noch bei 390.000 Euro stand. In meine Plan war das auch erst fĂŒr 2021 vorgesehen ..

Scheiße .. und jetzt?

27. September 2019

Zuerst das Geld ..

Finanzblogger und Websites die sich mit privaten Finanzen befassen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Vor 8 Jahren (als ich auf diese Nische aufmerksam geworden bin) waren es nur eine Handvoll. Das erste Blog welches ich entdeckt habe war https://finanzielle-freiheit-dividende-blog.de dann aber schnell Mr. Money Mustache und http://earlyretirementextreme.com/ ..

Irgendwann ist das Ganze dann explodiert und heute kann man die Szene gar nicht mehr ĂŒberblicken. Ich werte das auch nicht.

Nur .. mit zunehmender Zeit scheinen vielen die Themen auszugehen .. und dann wiederholt Blogger X den Artikel von Blogger Y mehr oder weniger komplett ohne der Sachlage was Neues hinzuzufĂŒgen.

Ist mir auch egal .. ich muss es ja nicht lesen.

Was mich eher stört ist die zunehmende Tendenz Alles und vor allem jeden Scheiß zu monetarisieren .. oder zumindest es zu versuchen.

Das fĂ€ngt mit Affiliate Links an, dem Sammeln von E-Mail Adressen fĂŒr Newsletter, dem Verkauf der Blogartikel in Buchform usw.

Manche Seiten verkaufen Excel Tabellen die es anderswo kostenlos gibt, andere verlangen recht sportliche Preise fĂŒr Coaching Sessions oder Workshops. Es gibt ganze „Online Akademien“ fĂŒr finanzielle Bildung die sich den Zugang auch noch entlohnen lassen.

Teile der ganzen Finanzbloggerszene sind zu dem geworden ĂŒber das sie oft und gerne schimpfen .. einer Art Bankberater der nur den Vertrieb seiner eigenen Produkte als Ziel kennt.

Frei nach dem Motto:

Wie mach ich zu aller erst meine eigene Tasche voll?

Und ich habe wirklich nichts gegen volle Taschen.

Wenn der Mehrwert stimmt, die Inhalte wenigstens unterhaltsam sind oder in die verkauften Daten und Listen wirklich viel Arbeit geflossen ist.

Ich hatte immer das GefĂŒhl wir wollten anders sein, gerade nicht so wie Banken, Finanzvertriebe und die ganzen anderen Klinkenputzer ..

Aber am Ende ist sich doch jeder selbst der NĂ€chste?

Wir hatten uns zu 18:30 Uhr im Augustiner in Erfurt verabredet.
Ich selbst kam mit einem Kumpel und war mit der deutschen PĂŒnktlichkeit 5 min vorher anwesend.
Das Augustiner liegt sehr zentral, steht frei, direkt an einem kleinen BĂ€chlein. Drinnen hatte Carola, die Organisatorin, fĂŒr uns eine ganze Sitzreihe reserviert. 

Nach und nach kamen die Leute und fĂŒllten die Sitzreihen nachhaltig auf. Zum Schluss waren wir ca. 10 Leute. Erstaunlicherweise kannten mich zwei Personen beim Namen. Da sage mal jemand ich hĂ€tte keine Marktdurchdringung 😀 

Die Themen:

Das erste Thema war die TWS und wie sie bedient wird, da es leider auch um die Mobile App ging konnte ich nicht weiterhelfen. Auch waren ETFs und deren Besteuerung ein Thema. 

Scheinbar hatte die Investmentsteuerreform so einige dazu gebracht ihre ETFs komplett zu verĂ€ußern. Da scheint der Sparbuch-Scholz seine Ziele ja richtig erreicht zu haben. Auch ich beobachte die Entwicklung mit Sorge. 

Auch P2P Kredite, zusammen mit den Auswirkungen bei Rezessionen war ein heiß diskutiertes Thema. 

