Beim Sichten von Bildern für den 60. Geburtstag meines Onkels bin ich über ein paar Bilder gestolpert .. ich tippe ja auf Anfang 20 Jhd. .. bin mir aber nicht sicher und weiß auch nicht so genau wer da drauf ist .. aber die Bilder gefallen mir .. irgendwie
Mal wieder inspiriert durch meinen bald Ex-Chef Stephan habe ich mich letzten Sonntag spontan an jQTouch gesetzt .. und da man sich ja immer ein (kleines) Ziel setzen soll habe ich beschlossen die Fiat 500 Blog Einträge für mobile Endgeräte zu pimpen.
Was macht/ist jQTouch?
Grob gesagt ist JQTouch eine User Interface Library die quasi die Optik einer nativen iPhone App simuliert .. ohne eine wirkliche iPhone App zu sein. Dafür setzt jQTouch auf dem recht bekannten JavaScript Framework jQuery auf. Weiter Vorteile sind, daß die App (die eigentlich ne Website ist) auch mit Android und mit dem WebOS funktioniert (mit jedem WebKit Browser) .. des weiteren muss man nicht durch den App Store Zulassungsprozess und so eine kleine App wie ich sie gebaut habe kann man mit etwas jQuery Know How in ein paar Stunden fertig haben .. dagegen habe ich für meine erste native iPhone App letzten Februar mehrere Tage gebraucht.
Ich parse hier mehr oder weniger 3 verschiedene RSS Feeds des Blogs, die letzten Beiträge, Bilder und Kommentare .. und rewrite den Code etwas damit Bilder, Videos und Links auch auf dem iPhone die richtigen Dimensionen erhalten ..
Man kann die App natürlich auch Browser aufrufen .. da es sich ja im Grunde nur um eine optisch angepasste Website für das iPhone handelt .. das Look and Feel erhält man allerdings nur mit Google Chrome oder Apple Safari.
Für den Start bin ich ganz zufrieden .. mal sehen wie ich die nächsten Wochen Zeit habe .. mir schwirren noch ein paar schöne Ideen durch den Kopf was man (zumindest mal) ausprobieren könnte.
Die letzten Wochen im Job waren etwas stressig. 1und1 bietet ja seit Mitte des Jahres auch im großen Stil Mobilfunk Tarife an .. also Sprach- und Surfflatrates .. für nen ziemlich guten Preis. Im nächsten Schritt wollen wir unseren neuen Kunden ja auch weitere Dienstleistungen anbieten .. also z.b. einen Tarifwechsel, das zubuchen einer weiteren Option oder den Kauf eines neuen Handys oder Surfsticks. Die 1und1 Kunden werden in sog. Bestandskundenshops (kunden.1und1.de) bedient .. ja und meine kleine Aufgabe war es den Bestandskundenshop für unsere Kunden mit Mobiltarifen zu bauen.
Bisher existieren solche Bestandskundenshops schon für Hosting und DSL Kunden. Da wir aber aktuell auf eine neue Framework Version umstellen, war der DSL Shop als Vorlage nicht wirklich immer zu verwenden und die Hostingshops, die zwar schon auf der neuen Softwareversion laufen sind einfach zu weit weg vom Thema um sich hier sonderlich viel abzuschauen.
Ein weiteres Problem (über das ich erst später gestolpert bin) war, das die Daten die das Backend an mich liefert auch nicht die Struktur hatten die in den bestehenden Shops derzeit vorherrscht. Leider hatte ich während der heißen Phase der Entwicklung auch keinen Ansprechpartner an den ich mich wenden konnte .. meine Kollegin die den Bereich vorher betreut hat ist Mutter geworden und der Architekt der den Shop konzipiert hat war 2 Wochen nicht zu erreichen ..
Ich bin also ohne es wirklich zu merken (zumindest am Anfang) ins eiskalte Wasser gefallen und hab mir dann das Schwimmen mehr oder weniger selbst beigebracht .. das war natürlich ziemlich mühsam, anstrengend und des öfteren auch mal frustrierend .. aber am Ende hab ich es dann doch hinbekommen .. und der Mobile BK Shop ist nun in seiner ersten Version im Web.
Klar .. ich hätte es wohl leichter haben können wenn Ansprechpartner für alle Fragen im Büro neben dran sitzen .. aber ich hätte definitiv nicht so viel dabei gelernt .. hilfreich war auch, das ich am Ende noch mal ne Woche Zeit hatte den neuen BK Shop “aufzuräumen” .. also viel alten Code und Konfigurationen wegzuschmeißen, aktuelle Module einzubinden und mir alles nochmal anzuschauen.
Versteht mich nicht falsch .. das Problem lag nicht in HTML, CSS und JS .. sondern eher daran das Nico (unser Architekt) eine Legobausatz vor mir auf den Boden geleert hat .. dann gesagt hat “Das sind alle Einzelteile die du für den Shop brauchst” .. dann verschwunden ist und die Bauanleitung mitgenommen hat. Wenn man dann daraus versucht den tollen Legobagger zu bauen kann man das rein von der Optik sicher so hinbekommen .. aber der Shop sollte halt auch exakt so wie vorgegeben funktionieren .. ich musste mich also in diverse Konfigurationen, Module die dynamisch Überladen, und tausende Zeilen JavaScript vertiefen um nachher einen funktionierenden Shop zu haben der auch alle Varianten und Usecases so abbildet wie vom Produktmanager gewünscht.
Der Shop wurde mit dem hauseigenen Pustefix Framework umgesetzt .. in der Komplexität mit der es bei uns in den Bestandskundenshops eingesetzt wird ist die Einstiegshürde aus meiner Sicht ziemlich knackig .. aber was wäre das Leben ohne Herausforderungen.
Nur Jan weiß wohl das ich seit Januar 2010 auf einer neuen Espressomaschine rumdenke .. nicht das meine Gaggia Baby Nero irgendwie schlecht gewesen wäre .. aber .. ja was aber?
Ich versuche die Maschine mal zu beschreiben .. die Bezzera BZ 10 wiegt knapp 20 kg .. nahezu jedes Teil ist aus massivem Stahl bzw. Blech und verchromt .. nur da wo es Sinn macht wurde Plastik verwendet (Finger verbrennen muss doch nicht sein) .. sie hat KEINE Faema E61-Brühgruppe .. kurzer Exkurs: die E61 war die erste Espressomaschine / Brühgruppe die Espresso so wie ihr ihn heute aus Espressobars kennt erst möglich gemacht hat .. die wird bis heute in die meisten guten Espressomaschinen eingebaut.
Die Brühgruppe in der Bezzera ist elektrisch .. was im Grunde eine geringere Aufheizzeit und eine konstantere Temperatur in der Brühgruppe bedeutet .. Energieverbrauch ist natürlich auch geringer und das Bessere ist immer noch des Guten Feind .. desshalb hab ich hier nicht die klassische Variante gewählt.
Die BZ10 hat einen Doppelmanometer, der einerseits den Druck im Kessel anzeigt und andererseits den Druck in der Brühgruppe bei der Espressozubereitung .. dieser sollte bei Vibrationspumpen bei ca. 10-11 Bar liegen .. bei Rotationspumpen darf er niedriger sein. (Video)
Außerdem ist sie ein Zweikreiser .. sie kann also gleichzeitig heißes Wasser für die Kaffeezubereitung (95°C) und Dampf für den Milchschaum (125°C) zur Verfügung stellen .. ohne hier nochmal separat heizen zu müssen. Die BZ 10 hat außer der Dampflanze und der Brühgruppe noch einen Heißwasserbezug für z.b. Teewasser. Dampf und Heißwasser werden über edle Kipphebel gesteuert .. die Brühgruppe über einen Schalter.
Kessel und Leitungen in der Maschine sind komplett aus Kupfer was einfach den Grund hat das es ne extrem gute Wärmeleitfähigkeit hat und die Maschine schnell auf Temperatur kommt .. gegen Entkalker etc. ist es unempfindlich und gesundheitlich unbedenklich .. Alu im Gegensatz kann durch einige Entkalker angegriffen werden und ist nicht so temperaturstabil. Edelstahl findet sich noch sehr sehr selten als Kesselmaterial in Espressomaschinen.
Ich habe auch noch gleich ein offenes Sieb dazu gekauft .. und liege nun während der Zubereitung hauptsächlich unter der Maschine und schaue zu wie der Druck und das Wasser den Espresso extrahieren .. ich nenne das Espressopornographie .. der Milchschaum den man in so 10 Sekunden erzeugen kann ist gigantisch .. hier experimentiere ich allerdings noch mit einer 4-Loch und einer 2-Loch Düse ..