Die Monopolstellung der Bahn und Telekom, samt Bachelor Arbeit wurden angeschnitten. Schattenfinanzierung durch Staaten (DB-Netze AG), Quersubventionierungen, Wettbewerbsverzerrungen und Anreizsysteme lagen im Fokus. Dazu sei ein Video von Simplicissimus empfohlen, welches die Lage gut zusammenfasst:

Deutsche Bahn – Simplicissimus

Auch wurde heftigst ĂŒber die EZB diskutiert, wie es weitergeht oder ob wir nach Markus Krall alle sterben werden. Wie sichert man sich ab? Was passiert dann? Wann kommt (endlich) der Absturz? Wie geht die EZB Politik weiter? Viele viele Fragen, auf die ich auch heutzutage keine Antwort habe. Ich hoffe nur das Beste fĂŒr uns alle und das manche fehlgeleitete Ökonomen mal wieder zur Vernunft kommen werden. An dieser Stelle sei ein wenig Finanzporn empfohlen:

Finanzporn – Aber doch irgendwie interessant

Kennt man irgendwie alles. Jetzt gab es aber mal richtig neuen Stoff:

PORN ODER KEIN PORN 

Dass ist hier die Frage! Das Thema wurde angeschnitten, weil die allgemeine Meinung sei, das gĂ€be es hier nicht in Jena/ Erfurt und man solle so doch nie anfangen zu “arbeiten”. Man könne kein Geld mehr mit Porn verdienen.

Ich warf Anne Eden ein. Studiert in Jena und zieht ihren Instagram Account sehr erfolgreich durch Porn auf. (Im ĂŒbrigen habe ich noch nie so schnell Leute ihr Handy zĂŒcken und auf Insta gehen sehen.)  Auch gibt es in Jena den ein oder anderen Webmaster von den Damen, die allesamt sehr gut davon leben können. Da der Wettbewerb in diesem Bereich niedriger sei als z.B. auf Instagram kann man so super sichtbar werden, warf ich ein.
Es entstand eine Diskussion. Sollte man es probieren ĂŒber den Porn Bereich oder nicht. Einige meinten: “Sie wĂ€re fĂŒr immer in anderen Branchen verbrannt, niemals machen”
Die Mehrheit war der Meinung: “Warum nicht?”

Was ist eure Meinung dazu?
Sollte man es im Porn versuchen oder ist man fĂŒr immer verbrannt?
Ich bin wirklich gespannt auf eure Kommentare.

Abschließend wurden wir langsam weniger. Die GesprĂ€chstiefe nahm zu. Ich konnte auch ein wenig aus meinen Börsen- und meinen Lebenserfahrungen erzĂ€hlen. Über das Abitur, die Sache mit dem Ämtern usw. gegen 23.00 Uhr gingen dann auch wir.

Fazit:
Ein Treffen unter Privatanlegern ist schon anders als mit Vollprofis aus der Finanzbranche. Die Art zu diskutieren ist anders. Ein wenig oberflÀchlicher, vermutlich auch einfach bedingt durch den Zeitfaktor.
Dennoch fand ich den Abend sehr genial. Jede Menge nette Leute kennengelernt, neue Sichtweisen. Leckeres Essen gehabt. Alles in allem ein Erfolgreicher Abend. 

Ihr seid die Besten,
Euer Pascal

PS.
Sollte man es im Porn versuchen oder ist man fĂŒr Immer verbrannt? 

Was ist eure Meinung dazu?
Ich bin echt gespannt auf eure Kommentare. 

Folgt mir auf Twitter

Hallo Leute, 

viel ist in der letzten Zeit passiert. 

Zuallererst habe ich jemanden kennen gelernt. Er ist Risikokapitalgeber. Irgendwie ist mein Name bei ihm gefallen. War schließlich auch sehr nieschig im Onlinemarketing unterwegs. 

Jedenfalls kam er auf einem Kumpel von mir zu. Wollte uns beide besser kennen lernen, aber maximal eine halbe Stunde / Stunde sollte das GesprĂ€ch gehen, weil er ja schließlich viel zu tun hatte. 