Notwendig war die Bezerra sicher nicht .. aber mittlerweile bin ich ja auf dem Trip .. lieber einmal richtig Geld ausgeben und dann ist Ruhe und man hat was für die nächsten 20-30 Jahre .. vor allem wenn das Teil dann noch so geil ausschaut ..
Luigi Bezzera erfand außerdem 1901 das Verfahren zur Herstellung eines Espressos und stellte 1906 auf der ersten Mailändischen Internationalen Messe seine Erfindung, die erste automatische Espressomaschine vor .. meine BZ10 ist natürlich komplett in Mailand gefertigt und somit hab ich da auch ein Stück Geschichte gekauft.
Dio – Holy Diver
Das war meine “erste” Schallplatte .. damals war ich 11 oder 12 und Ronnie James Dio hat meinen Musikgeschmack bis heute definiert .. er hat immer noch eine der schönsten Stimmen die ich kenne. Ein Freund von mir lieh die Platte von seinem wesentlich älteren Bruder aus .. und es war um mich geschehen.
Iron Maiden – Flash Of The Blade
Sehr untypisches Lied für Maiden .. aber eins das ich am meisten mag .. ich glaube es wurde Bruce Dickinson auf dem Leib gezimmtert .. außerdem ist mein Blog danach benannt .. um das nun auch endlich mal aufzuklären .. weil ich immer doofe Fragen dazu bekomme.
Paradise Lost – Forever Failure
Irgenwann haben mich dann dir Urväter des Gothic Metals infiziert .. manchmal kam ich mir auch so vor als ob ich einer der wenigen war der diese Musikrichtung wirklich gehört habe .. man konnte zumindest damals mit nur sehr wenigen Leuten drüber reden. Hier ist das Paradestück von Paradise Lost .. und es hat nichts von seinem melancholischen Charme verloren.
Type O Negative – My Girlfriend’s Girlfriend
Ich glaube Peter wollte dieses Lied nie wirklich machen .. er wurde von der Plattenfirma gezwungen einen Single zu liefern die MTV tauglich war .. er kann sich leider nicht mehr dazu äußern. Aber ich mag den Song wahnsinnig gern weil er den Facettenreichtum von Type O sehr schön zeigt ..
System Of A Down – Chop Suey
Überrollt einen wie eine Lawine und lässt mich seither nicht mehr los .. System ist die kreativste und abwechslungsreichste Band die ich kenne .. genau mit der richtigen Mischung aus Melodie und Agression .. dazu die herrliche Stimme von Serj Tankian und fertig ist eine meiner absoluten Lieblingsbands.
Dark Tranquillity – Misery’s Crown
Der beste Schwedenhappen? Oder die beste Band der Welt? Der beste Sänger? Die besten Melodien? Die besten Texte? Die beste Mischung aus Härte und Harmonie? … an manchen Tagen denke ich das .. und an manchen Tagen ertrage ich die Schwere der Musik nicht ..
In Flames – Only For The Weak
Der beste Schwedenhappen? Oder die beste Band der Welt? Der beste Sänger? Die besten Melodien? Die besten Texte? Die beste Mischung aus Härte und Harmonie? … an manchen Tagen denke ich das .. und an manchen Tagen .. ja das steht oben auch schon .. ich weiß
Rise Against – Prayer Of The Refugee
Ich liebe diese Stück einfach .. mehr braucht es nicht.
Volbeat – Maybellene I Hofteholder
Wenn ich so singen könnte würde ich genau diese Musik machen .. und Elvis hätte es auch getan wenn er damals schon die Möglichkeit gehabt hätte.
Dropkick Murphys – Johnny, I Hardly Knew Ya
Punk .. ohne gehts nicht .. besonders wenn er so schon dreckige Stimmen hat wie bei den Murphys.
Amon Amarth – The Pursuit of Vikings
Macht mir immer wieder Lust mich in meine Zeitmaschine zu setzen .. mich zu den Wikingern zu begeben um dann brandschatzend über die Briten herzufallen.
GammaRay – Heaven Or Hell
Der Stimmungskick wenn es mal wieder nicht so läuft wie man es gern hätte ..