Aus den geplanten 30 min sind fast 4 Âœ h geworden. Wir waren auf einer WellenlĂ€nge. 

Das zweite GesprĂ€ch folgte. Es war Ă€hnlich lang. Zum Ende merkte ich noch an, dass ich dieses Wochenende noch ein paar Bewerbungen schreiben werde 450€ Job und so, weil mein Hauptkonto schon echt hart am Dispo war. 

So kam es am Wochenende, Freitagabend schrieb ich Bewerbungen. Sehr nervig dieses „Ich bin so toll“, eigentlich dachte ich in dem Moment. Das war es. Unten angekommen. Doch dann ein GerĂ€usch:

„Wrrwrr“ mein Handy vibrierte. Eine SMS von dem Risikokapitalgeber. „Pascal machst du eigentlich auch SEO?“, ich antwortete ihn: „NatĂŒrlich. Ja.“

Schließlich war das der einzige Skill den ich auch in meiner Auszeit weiterpflegte. „Ja dann bewirb dich mal dort, die suchen noch Einen“

DIE Bewerbung

Mein Blick ging auf das Word Dokument. Ich war so satt eine Bewerbung nach Schema F zu schreiben. Ich will Nutzen bringen und rĂŒberbringen, dass ich es kann. 

Also setzte ich mich ran. Jagte SEORCH ein paar mal ĂŒber die Website. Meldete mich bei der einen oder anderen Testversion an und nahm am Wochenende die gesamte Webseite auseinander. Schlaf Fehlanzeige! Es musste sitzen. Zum Schluss war alleine das Word Dokument, welches nur die Fehler auflistete,  36 Seiten lang. Die dazugehörigen Excel Tabellen hatten teilweise ĂŒber 1.000 Zeilen. 

Montag: 

PĂŒnktlich um 12.00 Uhr reichte ich das Dokument als Bewerbung ein. Puh 
 erstmal ausschlafen. Einen Tag spĂ€ter, hat der Chef angerufen. FĂŒr mich machte es den Eindruck, dass er mich am liebsten direkt einstellen hĂ€tte wollen. Ich kannte ihn aber absolut nicht. Deshalb schlug ich vor erstmal ein kleines Kennenlern-Essen zu machen. 

Mein Chef lebt und arbeitet aber in Berlin. Ich in Jena. Er bot mir an mich in Erfurt zu besuchen.

Und dazu kam es dann direkt am Freitag. 

Ihr mĂŒsst euch vorstellen. Chef von einem großen Unternehmen (MarktfĂŒhrer in seinem Bereich, Marktplatz) kommt fĂŒr so jemanden wie mich nach Erfurt. 

Nur zur Erinnerung, zu dem Zeitpunkt glaubte ich noch nicht mal, dass ich einen 450€ Job wert war. Doch dieser Tag legte den Schalter in meinem Kopf wieder nach vorne. 

Das BewerbungsgesprĂ€ch an sich war retrospektiv betrachtet auch sehr amĂŒsant. 

„Wie viel Urlaub möchtest du haben“ 

Ich schaute ihn nur ganz verdutzt an. „Urlaub, ich bin zum arbeiten hier. Ja ganz normal ein paar Sickness Days „. So im Nachhinein dachte ich schon, dass ich zu viel mit Leuten im angelsĂ€chsischen Raum rumhĂ€nge 😅 

Wir sprachen ĂŒber das Gehalt. Da ich relativ klamm war, wollte ich lieber den Job als als mein Gehalt zu maximieren. Deshalb verkaufte ich mich, aus heutiger Sicht unter Wert. 

Learnings bis hier hin: 

  • Vitamin B ist das A und O 
  • Ein Notgroschen ist essentiell, hilft dir besseres Gehalt durchzusetzen 

Meine ersten Wochen 

Waren fĂŒr mich gefĂŒhlt der Horror, obwohl ich einen sehr guten Chef habe. Obwohl ich sehr gute Kollegen hatte. 

Dass ich, ein WordPress Scriptkiddie, ein System aus 2004 der Marke Eigenbau optimieren soll, ist echt hart. 

Selbst heutzutage struggle ich mit dem System immer noch. Es braucht viel Geduld und Liebe. Und wenn man so wie ich Leistung bringen möchte, kann es sehr demotivierend sein. Mal abgesehen von dem Fakt, dass mit dieser Website mein gesamtes SEO Wissen auf dem Kopf stand. Eine Webseite die 0 optimiert ist, aber dennoch teilweise sowohl auf Platz 1 und 2 auf den Suchergebnissen steht.

Altneue Programme 

Wait was?! Hieß der Scheiß nicht Adwords? (Jetzt nur noch Google Ads) Auch viele Programme habe ich sehr lange nicht mehr benutzt. 

Es ist wie nach Hause fahren 

Als ob man 3 Jahre nicht mehr zuhause war. Die Straßen sind noch dieselben. Man kennt den Anfang und das Ziel. Über den Weg muss ich das ein oder andere mal doch schon nachdenken. Die Welt dreht sich weiter und zudem vergisst man sehr schnell. Dennoch geht es voran.

Mein erstes Angestelltengehalt

1.197,93€ irgendwie war ich doch schon stolz auf mich. 

Ich hatte gehofft dieses GefĂŒhl des BedĂŒrfnisses mehr ausgeben zu wollen ĂŒber mich ergehen zu lassen. Dieses GefĂŒhl Ausgaben tĂ€tigen zu wollen, die berĂŒhmt berĂŒchtigte Lifestyle-Inflation. Ich freute mich schon fast darauf, dieses neue GefĂŒhl zu entdecken
 aber es kam nicht :/ 

Also ja natĂŒrlich denke ich jetzt nicht mehr drĂŒber nach, ob ich die 1,80€ fĂŒr ein Tram Ticket ausgebe oder zurĂŒck laufe. Dies liegt freilich auch daran, dass Zeit einen höheren Wert genießt.

Networth positiv

Auch das habe ich geschafft. 

Zugegebenermaßen nicht allein. 

Als ich meinen Job bekommen hatte, habe ich mit meinen Vater wegen KV und Kindergeld gesprochen. Er fand es gut, dass ich eine Job bekommen hatte und hat mir 2.000€ geschickt. Er wollte, dass ich mir davon einen sehr guten Laptop fĂŒr die Arbeit hole. Von diesen 2k sind aber nur 399€ in einem Laptop geflossen und gute 50€ in neue BettwĂ€sche (Hah doch Lifestyle Inflation!). Gute 800€ gingen fĂŒr die Uni drauf. Der Rest wurde gespart.

Und das zusammen mit dem Gehalt, hat mich Networth positiv gemacht ^^

Im Gegensatz zum Job brachte ihn mein erstes Gehalt zu keiner (positiven) Emotion :/ 

Learnings: 

  • Ich muss aufpassen nicht zu „geizig“ zu werden
  • Lifestyle ist Typsache 
  • Die Welt dreht sich weiter. Man stelle sich vor ich hĂ€tte nicht nebenbei noch SEO Projekte absolviert. Nicht umsonst heißt es: 3 Jahre ohne Job = Keine Berufserfahrung. Man verlernt schnell 

Fazit: 

In mir drin habe ich wieder ein Wachstumsdenken. Welches mich sehr lange ausgezeichnet hatte. Ein Denken mehr zu wollen, mehr zu schaffen. Das dich dazu bringt vieles auszuprobieren, zu scheitern, aber und das ist das wichtigste, schnell wieder aufzustehen. 

Euch alles Gute. 
Euer Pascal 

1. September 2019

The Signal Fire – 400k

Seit heute habe ich 400.000 Euro in Aktien investiert. Ich spreche von der initialen Anlagesumme ohne Kursgewinne oder Kursverluste. Der letzte Kauf war Leggett & Platt.