ASP – Ich will brennen
ASP singt mir aus der tiefsten Seele .. immer .. nein .. noch viel viel mehr!
Spinnerette – Valium Knights
Dieses Stück steht stellvertretend für alles was Brody Dalle mit The Distillers und Spinnerette je herausgebracht hat .. die Frau mach mich wahnsinnig!
Sentenced – Vengeance Is Mine
Humor .. auf finnisch .. daneben eine unglaublich talentierte Band .. die es leider nicht mehr gibt
Sonic Syndicate – Denied
Brettert rein wie ein Tornado .. bläst alles weg .. und hinterlässt verbrannte Erde .. außerdem kommt die Bassistin direkt nach Brody
Muse – Bliss
Immer noch das schönste Liebeslied das je geschrieben wurde ..
Live – All Over You
Eine Band die mich viele Jahre begleitet hat .. mir fällt es schwer eine Auswahl zu treffen .. aber das hier hat einfach was.
Therapy? – Going Nowhere
An diesem Album ist kein Vorbeikommen .. an der Power sowieso nicht .. und leider konnte es die Band nicht mehr wiederholen.
Lordi – Blood Red Sandman
Wer so geil 80s Metal im neuen Jahrtausend spielt muss definitiv auch hier rein!
Nächste Woche werden es zwei Monate das ich meinen neuen Job bei 1und1 angetreten habe .. die erste Aufregung ist natürlich vorbei .. die erste Panik das nicht auf die Reihe zu bekommen ebenso .. mittlerweile kann ich aber sagen das ich wieder sehr gerne arbeiten gehe .. also zurzeit freue ich mich jeden Tag nach dem Aufstehen auf den Tag .. das habe ich mir im Grunde wieder gewünscht. Herausforderungen stellen sich jeden Tag .. ich habe zurzeit ein Projekt im Bestandskundenshop von 1und1.de das mir an machen Tagen doch noch ein kleines bisschen den Schweiß auf die Stirn treibt .. dann habe ich ja die (kleine) Tendenz mich selbst unter Druck zu setzen .. (PerfektionistenGen) .. aber heute denke ich mir einfach mal .. nach 8 Wochen kann man das ganze Zeug einfach NOCH NICHT auf dem Kasten haben .. wäre ja auch langweilig.
Super sind auch die vielen neuen Menschen um mich rum .. die mehr oder weniger eine ähnliche Denkweise und eine technische Sichtweise haben .. ich will das Wort “Nerd” eigentlich nicht strapazieren .. aber für mich ist es irgendwie erholsam mit Gleichgesinnten zu arbeiten ..
Irgendwie ändert sich mein Leben auch gerade .. ich bin seit einiger Zeit wieder Single und fange irgendwie wieder an bis morgens um 5 um die Häuser zu ziehen .. was ich doch echt lange nicht gemacht habe .. ist irgendwie cool und man entdeckt sich und vor allem das Leben wieder neu .. Nachteil .. ich saß jetzt seit 3 Wochen nicht mehr auf dem Bike .. was ich aber ja dann vielleicht heute revidieren kann.
So und jetzt gibts nochwas auf die Ohren: Covenant – Call The Ships To Port
in den letzten Wochen und Monaten .. seit meinem Oman Urlaub hat ja meine bloggerei merklich nachgelassen .. liegt wahrscheinlich daran das ich mehr twittere oder mein sonst so gesteigertes Mitteilungsbedürfnis aktuell Sommerpause macht .. ist ja auch egal.
Die wichtigste (oder größte) Veränderung ist wohl das ich nicht mehr bei Pentair Technical Products / Schroff GmbH arbeite .. nach knapp 11 Jahren wurde es Zeit für was neues und seit Donnerstag bin ich nun bei der 1&1 Internet AG in Karlsruhe im Bereich Web Sales Development als Web-Entwickler beschäftigt. Die letzten 2 Tage waren dementsprechend überwältigend .. viele neue Menschen, neues Umfeld, neue Aufgaben, neue Motivation, neuer Spass .. vieles kann man sicher erst nach einer gewissen Zeit sagen (und ich bin ja sowieso ein kleiner Skeptiker) aber der erste Eindruck war wirklich prima ..