Ein Großteil davon sind Dividenden-Wachstums-Aktien, ein weiterer Teil Hochdividenden-Aktien (> 8% Yield) und ein kleiner Teil Aktien bei welchen ich nur auf Kursgewinne setze (Adobe und Cytosorbents). Das Portfolio generiert ca. 23.000 Euro an brutto Dividenden pro Jahr (ca. 16.600 netto).

Von den 400.000 Euro wurden alleine 61.000 Euro durch eingenommene Dividenden finanziert. Das ist der Wert den ich bisher an netto Dividenden erhalten habe seit dem ich die Dividenden Strategie verfolge.

Die Kursgewinne des Portfolios (Stand 01.09.2019) liegen bei 65.000 Euro .. also etwa 17,5%. Die Gurke im Depot ist Cytosorbents, seit Kauf hat die Aktie ca. 60% an Wert verloren. Spitzenreiter im Norden ist OneOk mit knapp 200% Wertsteigerung seit ich die 2016 gekauft habe.

Die Dividendenaktien zahlen im Schnitt 6% Dividende in 2019. Die jÀhrliche Gehaltserhöhung (Dividendensteigerung) liegt im Schnitt bei 10%.

Bezogen auf die Anlagesumme hat OneOk auch die höchste Verzinsung des eingesetzten Kapitals (14,4%) .. alleine von 2017 auf 2019 stieg die Dividende von 2,45 Euro pro Aktie auf 3,17 Euro. Platz Zwei belegt Apollo Commercial Real Estate mit 12,3% und auf Platz Drei befindet sich Altria mit 11,8% Verzinsung.

Die höchste Dividendensteigerung von 2017 auf 2019 hatte Abbvie mit 67,19%. Nur 6 Aktien von 75 haben in den letzten zwei Jahren die Dividenden gesenkt. Schlusslicht ist hier Waddell & Reed mit nem Cut von 45% (sind aber immer noch 4,5% Dividende). Sieben Aktien haben die Dividenden von 2017 auf 2019 nicht erhöht. Alle anderen 62 Werte haben die Dividenden gesteigert.

Klar die Hochdividenden-Aktien sind bei diesem Spiel immer riskanter als die Aristokraten .. das Risiko gehe ich ein.
GefĂŒhlt habe ich nach 4-5 Dividenden-Wachstums-Aktien immer einen Hochdividenden-Wert gekauft. Allerdings dabei auch ins Klo gegriffen. Einige davon sind schon lange wieder aus dem Portfolio verschwunden (Seadrill, Lightstream ..) weil sie natĂŒrlich die Dividende nicht halten konnten.

Die Hochdividenden-Aktien die ich jetzt noch im Depot habe sind nur REITs und BDCs.

Hinterher ist man immer schlauer und als Tipp fĂŒr alle die noch am Anfang stehen .. kauft am besten Aktien welche solide Gewinne einfahren, viel Potential haben Dividenden zu steigern und das auch tun. Langfristig sind die Dividendensteigerungen alles was zĂ€hlt.


30. Juli 2019

A Million

Eine Episode aus meinem Berufsleben, welche mich wohl maßgeblich geprĂ€gt hat.

Mit zuckersĂŒĂŸen 22 Jahren arbeitete ich fĂŒr eine Firma, im Prinzip einen US Konzern welcher im S&P 500 gelistet ist. Ich schĂ€tze der Konzern hatte damals 15.000 bis 20.000 Angestellte auf der ganzen Welt. Ich arbeitete in Deutschland und zwar ziemlich genau 10 Jahre lang. In diesen 10 Jahren wurden alle drei Jahre 10% der Mitarbeiter abgebaut (nur um einige dann wieder einzustellen). Die Argumentation war immer die selbe. Die „Zahlen“ stimmen nicht. Die US Zentrale erwartet bessere Renditen. Die Wirtschaft schwĂ€chelt und die Auftragslage ist schlecht. You name it.

In den ganzen 10 Jahren wurde ich nie darĂŒber informiert wieviel Umsatz und wieviel Gewinn/Verlust die deutsche Niederlassung machte .. nur als Anmerkung. Ich musste den Ansagen des Managements glauben / oder auch nicht. Machen konnte ich sowieso nichts.

Der AnkĂŒndigung erfolgte dann die Angst, die der Kollegen und Meine. Die Angst auf der Liste der Menschen zu stehen welche man los werden wollte. Diese Liste nannte man Sozialplan.

Im Grunde musste jede Abteilung (bis auf wenige Ausnahmen) 10% kleiner werden. Teilweise wurden Abfindungsangebote gemacht und auch angenommen. Wenn aber jemand partout nicht gehen wollte wurde die KĂŒndigungszeit ausgesessen. Ein Kollege war sage und schreibe noch 9 Monate im Betrieb nachdem er entlassen wurde.

Allerdings ging es auch anders .. und das ist was ich eigentlich erzÀhlen will:

Zwischen 12:00 und 12:30 war fixe Mittagspause. Diese halbe Stunde wurde auch pauschal von der Stempelzeit abgezogen. Passt soweit und ist logisch. Einige Kollegen mussten jedoch zwischen 12:00 und 12:30 Telefondienst schieben (Vertrieb). Auch diese bekamen erst mal die Pausenzeit abgezogen.

Nun gab es neben der Personalabteilung auch Mitarbeiter welche ebenfalls auf das Zeiterfassungssystem zugreifen konnten. Besonders SekretĂ€rinnen welche fĂŒr ihre Chefs oder die Abteilung ab und zu Zeiten nachgetragen haben.

Eine SekretĂ€rin hatte nun (freiwillig) eine Doppelrolle. Die machten den Telefondienst und konnte Arbeitszeiten im System abĂ€ndern. Da sie keine Mittagspause hatte und diese teilweise auch nicht nachholen konnte, buchte sie sich selbst an diversen Tagen diese 30 Minuten auf ihr Arbeitszeitkonto. Das war mit ihren Chefs abgesprochen und wurde ĂŒber Jahre so praktiziert.

Als dann die Entlassungsrunde kam wurde dieser SekretĂ€rin gekĂŒndigt. Als Grund wurde die Manipulation am Zeiterfassungssystem genannt. Da sie nichts schriftlich hatte konnte sie sich nicht wehren und bekam auch keine Abfindung.

Damals hatten wir ne Arbeitslosenquote in Deutschland von um die 10%. Es war also alles andere als sicher recht schnell nen neuen Job zu finden.

Ich habe das Szenario damals (ohne Grund) auf mich adaptiert. Das erzeugte Angst. Und Angst fĂŒhrt bei mir immer zu Handlung. Ich habe mir ĂŒberlegt wieviel Geld ich brauche damit mir das Beschriebene egal sein kann. Heute wĂŒrde man es Fuck You Money nennen. Ich habe mein Nettovermögen aufgeschrieben und angefangen ein simples Haushaltsbuch zu fĂŒhren. In einer Tabelle habe ich mehrere Szenarien durchgerechnet. Also wieviel kann ich im Jahr sparen, wie verzinst sich das Geld, wo lande ich damit in x Jahren.

Das sah so aus:

Theoretische Verzinsung und der jÀhrliche Sparbetrag, hochgerechnet auf 10 Jahre. Hinten noch eine Spalte in welcher ich nicht spare und quasi nur die Zinsen habe.

Die Unterschiede sind massiv. Aber solange das Kapital eher gering ist hat man den grĂ¶ĂŸten Hebel ĂŒber die Sparquote. Das wurde mir recht schnell bewusst.

In den folgenden Jahren habe ich meine Ausgaben reduziert und auf die ganzen sinnlosen Lifestyle Ausgaben verzichtet.

So ging das Ganze mit der Idee der finanziellen Freiheit los ..