Meine Radlerei hat etwas nachgelassen .. was im Grunde nur bedeutet .. ich sitze nicht mehr fünf mal die Woche auf dem Bike sondern meistens nur noch 1-2 mal .. dafür habe ich allerdings dieses Jahr noch kein Rad mit Gangschaltung benutzt .. die rotten hier so vor sich hin .. ich war nur noch singlespeed unterwegs und es wäre jetzt schon ein Ziel das bis Ende des Jahres so zu halten .. hoffe meine Knie machen mir keinen Strich durch die Rechnung ..
Ein iPad habe ich mir auch besorgt und bin davon immer noch begeistert .. auch wenn das iPhone dadurch wesentlich weniger benutzt wird .. naja es dient derzeit echt nur noch zum Emails checken und Musik hören ..
Mit meinem kleinen privaten Business habe ich derzeit auch Freude … der Webshop den ich letztes Jahr für parTSuno aufgesetzt habe brummt .. und zwar so wie es keiner erwartet hatte .. daneben habe ich ein paar kleinere Projekte umgesetzt und wenn alles klappt startet Ende diesen Jahres noch was richtig Großes auf das ich mich ebenfalls freue ..
Musiktechnisch bin ich gerade etwas in die Dark Rock und Elektronik Ecke abgedriftet und höre derzeit Bands wie Mono Inc., ASP, Apoptygma Berzerk, Covenant oder VNV Nation .. gerade die letzten drei haben es mir derzeit irgendwie angetan .. wobei ich auch sehnlichst auf neue Outputs von Volbeat, Amon Amarth und den Dropkick Murphys warte ..
Heute hab ichs doch glatt mal auf die Twitter Startseite geschafft .. um ca. 19:00 Uhr stand in meinem Feedreader der Satz: Wenn man die Buchstaben in “Bundeskanzlerin” umstellt kommt “Bankzinsenluder” raus! .. ich hab das natürlich gleich in den Twitter gepackt und dann nahm die Sache ihren Lauf .. weiß Gott wie oft ich schon retweetet wurde .. und jede Menge Follower hats natürlich auch gebracht .. aber ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken. Der Satz stammt von ibash und ich fand ihn wohl ähnlich treffend wie der Rest der Twitter Welt
Spontankauf … nachdem mir die Schlümpfe von Bits und so davon vorgeschwärmt haben. Mein TV ist noch ne etwas antiquierte Röhre .. also war auch wichtig das ich das Teil per Komponentenkabel bzw. Scart anschließen kann. Daneben ist übrigens auch ein HDMI Ausgang an Board.
Pflicht war auch, daß ich auf meine Mediendaten auf dem QNAP NAS zugreifen kann .. am liebsten natürlich per WLAN. Das QNAP hängt an der Fritz Box und ist somit wireless verfügbar. An den WD TV Live lässt sich an einen der 2 USB Ports ein WLAN Stick anschließen (MSI) der problemlos erkannt wurde .. und nach Eingabe des WLAN Passworts sich sofort verbunden hat.
Die freigegebenen Ordner im Netzwerk (MacBook und QNAP) wurden sofort gefunden und ich konnte auf alle unterstützen Mediendateien zugreifen. Das ganze superschnell und ohne spürbare Verzögerung. Unterstützt werden von der kleinen Kiste: AVI (Xvid); AVC; MPEG1/2/4); MPG/MPEG; VOB; MKV (h.264; x.264; AVC; MPEG1/2/4; VC-1); TS/TP/M2T (MPEG1/2/4; AVC; VC-1); MP4/MOV (MPEG4; h.264); M2TS und WMV9.
Nach dem ersten Starten des WD TV wollte es auch gleich ein Firmwareupdate machen das problemlos funktioniert hat. Das Menü ist übersichtlich und kompakt und im Grunde selbsterklärend. Die komplette Steuerung erfolgt über die kleine Fernbedienung die zum Glück auch nicht zuviel Knöpfe hat. Eine Dateiverwaltung ist ebenfalls integriert und so lassen sich auch Files umbenennen oder löschen.
Sehr genial: die Kiste merkt sich wo man ein Video pausiert hat .. wenn man dazwischen was anderes schaut und dann wieder den alten Film fortsetzen möchte .. bietet sie an entweder von vorne zu starten oder an der pausierten Stelle weiterzumachen. Außerdem werden natürlich Untertitel unterstützt .. Zugriff auf YouTube, Pandora, Flickr und Live 365 ist auch direkt integriert. Die Bootzeit beträgt etwas 10-20 Sekunden .. danach kann man sofort loslegen .. wenn eine neue Firmware verfügbar ist springt das Menü an die Stelle für das Firmware upgrade das dann allerdings nur auf Wunsch durchgeführt wird.
An die 2 USB Ports lässt sich jeder USB Speicher anschließen (Stick, Festplatte usw.) oder eben ein WLAN Stick .. daneben gibts auch noch ein Ethernetanschluss für die kabelgebundene Integration ins Netzwerk. Auf Fotos und Audio lässt natürlich ebenso wie auf Filmdateien zugreifen. Wenn ihr das Teil per HDMI anschließen wollt dann kauft euch gleich noch ein Kabel dazu .. das liegt nämlich nicht bei.
Zugegeben .. nach 2 Tagen kann man noch kein Fazit ziehen .. allerdings habe ich bis dato keinen einzigen Kritikpunkt finden können .. das Teil ist ein Allesfresser (im Bezug auf Medienfiles) und das Bild ist auch auf meiner Röhre mit dem Komponentenkabel ähnlich gut wie das vom digitalen SAT Receiver. Für 100 Euro + 15 Euro für den WLAN Stick ein Pflichkauf für Leute die ihre Filme, Fotos und Musik bevorzugt auf Festplatten oder einem NAS lagern und gerne bequem über den Fernseher drauf zugreifen wollen.
Ein optischer Augenschmaus ist weder das Gerät noch die Fernbedienung .. aber alles funktioniert wie vom Hersteller versprochen und das sehr gut. Natürlich wäre es noch cool wenn man auf weitere Onlinevideotheken zugreifen könnte und eine Last.fm Einbindung fände ich auch nicht schlecht .. aber vielleicht wird das in Zukunft durch weitere Updates nachgeliefert.
Am Rande: seit der ersten Inbetriebnahme gestern Abend hat das Teil schon 2 Firmwareupdates durchgeführt.
Am Mittwoch den 14.04.2010 ist Peter Steele .. der Frontmann von Type O Negative an Herzversagen gestorben. Auch wenn ich in den letzten Jahren nicht mehr wirklich ein großer Fan dieser Band war hat mich vor allem Peter Steele während meiner letzten Jahre auf dem Gymnasium sehr beeindruckt und ich kann mich an keinen Tag erinnern wo nicht Type O Negative aus dem Walkman geklungen kam .. in diesem Sinne .. quasi ein Blogpost als letztes Andenken. Peter Steele wurde nur 48 Jahre alt und starb an Herzversagen.
Und hier noch ein absoluter Klassiker aus dem Jahre 1996:
Die Wahiba ist eine beeindruckende Sandwüste im Oman. Nachdem wir die Berge verlassen hatten und uns das letzte mal in einem Wadi erfrischt haben ging es mit den Geländewagen an den Rand der Wüste wo wir unser erstes Nachtlager inmitten von riesigen Sanddünen aufgeschlagen haben. Kurz vor Sonnenuntergang ist die schönste Zeit in der Wüste. Die Hitze und die mörderische Sonne lassen nach und man kann sich einfach in den reinen, warmen Sand legen .. die Beine ausstrecken und die Zeit genießen.
Die Holzbeschaffung fürs Lagerfeuer war etwas problematischer .. aber nach ner Weile hatte man dann auch genügend Holz beisammen um zumindest ein kleines Feuer zu machen. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit kam meist ein strammer Wind auf der 1-2 Stunden anhielt und nachdem man sich irgendwie sandgestrahlt vorkam. Sand war dann auch überall .. und ich meine überall. Auch war die Wüste alles andere als eine tote Region .. diverse Käfer .. vorzugsweise Skarabäen, Wüstenmäuse, Wüstenfüchse, Schlangen, kleine lustige Echsen und natürlich jede Menge Skorpione .. diese waren dann auch überaus agil aber zum Glück scheu.
War auch besser .. denn (aber das habe ich erst bei der Rückkehr rausbekommen) es handelte sich um den Gelben Mittelmeerskorpion .. der auch noch einer der giftigsten ist. Wir haben nicht nur einmal irgendwelche Decken ausgeschüttelt und 1-2 der Tiere rannten in wilder Panik davon. Vom Schlafsack haben sie sich (soweit ich das sagen kann) aber ferngehalten.
Begleitet wurden wir von Kamelen auf denen wir auch reiten konnten .. einmal mehr habe ich mich als Tierbändiger hervorgetan und habe mein Kamel alleine zum hinlegen und wieder aufstehen überredet .. auch steuern ließ sich der Hengst ganz passabel .. außer wenn er was zu fressen erblickt hat .. dann ignorierte er eisern seinen Reiter.
Nachdem ich mich auf ein “leichteres” Trekking in der Wüste gefreut hatte (nach den Bergen) stellte sich das leider als Trugschluss heraus .. im weichen Sand zu laufen ist extrem anstrengend .. vor allem wenn man das viele Stunden und Tage am Stück macht. Jeder Schattenplatz war dann auch willkommen denn die Sonne brannte schon ab 9:30 Uhr unbarmherzig und ich will gar nicht wissen wie oft ich meine Shirts durchgeschwitzt habe .. aber auch das war irgendwie reinigend
Am Feuer Abends haben unsere Kamelführer dann meist leckeres Brot im Sand unter dem Feuer gebacken und Knoblauchhühnchen zubereitet. Wobei ich immer noch glaube das uns die Omanis für völlig durchgeknallt halten .. die Blicke sprachen Bände wenn man ihnen erklärte das wir gerne noch ne Stunde weiter im heißen Wüstensand laufen wollten und nicht schon um 15:00 Uhr unser Nachtlager aufschlagen möchten.
Fazit .. Wüste rockt .. wobei mir das ja schon nach Timbuktu und dem Sinai klar war .. aber ich brauche wohl mehr .. ich mag das Sandkastengefühl.
Die Ash Sharqiyah ist eine Gebirgsregion im Oman. Die ersten 5 Tage des Trekkings gingen durch Wadis (Trockentäler) und über diverse Gipfel und Hochplateaus dieser Region. Nachdem wir es am ersten Tag noch langsam angehen liesen und nur 500 Höhenmeter Aufstieg vor uns hatten sollte es in den nächsten Tagen um einiges heftiger werden. Am Abend des ersten Tages übernachteten wir das letzte mal bei einem Dorf das noch mit dem Auto zu erreichen war. Am 2 Tag ging es dann über 1000 Höhenmeter auf ein Plateau hinauf wo wir fernab von jeder Straße kleinen .. nahezu unsichtbaren Pfaden durch das Gebirge folgten. Das Wasser und die nötigste Ausrüstung wurde von Eseln getragen die so wahnsinnig sicher auf dem steinigen Untergrund ihren Weg fanden als wären es Bergziegen. Abends haben wir dann unsere Schlafplätze in Mitten von Geröllfeldern gefunden und mussten diese meist von Steinen befreien .. das hatte dann sowas wie eine Kehrwoche.
In den frühen Morgenstunden wurde es dann auch meist empfindlich kalt und ich musste feststellen das mein Schlafsack definitv KEINE Komfortzone bei Temperaturen von unter 15 Grad hat. Die Märsche waren anstrengend gerade weil es keine Wege gab und man mehr oder weniger seinen Weg im losen Geröll finden musste.
Belohnt wurde man mit völliger Einsamkeit und Stille, grandiosen Berglandschaften und einer Kargheit der Landschaft die ihres gleichen sucht. Tagsüber waren Schattenplätze nur unter knappen Felsvorsprüngen zu finden und ich habe mir Hals und Hände so massiv verbrannt das ich fortan nur noch im Tuareg Style (mit 5 Meter langem, mehrfach um dem Kopf gewickelten Tuch) in die Sonne gewagt habe.
Eine Nacht haben wir in einem ausgetrockneten Flussbett geschlafen und die letzte Nacht dann in natürlichen, offenen Höhlen die die seltenen Wassermassen aus dem Fels ausgewaschen haben … ihr könnt euch sicher nicht vorstellen wie geil eine eiskalte Pepsi nach diesen 5 Tagen war.
Die körperliche Anstrengung war reinigend und ich bin endlich mal dazu gekommen die ganzen alten Chaosradio Folgen zu hören