23. Juli 2019

Fleischruinen

Wenn mir etwas in den letzten Monaten an mir auffĂ€llt: Ich habe wenig Lust auf Menschen. Da wĂ€re auf der einen Seite der Smalltalk der bei Treffen und Begegnungen so ablĂ€uft. Mir ist das zu flach, mich ermĂŒdet das und ich kann da einfach nicht (mehr) mitmachen. Meistens werde ich dann zynisch oder reiße doofe Witze die meine GesprĂ€chspartner eher nicht verstehen. Vielleicht gelte ich dann als Socially Akward aber das macht mir nichts.

Über meinen Job oder ĂŒber persönliche Finanzen kann ich stundenlang reden. Aber ehrlich gesagt behellige ich außerhalb dieser Filterblasen eher wenig Menschen damit. SEO oder Aktien sind fĂŒr viele auch einfach nicht spannend. Man erkennt ja das Interesse des GegenĂŒbers an der QuantitĂ€t und QualitĂ€t der RĂŒckfragen.

Sonst interessiere ich mich eigentlich fĂŒr viele Dinge. Ich kann stundenlang ĂŒber Flugzeugthemen oder Musik reden, Computerspiele, BĂŒcher, spannende LĂ€nder, Reisen, Lego, FahrrĂ€der, Filme und Serien usw.

Aber ich muss nicht reden. Oft frage ich meinen GesprĂ€chspartner Löcher in den Bauch und versuche zu verstehen fĂŒr was dieser/diese brennt, welche Leidenschaften es gibt usw. Manchmal spannend .. zu oft eher banal. Über das was gestern im Fernseher lief und wie Fussball am Wochenende war kann ich nicht sprechen .. mangels Fernseher und Interesse.

Ich frage gern und viel ..

Dann finde ich, dass es immer weniger Menschen gibt die aufmerksam zuhören können oder wollen. Klar jeder erzĂ€hlt gerne seine Geschichten. Das ist auch okay. Aber wenn mein GegenĂŒber gefĂŒhlt 95% der Zeit spricht und weder auf meine Anmerkungen und Fragen groß eingeht verliere ich die Lust. Das sind vielleicht Narzissten .. was weiß ich. Ich versuche den Menschen aus dem Weg zu gehen .. da es anstrengend ist dauerbeschallt zu werden und zum GlĂŒck gibt es Alkohol.

Seit mir das bewusster geworden ist versuche ich GesprĂ€chspartnern Raum zu lassen um ihre Gedanken auszufĂŒhren. Es ist durchaus möglich, dass ich in der Vergangenheit so eine endlose Labertasche war. Aber seit mir das auf den Sack geht halte ich öfter mal die Fresse und stelle RĂŒckfragen.

Ist auch quasi eine Art Challenge geworden. Ich gehe mittlerweile oft in ein GesprÀch mit der Absicht, nur von mir zu erzÀhlen, wenn ich gefragt werde oder meine Meinung das Ganze vielleicht weiterbringt. Sonst höre ich zu und stelle Fragen.

Es ist nicht so das ich mundfaul bin. Im Gegenteil. Ich gebe gerne Rat und helfe weiter wenn ich denke ich habe das nötige Wissen bzw. die Erfahrung. Aber ich lerne auch gern was dazu.

Schlimm sind Menschen deren Meinung, Haltung, Reflektion und Lebensstil unverrĂŒckbar, wie der Himalaya, feststehen. Das Gegenteil nenne ich ĂŒbrigens den liquiden Geist.

Es kann mich schließlich keiner (außer mir) daran hindern jeden Tag neue Fehler zu machen und dabei auch etwas schlauer zu werden.

Und damit das nochwas mit Finanzen zu tun hat:

Nachdem der Garnix so von Beyond Meat geschwĂ€rmt hat habe ich Ende Mai davon Aktien gekauft (Kurs mĂŒsste so 80 Euro gewesen sein). Gestern verkauft fĂŒr etwa 160 Euro. Entspricht null meiner Anlagestrategie .. aber ab und zu ein Zock .. naja.

Ich nenne es auch einen Trotteltrade .. weil es war reines GlĂŒck. Ohne Sinn und Verstand.

Der Song dazu: